Shell News
Shell Technologie Forum
10/11/2011
Energieunternehmen stärkt Forschungsstandort Deutschland und setzt auf enge Kooperation mit Technologieführern.
Mit einem klaren Bekenntnis zu noch engerer Kooperation ist am Mittwoch das Shell Technologie Forum in Deutschland zu Ende gegangen. Dabei kamen im Medienhafen in Düsseldorf rund 80 hochkarätige Vertreter aus Industrie und Wissenschaft mit internationalen Experten der Shell Gruppe zusammen.
„Wir stehen mit Blick auf die künftige Energieversorgung vor gewaltigen Herausforderungen. Durch die steigende Weltbevölkerung wird sich der Energiebedarf bis 2050 voraussichtlich verdoppeln. Unsere Aufgabe ist es, diesen Bedarf auf sichere, bezahlbare und vor allem nachhaltige Art und Weise zu decken“, sagte der Vizepräsident Marketing Shell Schmierstoffe und Gewerbliche Kraftstoffe, Colin Abraham. Dabei käme auch der Schmier- und Kraftstofftechnologie eine Schlüsselrolle zu. „Wir bieten Lösungen, damit unsere Kunden ihr Geschäft wirtschaftlicher betreiben und die wachsenden Klimaschutz Auflagen erfüllen können“, sagt Abraham.
Den Dialog zu pflegen, ist Grundidee der Technologie Foren, die Shell zuvor bereits mit großer Beteiligung in der Türkei, China, Indien Russland und Australien abgehalten hatte.
„Ziel ist, Informationen und Wissen mit den Kunden auszutauschen, mehr über ihre Bedürfnisse zu erfahren und dann gemeinsam an Lösungen zu arbeiten“ erklärt der Leiter des Schmierstoffgeschäftes der Shell in Deutschland, Felix Faber.
Dabei kommt Deutschland eine besondere Rolle zu. Hier sind die meisten OEMs beheimatet, die wiederum in ihrer Branche oft als Technologieführer gesehen werden. Und: mit einem Konsum von 105 Millionen Tonnen an Mineralölprodukten ist Deutschland mit Abstand der größte Markt in Europa.
Auch deshalb ging das Forschungslabor der Shell in Hamburg gestärkt aus der Neustrukturierung der Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen der Shell Gruppe hervor. „Das PAE Labor gilt nun innerhalb des Forschungsverbundes als das Expertise-Zentrum für die Bereiche Kraftstoffe, Schmierstoffe, Marine, Power sowie Motoren- und Fahrzeugtests“, sagt Volker Null, Leiter der Abteilung Schmierstoffe im PAE Labor (Labor für Produkte, Anwendungen, Entwicklungen).
Unterm Strich investiert Shell fast 1,3 Milliarden Dollar pro Jahr in Forschung und Entwicklung und damit mehr als jedes andere internationale Energieunternehmen.
Die Ergebnisse sprechen für sich:
Mit dem im vergangenen Jahr eingeführten Shell FuelSave Diesel können Kunden aus dem Transportgewerbe bis zu drei Prozent Kraftstoffeinsparung erreichen. In einigen Fällen wurde diese Marke sogar weit übertroffen. So verbrauchte ein Bagger der Firma Zeppelin, Caterpillars Geschäftsträger in Österreich, 8,8 Prozent weniger.
Die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) war der erste Flottenbetreiber, die Diesel-Partikelfilter eingeführt haben. Die erforderliche regelmäßige Reinigung trieb jedoch die Wartungskosten in die Höhe und minderte die Verfügbarkeit der Flotte. Durch Verwendung der fortschrittlichen Öle für Hochleistungs-Dieselmotoren - Shell Rimula R6 LM und Shell Rimula R6 LME konnten die Ölwechselintervalle und die Wartungsintervalle der Partikelfilter spürbar gesenkt werden. Dadurch konnte die BVG jährliche Einsparungen von 130.000 Euro erzielen.
Als erstes Energieunternehmen hat Shell deutschlandweit ein hochwertiges Heizöl mit einem Bioanteil von bis zu zehn Prozent an den Markt gebracht (Shell Thermo plusBio10), mit dem Kunden den Verbrauch um bis zu drei und den CO2 Ausstoß um bis zu sechs Prozent senken können.
Weitere Detailinformationen zu den einzelnen Vorträgen, die während es Technologie Forums von den Shell Experten gehalten wurden, stellen wir Ihnen auf Anfrage gern zu Verfügung.
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