Zwei Frauen stehen vor einem historischen Gebäude und lächeln in die Kamera.

Virtuell und in Teilzeit erfolgreich führen - Dietke Höse und Bärbel Münchow

Dietke Höse und Bärbel Münchow arbeiten seit Januar 2011 gemeinsam als „Learning Manager Europe/SA“ für den Tankstellenbereich, einer Führungsposition in HR. Zusammen führen Sie ein Team von 15 Leuten. Hervorgegangen ist die Teilung aus einer Elternzeitvertretung, die Bärbel auf Dietkes Stelle im Jahr 2010 leistete.

Heute arbeitet Dietke in Teilzeit und virtuell in ihrem Home-Office in Köln, Bärbel in Teilzeit am Bürostandort Hamburg. Bärbel arbeitet seit der Geburt ihres Kindes im Jahr 2005 in Teilzeit, Dietke seit der Geburt ihres zweiten Kindes im Jahr 2010 ebenfalls.

Beide sind nicht nur räumlich voneinander getrennt, sondern arbeiten auch zu unterschiedlichen Zeiten. Dietke arbeitet zu 60 % an vier Tagen in der Woche, Bärbel arbeitet zu 40 % an drei Tagen in der Woche.

Diese Konstellation bringt natürlich Abstimmungsbedarf mit sich, und erfordert klar definierte Schnittstellen und Verantwortlichkeiten im Rahmen der Zuständigkeit für Europa und Südafrika.

Die beiden Frauen sind „ein seit Jahren eingespieltes Team“. „Nicht nur Shell zeigt in hohem Maße Flexibilität, sondern auch wir.“ Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten in Sachen Vereinbarkeit von Karriere und Familie.

Ein Mann mit Anzug und Krawatte steht vor einem Fenster und lächelt in die Kamera.

Bemerkenswerte Karriere, bemerkenswerte Eltern - Roger Hunter

Nach der Ankunft seines zweiten Kindes entschied sich Roger Hunter für eine Vier-Tage-Woche, um mehr Zeit mit seiner wachsenden Familie zu verbringen. Zunächst versuchte er, die Arbeit von fünf Tagen in vier Tagen zu erledigen. Bald wurde ihm klar, dass das keine Lösung ist.

Die zwei Jahre in Teilzeitarbeit haben Roger geholfen, gerade in Sachen Zeitmanagement noch effektiver in seiner Funktion als General Manager für alternative Energie und Kraftstoffentwicklungsstrategie zu werden.

Heute arbeitet er wieder Vollzeit mit der Flexibilität, seine Kinder in die Schule zu bringen und sie ein paar Mal in der Woche auch wieder abzuholen.

„Ich habe gelernt, Prioritäten zu setzen, häufiger Nein zu sagen und mehr Ordnung und Struktur in meine Arbeitsabläufe zu bringen.“

Eine Frau sitzt in einem offenen Raum inmitten ihrer vier kleinen Kinder und lächelt.

Gemeinsame Verantwortung über Grenzen hinweg - Maroesja Boorsma

Die Arbeit in einem geteilten Job verlangt smarte Technologie und Kreativität. Maroesja und Kollegin Catherine arbeiten in der gleichen Rolle, aber in verschiedenen Ländern. Eine in London, die Andere in den Niederlanden.

Die beiden Frauen entwickelten ein gemeinsames Konzept, das die Flexibilität beinhaltet, zu entscheiden, wann und wo sie ihre Arbeit erledigen, um somit ein erfülltes Berufsleben genießen zu können, bei dem auch das Familienleben nicht zu kurz kommt.

„Die Möglichkeit, Teilzeit und flexibel zu arbeiten macht mich sehr glücklich. Für mich die perfekte Balance zwischen einem erfüllenden Beruf bei der Shell und genug Zeit für meine vier Kinder.“

Was tut Shell in Deutschland?

Shell hat ein Arbeitsumfeld für eine ausgewogene „Work-Life-Balance“ geschaffen. Hierzu wurden eigens verpflichtende "Grundsätze für die kollegiale Zusammenarbeit bei Shell in Deutschland" verabschiedet:

  • Wir fördern flexibles und mobiles Arbeiten, wo dieses mit den geschäftlichen Erfordernissen vereinbar ist (z.B. Home-Office-Tätigkeit, Jobsharing oder Teilzeittätigkeiten).
  • „BE WELL“, das Programm zur individuellen Gesundheitsförderung.
  • Der medizinische Dienst hat den Auftrag, präventiven Gesundheitsschutz umzusetzen.
  • Wir bemühen uns um die Vermeidung psychischer Fehlbelastungen. Dazu bieten wir präventiv unter anderem Resilienz-Seminare sowie im Einzelfall Betreuung durch den medizinischen Dienst an.

Darüber hinaus bietet Shell weitere Erleichterungen zur täglichen Vereinbarung von Familie und Beruf an.

  • Flexible Arbeitszeiten (Gleitzeitregelung): Die Arbeitszeiten können von montags bis freitags in der Zeit von 06.00 Uhr - 20.00 Uhr frei gewählt werden, sofern Ansprech- und Servicezeiten sichergestellt sind.
  • Flexible Elternzeitregelungen

Im Rahmen der Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung bietet Shell in Zusammenarbeit mit dem Fürstenberg Institut eine qualifizierte und anonyme Beratung zu beruflichen, privaten oder gesundheitlichen Fragestellungen an. Ferner gibt es ein umfangreiches, kostenfreies Vortragsprogramm für Mitarbeiter, unter anderem zu folgenden Themen:

  • Zeitmanagement
  • Erste Hilfe bei Kinder- und Säuglingsnotfällen
  • Stressbewältigung
  • Gesundheit
  • Stabilität
  • Leistungsfähigkeit

Am 01.05.2015 trat das „Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst“ in Kraft. Es regelt Quoten zur Förderung von Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst des Bundes. Neben Geschlechterquoten für besondere Unternehmen beinhaltet es eine Verpflichtung zur Festlegung von Zielgrößen des Frauenanteils für Aufsichtsräte, die Geschäftsführung sowie die obersten Management-Ebenen.

Bereits im Dezember 2014 hat das globale Shell Downstream Leadershipteam verpflichtende Ziele beschlossen: So sollen 30 % der Führungspositionen bis zum Jahr 2020 mit Frauen besetzt werden. Generell sollen 40 % aller Positionen von Frauen ausgefüllt werden.

Auch Shell in Deutschland hat sich herausfordernde Ziele gesetzt, die bis 30.06.2017 realisiert werden:
Frauen im Aufsichtsrat: Von 8 % auf 17 %
Frauen in der Geschäftsführung: Von 0 % auf

25 %

Frauen im Country Coordination Team: Von 11 % auf 16 %
Frauen als Bereichsleiter: Von 20 % auf 25 %

Das WONDER-Netzwerk - Von Frauen für Frauen

Shell unterstützt die aktive Vernetzung innerhalb der Belegschaft. Ein Netzwerk, speziell von Frauen für Frauen, ist das WONDER-Netzwerk (Women Network for Development, Empowerment and Relationships), welches in Deutschland bereits im Jahr 1997 gegründet wurde.

WONDER ist ein von Shell-Mitarbeiterinnen selbst initiiertes Frauennetzwerk in der DACH-Region und steht allen interessierten Mitarbeiterinnen offen. Ziel des Netzwerkes ist es, den Austausch unter Shell-Kolleginnen zu fördern, persönliche Netzwerke aufzubauen, Karrierepfade aufzuzeigen, Weiterbildung anzubieten, externe „Anregungen“ für die persönliche Laufbahn vorzustellen, den Austausch mit dem Senior Management zu pflegen und somit im Unternehmen ein Bewusstsein zu schaffen, aus dem langfristig auch eine Steigerung des Frauenanteils in allen Bereichen und allen Ebenen folgt.

Stand Ende 2015 arbeiteten bei Shell Deutschland 26 % Frauen und 74 % Prozent Männer. Unter den außertariflich Angestellten liegt die Zahl der Frauen bei 39 Prozent, in der Ebene der leitenden Angestellten bei 17 Prozent.

Shell behält seinen Titel als Top-Arbeitgeber für Frauen

Shell ist stolz, 2015 vom Time-Magazin erneut als einer der weltweiten Top-50-Arbeitgeber für Frauen gelistet zu werden, insbesondere da Shell das einzige Öl- und Gasunternehmen in dieser Gruppe ist.

Shell punktete unter anderem in den Bereichen „Vielfalt der Rollen“, „Verhalten von Vorgesetzten und Managern“, „faire und transparente Entlohnungsprozesse“ und „Auswirkungen der Gleichstellungspolitik auf Einzelpersonen und die Leistungskultur“.

Shell ist Unterzeichner der „Charta der Vielfalt“

Die Charta der Vielfalt ist eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen, unter der Schirmherrschaft der Bundesregierung. Jeweils der/die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration unterstützt die Initiative.

Die Initiative will die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland voranbringen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Die Charta der Vielfalt wurde von verschiedenen, in Deutschland ansässigen Unternehmen im Dezember 2006 ins Leben gerufen. Mehr als 2.250 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen haben die Charta der Vielfalt bereits unterzeichnet und kontinuierlich kommen neue Unterzeichner hinzu.

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Vielfalt und Integration

Als Global Player brauchen wir hervorragende Mitarbeiter-Teams mit breit gefächerten Stärken und Kompetenzen. Wir legen deshalb Wert auf Vielfalt und eine integrative Kultur, in der sich jeder Einzelne entfalten kann.