Die betroffenen Fischer und Farmer vor Ort, die durch die Leckagen Einbußen erlitten haben, erhalten 35 Mio Pfund. Die übrigen 20 Mio Pfund an die gesamte Gemeinde Bodo.

"Wir bedauern die Leckagen zutiefst und haben von Beginn an die Verantwortung hierfür übernommen. Wir wollten die Gemeinschaft fair entschädigen und sind froh über die jetzige Einigung. Wir stehen für die Reinigung des Gebietes ein, sie wird vom früheren Botschafter der Niederlande in Nigeria überwacht. Obwohl die Aktionen einiger lokaler Gruppierungen die Aufräumarbeiten verzögert haben, sind wir zuversichtlich, dass der Reinigungsprozess nun schnell beginnen kann."

Mutiu Sunmonu, Managing Director von SPDC

Allerdings droht die Gefahr, dass auch die gereinigten Areale durch illegale Aktivitäten erneut verunreinigt werden, solange keine wirksamen Maßnahmen ergriffen werden, um die Hauptgründe für die Verschmutzung des Niger-Deltas zu beseitigen: Öl-Diebstahl und illegale Raffinierung. Dies ist die eigentliche Tragödie des Niger-Deltas.

„Die SPDC unternimmt große Anstrengungen, Aufmerksamkeit für das Thema zu wecken - bei der Regierung von Nigeria, internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen, den Medien, der Gesellschaft sowie bei internationalen Nicht-Regierungs-Organisationen. Wir suchen weiterhin aktiv nach Lösungen und fordern alle maßgeblichen Beteiligten auf, diese Bemühungen zu unterstützen.“

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