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E10 (Ottokraftstoff mit bis zu zehn Prozent Bioethanol)

Klimaschutz und Energiesicherheit sind zwei wichtige Ziele auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität. Biokraftstoffe sind die einzige Kraftstoff-Alternative zur Ergänzung des heutigen Kraftstoff-Mix, die schon jetzt nahtlos genutzt werden kann. Da Biomasse zu den nachwachsenden Rohstoffen gehört, können Biokraftstoffe zur Ressourcenschonung beitragen und durch Diversifizierung die Versorgungssicherheit erhöhen.

  • E10-Versicherung

    E10-Versicherung

    Versicherungsschutz ab der 1. Tankfüllung

    Tanken Sie mindestens 30 Liter Shell FuelSave Super E10 und registrieren Sie sich online vorab oder innerhalb von 3 Werktagen danach bei der DFV Deutsche Familienversicherung AG. Sie haben dann den vollen Versicherungsschutz ab der ersten Tankfüllung, und solange Sie ganz überwiegend Shell Kraftstoffe tanken.

    Wichtig: E10-Verträglichkeit prüfen

    Ihr PKW ist versicherbar, wenn er nach Aussage des Herstellers den Kraftstoff E10 verträgt. Vergewissern Sie sich vor der Betankung Ihres Fahrzeuges. Nutzen Sie hierfür die Liste der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, welche Ihnen aktuelle Informationen zu den E10-verträglichen Kraftfahrzeugen bietet.

    Jetzt kostenfrei versichern!

    Weitere Einzelheiten zum Versicherungsschutz und die Versicherungsbedingungen zur E10-Versicherung finden Sie auf dem Registrierungsportal der DFV Deutsche Familienversicherung AG, das Sie mit unten angegebenem Link erreichen.

    Nach der Aktivierung Ihrer kostenfreien E10-Versicherung bei der DFV Deutsche Familienversicherung AG bekommen Sie sofort Ihre Versicherungsschein-Nummer. Ihre Vertragsunterlagen erhalten Sie dann anschließend per E-Mail. Dann einfach die Versicherungsschein-Nummer auf Ihrer E10-Versicherungskarte eintragen und diese im Fahrzeug aufbewahren. Fertig!

  • Informationen zur E10-Verträglichkeit

    Was ist E10?
    E10 ist ein genormter Ottokraftstoff, der den Anforderungen der neuen Ottokraftstoff-Norm E DIN 51 626-1 entspricht. E10 ist ein Kraftstoff mit einer Beimischung von maximal 10% (Volumenprozent) Bioethanol zu konventionellem Ottokraftstoff; dies wird entsprechend an der Zapfsäule mit dem ergänzenden Schriftzug „Enthält bis zu 10% Bioethanol“ gekennzeichnet.

    Welche Fahrzeuge vertragen E10?
    90% der mit Ottokraftstoff betriebenen Fahrzeuge vertragen nach Auskunft der Automobilhersteller E10.

    Im Gegensatz zu E5 ist E10 nur für Fahrzeuge geeignet, die von ihrem Hersteller dafür freigegeben worden sind. Deshalb ist Ottokraftstoff mit einem 10%igen Bioethanolanteil an der Zapfsäule mit dem ergänzenden Schriftzug E10 zu kennzeichnen. Zusätzlich findet sich an der Zapfsäule der Hinweis: „Verträgt Ihr Fahrzeug E10? Herstellerinformationen einholen! Im Zweifel Super oder Super Plus tanken!“

    Woher weiß ich, ob mein Auto E10 verträgt?
    Der Ottokraftstoff E10 ist nur für Fahrzeuge geeignet, die von ihrem Hersteller dafür freigegeben worden sind. Die meisten Ottomotoren vertragen heute E10, nur bei ca. 10% der in Deutschland gemeldeten, mit Ottokraftstoff betriebenen Fahrzeuge kann es nach Auskunft der Automobilhersteller zu Problemen kommen. Gleichwohl sollte grundsätzlich für jedes E10 tankende Fahrzeug, auch für neuere Fahrzeuge, eine Freigabe des Fahrzeugherstellers eingeholt werden.

    Entsprechende Informationen erhalten Sie unter anderem im Internet auf den Seiten der Fahrzeughersteller, der Deutschen Automobil Treuhand GmbH, der nachstehend aufgeführten Verbände und des Bundesumweltministeriums. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Fahrzeughersteller, -händler oder Ihre Kfz-Werkstatt.

    Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Internet-Seiten:


    Das Tankstellenpersonal – auch der Tankwart - kann Ihnen aus Haftungsgründen keine Auskunft über die E10-Verträglichkeit Ihres Fahrzeugs geben.

    Was tue ich, wenn ich E10 getankt habe und danach feststelle, dass mein Auto das nicht verträgt?
    Bitte kontaktieren Sie umgehend den Hersteller Ihres Fahrzeuges oder eine Werkstatt Ihres Vertrauens, um die nächsten Schritte zu besprechen. In der Regel wird der Austausch des Kraftstoffes angezeigt sein.

  • E10 an Shell Stationen

    E10 Tanksäule

    Ab wann wird es an Shell Stationen E10-haltigen Kraftstoff geben?

    Shell führt ab dem 20.02.2011 beginnend schrittweise E10 ein und strebt eine schnelle flächendeckende Umstellung des gesamten Shell Stationsnetzes auf E10 an. Nach jetzigem Stand gehen wir davon aus, dass die Umstellung auf E10 im Verlauf des ersten Quartals 2011 erfolgen wird.

    Wie sieht das Kraftstoffangebot nach der Einführung von E10 an den Shell Stationen aus?

    Der Standardkraftstoff, Shell FuelSave Super 95, wird künftig Shell FuelSave Super E10 heißen und statt 5% bis zu maximal 10% Bioethanol enthalten. Shell FuelSave Super E10 ist nur für Fahrzeuge geeignet, die von ihrem Hersteller für die Nutzung von Ottokraftstoff mit einem Bioethanol-Anteil von maximal E10 freigegeben worden sind.


    Das bisherige Shell V-Power heißt nun Shell Super 95 mit 95 Oktan. Es enthält wie bisher bis zu maximal 5% Bioethanol. Shell Super 95 bietet weiterhin die bewährten Vorteile.

    Bei Shell V-Power Racing erfolgt keine Änderung des Bioethanolanteils. Auch künftig darf dieser Kraftstoff bis zu maximal 5% Bioethanol enthalten. Shell Super 95 und Shell V-Power Racing können somit von allen Fahrzeugen mit Ottomotor getankt werden.

    Shell strebt eine schnelle flächendeckende Umstellung des gesamten Shell Tankstellennetzes auf E10 an.

  • E10 im Ausland

    In welchen anderen europäischen Ländern gibt es E10?

    In Österreich ist die Änderung der Verordnung zur Einführung von E10 derzeitig für Oktober 2012 geplant. Es ist davon auszugehen, dass bis zu diesem Termin keine flächendeckende Versorgung mit Ottokraftstoffen mit E10 erfolgen wird.

    Frankreich hat im April 2009 flächendeckend E10 eingeführt. Auch hier wird flächendeckend eine Schutzsorte mit maximal 5% Bioethanolgehalt für Fahrzeuge, die nicht E10 kompatibel sind, angeboten.

    Die EU gibt vor, dass alle Mitgliedstaaten bis 2020 10 Energieprozent durch erneuerbare Energien erreichen sollen. Um die EU-Ziele zu erreichen, wurde die Einführung von E10 als Kraftstoffsorte in der EU-Kraftstoffqualitätsrichtlinie (2009/30/EG) vorgesehen. Es ist davon auszugehen, dass weitere Länder mit der Einführung von E10 folgen werden.

    Die Schweiz ist nicht Mitglied der Europäischen Union. In der Schweiz ist vorerst nicht geplant, einen E10-Kraftstoff als Standardsorte einzuführen.

  • Verbrauch und Preis von Kraftstoffen mit E10

    Werden die Kraftstoffe durch die neue Verordnung teurer?

    Die Höhe der Kraftstoffpreise ist vor allem abhängig von Verbrauchsteuern und Beschaffungskosten. Die Mineralölsteuer ist eine Mengensteuer; sie beträgt 65,45 Cent pro Liter und verändert sich durch die erhöhte Beimischung nicht. Die Mehrwertsteuer wird in Höhe von 19 Prozent auf den Produktpreis erhoben. Ausschlaggebend für die Beschaffungskosten sind die internationalen Märkte für Rohöl, für verarbeitete Mineralölprodukte und Biokomponenten. Die Preise an den Beschaffungsmärkten schwanken täglich.

    Biokomponenten sind in der Regel teurer als herkömmliche Kraftstoffe. Deswegen kann es durch die erhöhte Bio-Beimischung möglicherweise zu leichten Preissteigerungen kommen.

    Zusätzlich zur Einführung von E10 wird von allen Biokraftstoffen ab dem 1.1.2011 eine Nachhaltigkeitszertifizierung gesetzlich gefordert. Auch diese kann sich auf die Kraftstoffpreise auswirken.

    Führt die Beimischung von Ethanol zu Mehrverbrauch im Vergleich zu fossilem Ottokraftstoff?

    Wird der Bioethanolgehalt in Ottokraftstoff erhöht, steigt auch der Kraftstoffverbrauch, da Bioethanol einen geringeren Energiegehalt als konventioneller Ottokraftstoff besitzt.

    Bei einer Anhebung von maximal 5% auf maximal 10% Bio-Ethanolanteil ergibt sich ein rechnerischer Mehrverbrauch von weniger als 2%. Der tatsächliche Kraftstoffverbrauch hängt jedoch von einer Vielzahl von Faktoren ab – insbesondere dem Fahrstil; dabei kann die erhöhte Bio-Ethanolbeigabe leicht durch andere Effekte überkompensiert werden.