Aus Deutschland sind 20 Teams von Hochschulen und Berufsschulen am Start; damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Nur Frankreich hat mit jetzt 57 Teams eine stärkere Delegation. Bundesministerin Wanka sagte: „Ich begrüße es sehr, dass so viele junge Menschen für nachhaltige Mobilitätskonzepte und die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien begeistert werden. Denn die effiziente Nutzung der Energiereserven ist eine der wichtigsten Fragen unserer Zeit.“

Insgesamt nehmen mehr als 200 Mannschaften aus Europa und Afrika teil. Damit werden beim weltgrößten Effizienz-Wettbewerb rund 3.000 Schüler und Studenten mit ihren selbst konstruierten Fahrzeugen für den weltgrößten Effizienz-Wettbewerb vom 15. bis 18. Mai 2014 in Rotterdam erwartet. Ihr Ziel ist, mit einem Liter Kraftstoff oder der entsprechenden Menge Strom möglichst weit zu fahren. 2013 kamen rund 50.000 Zuschauer an die Strecke rund um die AHOY-Arena mitten in der Hafenstadt. „Der Shell Eco-marathon bietet dem Konstrukteursnachwuchs eine Plattform, um Fahrzeuge zu testen, die sie selbst entwickelt und gebaut haben“, sagt Wolfgang Warnecke, Shell Chief Scientist Mobility. „Unser Ziel bleibt es, junge Menschen dafür zu begeistern, Wissenschaftler und Ingenieure zu werden.“

Die Herausforderungen für die Mobilität der Zukunft sind groß, der weltweite Energiebedarf wird sich angesichts der wachsenden Bevölkerung bis 2050 verdoppeln. Die Zahl der Fahrzeuge wird von heute gut 900 Millionen auf mehr als zwei Milliarden steigen. Es ist daher notwendig, Ideen für nachhaltige Mobilität zu fördern. Weltweit hat sich der Shell Eco-marathon dafür in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Foren entwickelt – mit Austragungsorten in Europa, den USA und Asien.

Seinen Ursprung hat der Shell Eco-marathon im südfranzösischen Le Castellet. Hier wurde der Wettbewerb 1985 erstmals mit 25 Teams – darunter auch ein deutsches Team – ausgetragen. Damals siegte ein Schweizer Team mit einer Distanz von 680 Kilometern pro Liter Benzin. Der Wettbewerb wechselte mehrfach seinen Austragungsort: Von 2009 bis 2011 wurde er auf dem Lausitzring veranstaltet, danach folgte der Umzug nach Rotterdam. Im vergangenen Jahr bewies ein Team der Hochschule Offenburg, welches Potential im deutschen Ingenieurnachwuchs steckt: Sein Fahrzeug „Schluckspecht“ kam mit nur einem Liter Diesel auf 315 Kilometer und siegte damit im UrbanConcept-Klassement. Ein französisches Team schaffte mit seinem Prototypen gar 2.980 Kilometer mit einem Liter Benzin – eine Strecke so weit wie von München bis nach Casablanca.

Das Prinzip des Wettbewerbs ist denkbar einfach; gefahren wird in zwei Kategorien: Im Gegensatz zu „UrbanConcept“ – hier müssen die Fahrzeuge auch für den Straßenverkehr geeignet sein – sind den Teams in der Kategorie „Prototyp“ bei der Konstruktion keine Grenzen gesetzt. In beiden Kategorien stehen den Jungingenieuren sechs Antriebsarten zur Auswahl: Benzin, Diesel und die jeweiligen Kraftstoffalternativen sowie Elektromobilität via Brennstoffzelle oder Batterie. Im Wettkampf müssen die Teams mit ihren Fahrzeugen zehn Runden auf dem Straßenparcours zurücklegen, um in die Wertung aufgenommen zu werden. Dabei dürfen sie das zeitliche Limit von 39 Minuten nicht überschreiten; die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 25 km/h. Danach wird der Kraftstoffverbrauch ermittelt und hochgerechnet, wie weit das Fahrzeug gekommen wäre, wenn es einen ganzen Liter Kraftstoff oder dessen Gegenwert in Kilowattstunden verbraucht hätte. Sieger ist das Team mit der weitesten Strecke.

Die Teams aus Deutschland:

Hamburg

  • Hamburg: ECO Team HAW Hamburg (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg)

Sachsen-Anhalt

  • Merseburg: EcoEmotion (Hochschule Merseburg)

Bayern

  • Garching bei München: Hydro2Motion (Hochschule für Angewandte Wissenschaften München)
  • München: TUfast Eco Team (Technische Universität München)
  • Ingolstadt: eta-nol (Technische Hochschule Ingolstadt)

Brandenburg

  • Neuruppin: Evi Neuruppin (Evangelische Schule Neuruppin), Ruppin Jet (Oberstufenzentrum Ostprignitz-Ruppin)

Mecklenburg-Vorpommern

  • Rostock: Hanseatic Racing Organisation (Universität Rostock)
  • Stralsund: ThaiGer-H2-Racing Stralsund (Fachhochschule Stralsund)

Sachsen

  • Senftenberg: Lausitz Dynamics (Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (Campus Senftenberg)
  • Chemnitz: Fortis Saxonia (Technische Universität Chemnitz)

Baden-Württemberg

  • Karlsruhe: High-Efficiency-Karlsruhe (Hochschule Karlsruhe)
  • Offenburg: Schluckspecht (zwei Teams der Hochschule Offenburg)

Niedersachsen

  • Minden: mobileo (Leo-Sympher-Berufskolleg)

Nordrhein-Westfalen

  • Köln: Team NAOB (Nicolaus-August-Otto-Berufskolleg Köln)
  • Bonn: Pinto (heinrich-hertz-europakolleg der bundesstadt bonn)

Rheinland-Pfalz

  • Trier: proTRon (zwei Teams der Hochschule Trier)

Hessen

  • Gießen: THM Motorsport-Team Efficiency (Technische Hochschule Mittelhessen)

Pressekontakt:

Shell Deutschland Oil GmbH
Cornelia Wolber
Telefon: +49 40 63245290
shellpresse@shell.com
www.shell.de/flickr
www.shell.de/twitter

Edelman GmbH
Tobias Goerke
Telefon: +49 40 37479886
tobias.goerke@edelman.com

Mehr im Bereich „Medien“

Shell Presseinformationen

Shell Presseinformationen informieren Sie über die Neuigkeiten in unserem Unternehmen, aktuelle Veranstaltungen, sowie Entwicklungen im Bereich unserer Produkte, Dienstleistungen und Projekte.

Shell Publikationen

Die Veröffentlichungen von Shell aus dem laufenden sowie den vergangenen Jahren stehen Ihnen im Seitenbereich “Shell Publikationen” zur Verfügung.