„Als Studentin an der Uni hätte ich nie gedacht, dass ich einmal das tun würde, was ich jetzt tue, aber ich glaube, es lohnt sich, nach dem Hochschulabschluss die Augen offen zu halten – nur der Himmel ist die Grenze. Ich habe an der Universiti Teknologi PETRONAS den Bachelor of Engineering (Hons.) und den Master of Science in Electrical and Electronics Engineering gemacht und dachte, ich würde anschließend im Bereich Forschung bleiben. Meine Tätigkeit im Rahmen des Shell-Graduiertenprogramms umfasste die detaillierte Planung, die Inbetriebnahme und den Betrieb von Unterwasser-Kontrollsystemen, wobei ich laufend auch mit mehreren anderen Bereichen zu tun hatte.

Ich wurde durch eine Ausstellung von Shell Malaysia an meiner Uni auf das Shell-Graduiertenprogramm aufmerksam und wollte mehr über die Firma wissen. Shell genießt in Malaysia als Fortune 500-Unternehmen einen hervorragenden Ruf und ist weltweit präsent, sodass ich mir vorstellen konnte, dass sich mir auch international gute Chancen bieten würden.“

Richtige Arbeit vom ersten Tag an

Ich kam 2011 zum Shell-Graduiertenprogramm, habe aber seit damals an vielen unterschiedlichen Projekten mitgewirkt. Als ich zu Shell kam, verbrachte ich den Großteil meiner ersten beiden Berufsjahre mit der Arbeit an Prelude FLNG, einer schwimmenden Erdgas-Förderanlage. Wenn diese Anlage komplett steht, ist sie die erste schwimmende Flüssiggasanlage der Welt und wird bei der Erschließung neuer Energievorkommen vor der Westküste Australiens helfen.

Ich durfte sofort richtige Arbeit machen und meinen Beitrag zum Projekt leisten. Allerdings wird hier niemand ins kalte Wasser geworfen. Wenn Sie neu dabei sind, werden Sie angeleitet und bekommen auf Wunsch jederzeit Feedback und Unterstützung. Ich hatte auch einen technischen Coach, der mir zugeteilt war.

In 1200 Meter Tiefe Probleme lösen

Als ich auf der Prelude FLNG arbeitete, war das in den frühen Stadien der Umsetzung, ich befasste mich hauptsächlich mit dem Entwurf des integrierten unterseeischen Kontrollsystems und dessen strenger Prüfung. Gumusut-Kakap, Shells erstes Tiefsee-Projekt in Malaysia, liegt 1200 Meter unter dem Meeresspiegel. Wir kamen an den Punkt, wo alle Planungen und Kontrollen beendet waren und das unterseeische System-Paket vor der Küste installiert worden war. Im Oktober 2014 förderten wir erstmals Öl.

Ich habe die Zeit auf der Plattform damit zugebracht, Betriebs- und Interface-Tests zu machen, um sicherzugehen, dass mein Paket fertig war, und mit dem zentralisierten Kontrollsystem nahtlos zu kommunizieren, als sie die Plattform hochfuhren. Ich finde das richtig spannend: Es gibt immer etwas zu lösen.

Wenn es gilt, Probleme zu lösen, dann lernt man etwas.

Prashanthini Sunderan

Gumusut-Kakap soll 135.000 Barrel Öl pro Tag fördern. Das ist eine Menge für ein Land wie Malaysia.

Ich bewarb mich um eine Stelle im Shell-Graduiertenprogramm als Herausforderung – und es war eine. Der Job hat meine Erwartungen übertroffen.

Prashanthini Sunderan