Handelsüblicher Dieselkraftstoff muss in den Wintermonaten gemäß DIN EN 590  bis max. -20°C kältefest* sein; Shell FuelSave Diesel übertrifft die Norm-Vorgaben sogar und ist nach CFPP-Prüfnorm EN 116 bis max. –22°C kältefest. Auch in der Schweiz und in Österreich gibt es die Dieselkraftstoffqualität Winterdiesel.

Winterdiesel allein ist jedoch noch keine Garantie, dass ihr Fahrzeug auch bei tiefen Temperaturen immer fahrbereit ist. Wenn das Diesel-Fahrzeug dennoch streikt, sind in der Regel folgende Faktoren die Ursache:

Zum einen kann sich durch die so genannte Tankatmung aus der Luftfeuchtigkeit Wasser im Kraftstoffsystem absetzen. Dies führt bereits bei geringen Minusgraden zum Vereisen des Kraftstofffilters und damit zur Verringerung der Durchlässigkeit. Auch verschmutzte oder zu engmaschige Kraftstofffilter mindern die Durchlässigkeit.

Zum anderen ist auch der Standort des PKW entscheidend. Auch wenn die Temperatur beim Start am Morgen deutlich über –22°C liegt, können die Tiefstwerte während der Nacht deutlich darunter gelegen haben.

Stand der Wagen ungeschützt in eisigem Wind, können ebenfalls tiefere Temperaturen durch weitergehende Auskühlung entstehen.

Empfehlungen zum Schutz vor Ausfällen

  • Fahrzeuge möglichst windgeschützt und trocken abstellen.
  • Leistungsfähigkeit der Starterbatterie kontrollieren.
  • Kraftstofffilter auf Wasser und Verschmutzungen prüfen und ggf. wechseln. 
  • Bereits auskristallisierte Paraffine lösen sich grundsätzlich nur unter entsprechender Wärmezufuhr wieder auf. Bei Ausfall des Motors/Fahrzeugs durch auskristallisierte Paraffine im Kraftstoffsystem hilft daher nur das Aufwärmen in einem geheizten Raum bzw. das Beheizen des Kraftstoffsystems – aber nie mit offener Flamme!
  • Unsere Dieselkraftstoffe werden in den Wintermonaten bezüglich der Kälteeigenschaften optimal eingestellt, so dass wir von einer Zugabe handelsüblicher Additive zur Verbesserung des Kälteschutzes grundsätzlich abraten.

Zusätzliche technische Information

Die Anforderungen an Winterdiesel in Deutschland sind in der „Dieselkraftstoff-Norm“ DIN EN 590 wie folgt festgelegt:

15.04. bis 30.09.: CFPP: max. 0 °C     (Shell Diesel FuelSave max. -2 °C)
01.10. bis 15.11.: CFPP: max. -10 °C  (Shell Diesel FuelSave max. -13 °C)
16.11. bis 28.02.: CFPP: max. -20 °C  (Shell Diesel FuelSave max. -22 °C)
01.03. bis 14.04.: CFPP: max. -10 °C  (Shell Diesel FuelSave max. -13 °C)

Laut dieser Norm muss Diesel im Winter (vom 15.11 – 28./29.02) einen Kraftstofffilter mit definierter Maschenweite in einer vorgegebenen Zeit bis maximal minus 20 Grad Celsius durchlaufen (CFPP-Wert; Cold Filter Plugging Point). Dieser von der Norm geforderte Filtrierbarkeitstest wird in der CFPP-Prüfnorm EN 116 definiert und im Labor getestet. Gemäß dieser Prüfnorm hat Shell FuelSave Diesel vom 15.11. bis Ende Februar einen CFPP von -22°C und niedriger.

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