Ich finde, dass jeder Mensch anders ist, ob man eine Behinderung hat oder nicht. Es ist doch egal, worin diese Andersartigkeit besteht. Und wir sollten unsere Andersartigkeit schätzen.

Bob Nolan, Subsurface and Wells Support Lead – Europa

Was Behinderung so einzigartig macht, ist, dass es keine Einheitslösung für alle gibt. Was für den einen gut funktioniert, funktioniert nicht immer auch für den nächsten.

Andy Kneen, Human Resources Manager bei Shell Projects Technology und Vorsitzender des enABLE-Netzwerks in den Niederlanden.
Andy Kneen am Telefon in einem Shell Büro
Andy war von einem Verkehrsunfall betroffen. Nach zwei Jahren Operationen und Rehabilitation fühlte er sich bereit für die Stellensuche.

Tatkräftige Unterstützung

Zur Unterstützung unserer Mitarbeiter mit Behinderungen haben wir eine Reihe von internen Netzwerken, insbesondere das enABLE-Netzwerk. Es wurde im Jahr 2005 in Großbritannien ins Leben gerufen. Heute gibt es weltweit sechs enABLE-Netzwerke, neben Großbritannien in den Niederlanden, in Frankreich, in den USA, in Kanada und in Brasilien.

Das enABLE-Netzwerk bietet Menschen mit Behinderungen und Menschen, die mit Menschen mit Behinderungen zu tun haben, ein offenes Forum zum Austausch von Erfahrungen. Durch offene Diskussionen erhöht das Netzwerk das Bewusstsein und das Verständnis für die Herausforderungen, damit Vorgesetzte und Kollegen ausreichend gut informiert sind, um am Arbeitsplatz Erfolg zu haben. Es bietet Mitarbeitern mit Behinderungen die Möglichkeit, die Arbeitsumgebung und Abläufe zu verbessern, um sie für alle integrativer zu gestalten.

Dieser Dialog ist von großer Bedeutung, um eine offene Zusammenarbeit zu ermöglichen, die Mitarbeiter mit Behinderungen benötigen, um sich zu entfalten.

Ich habe großartige Unterstützung und Hilfe bekommen. Offenheit ist wirklich wichtig. Sie gehört zur Phase des Akzeptierens.

Thobile Mkhize, Retail Finance Advisor

Offener Austausch

Das offene Ansprechen einer Behinderung gegenüber Kollegen bleibt eine der größten Hürden, mit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz konfrontiert werden. Ob aufgrund positiver oder negativer Diskriminierung – es bestehen oftmals Ängste vor der Offenheit gegenüber Kollegen. Wir fördern Offenheit und bestärken unsere Mitarbeiter, ihre Anliegen auszusprechen, um ihnen bei der Lösung von Problemen helfen zu können. Unsere Kernwerte sind Ehrlichkeit, Integrität und Respekt.

Zusammen entsteht dadurch eine offene und gemeinschaftliche Umgebung, die allen Shell Mitarbeitern zu Gute kommt.

Shell hat sich als erstes Unternehmen bei mir gemeldet. Zu dem Zeitpunkt saß ich im Rollstuhl. Mir wurde versichert, dass das keine Rolle spielen würde. Meine Erfahrung beim Einstellungsverfahren war sehr positiv und so habe ich bei dem Unternehmen angefangen. Shell war zuvorkommend und machte einen tollen ersten Eindruck.

Andy Kneen, Human Resources Manager bei Shell Projects Technology

Chancengleichheit für alle

Das Diversity and Inclusion (D&I)-Team von Shell ist stolz darauf, die Chancengleichheit für Mitarbeiter mit Behinderungen zu fördern. Dieses Engagement war es, das Andy Kneen, Human ResourcesManager bei Shell Projects & Technology, für das Unternehmen gewann.

Andy war kurz nach seinem Abschluss an der Universität von einem Verkehrsunfall betroffen. Nach zwei Jahren Rehabilitation fühlte er sich bereit für die Stellensuche.

Nach ein paar Jahren wollte Andy etwas zurückgeben und trat im Jahr 2005 dem Shell enABLE-Netzwerk in Großbritannien bei, das zu dem Zeitpunkt eine kleine Mitarbeitergruppe war, die Behindertenfragen am Arbeitsplatz besprach.

Heute gibt es weltweit sechs enABLE-Netzwerke, neben Großbritannien in den Niederlanden, in Frankreich, in den USA, in Kanada und in Brasilien.

„Wir nutzen das Netzwerk, um das Bewusstsein für verschiedene Arten von Behinderungen und Beeinträchtigungen zu schärfen. Es ermöglicht uns, auf das Unternehmen Einfluss zu nehmen und die Arbeitsumgebung integrativer zu gestalten.“

Was für Andy eine Gelegenheit bot, etwas zurückzugeben, ist für Shell die Möglichkeit, eine Umgebung zu schaffen, in der jeder in einer Weise gestärkt wird, um das volle Potenzial zu erreichen.

Viele Behinderungen, wie etwa das Asperger-Syndrom, sind getarnte Fähigkeiten. Wir müssen sie nur vorteilhaft einsetzen.

Diederik Weve, Senior HSSE Consultant

Menschen mit Behinderungen erfolgreiche Karrieren ermöglichen

Bei Shell erkennen wir Menschen für ihre Talente an.

Diederik Weve ist Senior HSSE Consultant am Shell Standort in Rijswijk. Im Jahr 2009 wurde bei ihm das Asperger-Syndrom diagnostiziert. Anstatt seine Behinderung als Problem zu sehen, betrachtet Diederik sie als etwas Positives.

Diese Überzeugung verdeutlicht, wie wir mit Mitarbeitern mit Behinderungen zusammenarbeiten und jedem Einzelnen die Chance bieten, sein Potenzial auszuschöpfen.

FAQs

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