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Karriere – Peter

Name: Peter 
Job: Projekt-Ingenieur Maschinentechnik

Einsatzort: Rheinland Raffinerie in Wesseling, Deutschland
Studium: Maschinenbau an der FH Hamburg
Seit 2006 bei Shell

Wie würden Sie Ihre Aufgabe bei Shell beschreiben?

Als Projekt-Ingenieur Maschinentechnik bin ich für das Engineering von Maschinen in diversen Projekten verantwortlich. Dabei wird innerhalb des Projektes der sogenannte Project Governance Prozess durchlaufen, was letztendlich bedeutet, dass man vom Scouting über die einzelnen Engineeringschritte bis hin zur Implementierung und Inbetriebnahme in das Projekt involviert und für seinen Bereich verantwortlich ist.

Wie sieht bei Ihnen ein typischer Arbeitstag aus?

Häufig beginnt der Tag zunächst mit einem Blick ins Outlook. Die Aktivitäten im Kalender werden noch einmal gescheckt, neue Emails gelesen und eventuell die Prioritäten neu gesetzt. Grundlegender Bestandteil des Tagesablaufes eines Projekt-Ingenieurs bilden die Projektbesprechungen. Dort wird der aktuelle Status ermittelt, Probleme besprochen und daraus die weiteren Schritte und Aktivitäten abgeleitet. Die Arbeit eines Projekt-Ingenieurs bewegt sich zu weiten Teilen aber auch in der Anlage, dort, wo das Projekt umgesetzt wird.

Hier sind dann häufig ein kühler Kopf und eine schnelle Entscheidung gefordert, um das Projekt erfolgreich und planmäßig zu implementieren. Aber eigentlich gibt es keinen typischen Arbeitstag, irgendwie ist jeder Tag anders.

Was ist das Interessanteste an Ihrem Job?

Viele interessante und unterschiedliche Tätigkeiten bei häufig wechselnder Aufgabenstellung. Übergreifende Schnittstellen zu fast allen Raffineriebereichen, zu Partnerfirmen und Maschinenlieferanten. Letztendlich bietet die Projektarbeit eine gute Mischung aus Theorie und Praxis. Am Ende des Projektes sieht man, was man gebaut hat und freut sich über eine erfolgreiche Inbetriebnahme.  

Beschreiben Sie bitte kurz Ihren Hintergrund und Ihren Werdegang

Studium des Maschinenbaus an der FH-Hamburg mit Schwerpunkt Thermodynamik und Strömungsmaschinen (Pumpen, Verdichter, Turbinen). Abschluss als Dipl.-Ing. im Januar 1998.

10 Jahre Berufserfahrung im internationalen Anlagenbau hinsichtlich Engineering (Basic und Detail), Montage und Inbetriebnahme von Maschinen in Kraftwerken, Chemie- und Petrochemie-Anlagen.

1998-1999 (Siemens AG Erlangen) / Inbetriebnahme-Ingenieur für Gas- und Dampfturbinen in Kraftwerken, u.a.15 Monate in einer GUD-Anlage in Tschechien und 3 Monate in einem Kohlekraftwerk in China.

2000-2006 (Uhde GmbH Bad Soden) / zunächst Lead Engineer Rotating Equipment und später Disziplin Manager Machinery und Utilities fürs Engineering diverser internationaler Großprojekte im Chemieanlagenbau. Des Weiteren 18 Monate Aufenthalt in Qatar als Montage- und Inbetriebnahmeleiter Maschinentechnik für eine Düngemittelanlage.

Seit 2006 SDO Rheinland Raffinerie in Wesseling / Fach-Ingenieur Rotating Equipment und Projektleiter diverser Raffinerie Projekte, u.a. als Fach-Ingenieur verantwortlich für den Maschinenteil einer neuen HDS-Anlage und als Projektleiter für ein Projekt zur Reduzierung von Geräuschemissionen.

Was würden Sie gern als nächstes bei Shell machen?

Da ich noch nicht so lange bei Shell tätig bin, kann ich die Frage nicht eindeutig beantworten. Das Unternehmen bietet so viele interessante und herausfordernde Tätigkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen, so dass ich mich noch nicht festlegen kann.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gab es für Sie bei Shell?

Weiterbildung spielt eine wichtige Rolle bei Shell und wird aktiv gefördert, ob in der Shell eigenen Akademie oder auf externen Seminaren und Konferenzen. So habe ich schon mehrmals die Gelegenheit genutzt und mich intern und extern weitergebildet.

Bei meiner Projektarbeit hat man mir schnell größere Verantwortung übertragen. Zunächst habe ich ausschließlich auf der fachlichen Ebene gearbeitet, bevor ich dann zusätzlich die Aufgaben eines Projektleiters übernommen habe. So bin ich nun als Fach-Ingenieur für die Maschinentechnik verantwortlich und als Projekt-Ingenieur für den gesamten Projektablauf inklusive Kosten und Budget.

Was ist für Sie der Hauptgrund bei Shell zu bleiben?

Der entscheidende Punkt für mich bei Shell zu arbeiten, ist die große Vielfalt im Unternehmen. Oder anders gesagt, bei Shell kann man fast alles machen. Ob im Bereich Upstream oder Downstream, von der technischen oder wirtschaftlichen Seite betrachtet, es werden jede Menge Möglichkeiten geboten. Daneben ist Shell ein Unternehmen, dass sich ständig im Wandel der Energiemärkte bewegt. Ich arbeite mit meinen Aufgaben aktiv an diesem Wandel mit und bilde einen Teil eines großen globalen Puzzles.