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Shell Biokraftstoff-Studie

Der Beitrag von Biokraftstoffen an der Kraftstoffversorgung könnte mittel- bis langfristig deutlich steigen. Allein in Deutschland könnten heimische Biokraftstoffe bis 2030 rund 20%, bis 2050 sogar 70% des – bis dahin stark gesenkten – Kraftstoffbedarfes abdecken.

Über die Shell Biokraftstoff-Studie

Der Beitrag von Biokraftstoffen an der Kraftstoffversorgung könnte mittel- bis langfristig deutlich steigen. Allein in Deutschland könnten heimische Biokraftstoffe bis 2030 rund 20%, bis 2050 sogar 70% des – bis dahin stark gesenkten – Kraftstoffbedarfes abdecken.

Voraussetzung dabei ist jedoch, dass die Nachhaltigkeit der Rohstoffbereitstellung gewährleistet ist, die Produktionskosten fortschrittlicher Biokraftstoffe gesenkt werden und die Biokraftstoffe mit den jeweiligen Verkehrsträgern kompatibel sind.

Zu diesem Ergebnis kommt die 1. Shell Biokraftstoff-Studie mit dem Titel „Nach Super E10: Welche Rolle für Biokraftstoffe?“, die Shell zusammen mit dem Internationalen Institut für Nachhaltigkeitsanalysen und –strategien (IINAS) und dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu) erarbeitet hat.

Die nun vorliegende Studie erstreckt sich nicht nur auf den Straßenverkehr, sondern auf alle Verkehrsträger. In der Tradition bisheriger Shell Studien und Szenarien wurden hierbei relevante Fakten aufbereitet, wichtige Trends identifiziert und mittel- bis langfristige Perspektiven von Biokraftstoffen aufgezeigt.

Insbesondere wurde untersucht, inwieweit und unter welchen Bedingungen die vielfältige Kritik an Biokraftstoffen gerechtfertigt ist, und im Einzelnen folgende Fragen behandelt:

  • Wo stehen Biokraftstoffe heute und welche nachhaltigen Potenziale haben sie mittel- und langfristig?
  • Welche Nutzungskonkurrenzen gibt es für Biokraftstoffe und was ist dran an den Argumenten der jeweiligen Kritiker?
  • Können Biokraftstoffe überhaupt nachhaltig sein? Und was folgt daraus für andere – auch nicht-energetische - Biomasseverwendungen?
  • Biokraftstoffe zweiter oder gar dritter Generation galten einst als Königsweg nachhaltiger Mobilität. Doch was ist aus der nächsten Generation fortgeschrittener Biokraftstoffe geworden?