Was vor 90 Jahren mit einem Pferdefuhrwerk begann, hat sich zu einem modernen und erfolgreichen Logistikunternehmen entwickelt. Die Jöbstl-Gruppe mit Sitz im österreichischen Wundschuh bringt jährlich ca. 400.000 Sendungen aller Art in die ganze Welt. Das Unternehmen beschäftigt rund 230 Mitarbeiter, täglich sind 60 Lkw-Züge auf den Straßen Europas im Einsatz, die im Jahr etwa 100 Millionen Kilometer zurücklegen. Dahinter steckt ein großer logistischer Aufwand, Disposition und Fuhrparkmanagement arbeiten Hand in Hand, um Aufträge und Fahrzeuge zu koordinieren. Doch diese Aufgabe ist sehr zeitintensiv und bündelt viele Ressourcen. Gleichzeitig machen die Kraftstoffkosten mit rund 30 Prozent einen Großteil der Betriebskosten aus. Um die Wirtschaftlichkeit zu steigern, sucht Jöbstl im Jahr 2010 nach einem Telematiksystem, das sowohl das Fuhrparkmanagement erleichtern als auch den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen reduzieren kann.

Umweltschutz ist Tradition

Denn nachhaltiges Handeln hat bei Jöbstl lange Tradition. Der Umweltschutz ist ein fester Bestandteil des unternehmerischen Handelns und Denkens des Konzerns. „Einen erfolgreichen Speditions- und Logistikbetrieb zu führen bedeutet für uns, die richtige Balance zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem zu finden. Indem man geschickt die Verbindung zwischen den Bereichen herstellt, schafft man einen Mehrwert für alle drei”, erklärt Geschäftsführer Christoph Jöbstl.

Mit einem Telematiksystem und der Tankkarte Shell Card findet das Unternehmen schließlich eine Lösung, die diese drei Aspekte vereint. Neben den zahlreichen Verwaltungsfunktionen der Shell Card, wie beispielsweise der Mautabwicklung oder Mehrwertsteuerrückerstattung, steuert das Unternhmen auch sämtliche Kartenaktivitäten online und überblickt den Kraftstoffverbrauch und sämtliche Kraftstoffausgaben des Fuhrparks. In Kombination mit  einer Telematiklösung kann zudem Fahrverhalten sowie Fahrzeugaktivitäten analysiert und mit den Transaktionen der Karte vernetzt werden. Die Arbeitsabläufe in der Disposition und im Fuhrparkmanagement bei Jöbstl können dadurch effizienter und der administrative Aufwand geringer gestaltet werden.

Wettkampf motiviert

Auf Basis von Berichten eines Telematiksystems strukturiert Jöbstl seinen Fuhrpark um und investiert frühzeitig in sparsamere Euro-6-Fahrzeuge. Die Gesamtleistung der Flotte steigt, während der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen sinken. Außerdem stellt die Firma einige Lkw von fünf auf drei Achsen um. Das spart zusätzlich Mautkosten. Doch damit nicht genug: In Fahrertrainings und monatlichen Berichten bekommen die Fahrer konkrete Tipps, wie sie ihr Fahrverhalten und ihren Fahrstil optimieren können, um den Kraftstoffverbrauch weiter zu verringern. „Dank einem Telematiksystem sparen wir bis zu acht Prozent Kraftstoff im Jahr“, berichtet Jöbstl. „Unter unseren Fahrern ist regelrecht ein Wettkampf entstanden, wer am meisten Sprit spart. Sie vergleichen ihre Berichte untereinander, geben sich Tipps und motivieren sich gegenseitig zu noch besseren Fahrleistungen.“

Seit vergangenem Jahr nutzt das Unternehmen auch ein Telematiksystem. Durch das Online-Managementportal bietet dies eine integrierte Variante für eine Gesamtübersicht der Kraftstoff- und Fuhrparkvorgänge, was die Verwaltungsvorgänge weiter erleichtert. Auch in Zukunft setzt Jöbstl auf ein ganzheitliches Telematiksystem: „Fahrzeug- und Fahrerleistungen sind vergleichbar und werden plausibel dargestellt. Meiner Meinung nach kann jedes Unternehmen von diesem System profitieren.“

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