* Startschuss für stufenweisen Aufbau von H2-Tankstellen im Bundesgebiet

* Deutschland auf dem Weg zum weltweit ersten überregionalen H2-Grundversorgungsnetz

* Bundesverkehrsminister Dobrindt stellt weitere Unterstützung in Aussicht

Das Unternehmen mit Sitz in Berlin hat seine Geschäftstätigkeit aufgenommen und bereitet mit Hochdruck die erste Phase des gemeinsamen Aktionsplanes vor. Dieser sieht die zügige Installation von zunächst 100 Tankstellen in den nächsten Jahren vor. Hochrangige Vertreter der H2 MOBILITY Partnerunternehmen trafen sich heute im Rahmen eines Auftaktgespräches mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und berieten die nächsten Schritte. Die Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung "Wasserstofftankstellen für Deutschland" untermauert dabei das Engagement der Partner aus Industrie und Politik.

Bundesminister Dobrindt: "Elektromobilität muss emotional sein und Leidenschaft wecken für den Antrieb der Zukunft. Elektrofahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellen bieten dafür die besten Voraussetzungen: Sie besitzen eine große Reichweite und können innerhalb weniger Minuten auftanken. Für den Markthochlauf dieser Technologie brauchen wir nun ein flächendeckendes Tankstellennetz für Wasserstoff. Daher begrüße ich die Pläne von H2 MOBILITY, bis 2023 in ganz Deutschland 400 Wasserstoff-Tankstellen zu errichten."

Bis zum Jahr 2023 sieht der Aktionsplan von H2 MOBILITY für das Bundesgebiet ein flächendeckendes Netzwerk von H2-Stationen vor. Deutschland wäre damit das erste Land, das über ein überregionales Netz zur Betankung von Brennstoffzellenfahrzeugen mit Wasserstoff verfügt. Dazu sind Investitionen von insgesamt rund 400 Millionen Euro geplant.

Als zentraler Industrieakteur für den Ausbau der H2-Infrastruktur in Deutschland ist die H2 MOBILITY mit ihrem Geschäftsführer Frank Sreball für die Errichtung und den Betrieb eines bundesweiten H2-Tankstellennetzes zuständig. Darüber hinaus ist sie in Forschungsvorhaben zur Weiterentwicklung der Wasserstoff-Mobilität eingebunden. Das Unternehmen ist international Vorreiter und hat das Potenzial, auch anderen Ländern Schub beim Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur zu verleihen. So ist es beispielsweise Teil des kürzlich gegründeten "Hydrogen Mobility Europe"-Netzwerks.

Die Joint Venture-Partner verfügen über langjährige Erfahrungen, sowohl auf dem Gebiet der Elektromobilität mit Brennstoffzelle als auch der Betankungstechnik und Tankstelleninfrastruktur. Auch in Fragen der Normung und Standardisierung haben die Industriepartner erhebliche Fortschritte erzielt.

Die ersten Fahrzeughersteller haben heute bereits serienmäßig produzierte Brennstoffzellenfahrzeuge auf dem deutschen Markt, weitere folgen sukzessive.

Deutschland zum Leitmarkt für nachhaltige Mobilitätslösungen und effiziente Technologien zu machen, ist das erklärte Ziel der Bundesregierung. Elektromobilität mit Brennstoffzellenfahrzeugen wird insbesondere bei Verwendung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien dazu beitragen, die CO2-Emissionen erheblich zu mindern; denn Brennstoffzellen-Fahrzeuge fahren lokal emissionsfrei. Diese Zielerreichung wird durch die NOW GmbH, die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, eng begleitet. Die NOW GmbH koordiniert die Programme des BMVI zur Förderung der Mobilität mit Batterie und Brennstoffzelle.

Zahlreiche assoziierte Partner unterstützen die Aktivitäten der H2 MOBILITY. Über den H2 MOBILITY Beirat sind die Automobilhersteller BMW, Volkswagen, Honda und Toyota sowie das Technologieunternehmen Intelligent Energy an dem Joint Venture beteiligt.

Die H2 MOBILITY steht zudem in enger Partnerschaft mit der Clean Energy Partnership (CEP), dem größten Wasserstoffmobilitätsprojekt Europas. Mitglieder der CEP sind Air Liquide, BMW, Daimler, EnBW, Ford, GM/Opel, Hamburger Hochbahn, Honda, Hyundai, Linde, Shell, Siemens, die Stuttgarter Straßenbahnen SSB ,Total, Toyota, OMV, Volkswagen und Westfalen.

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Shell Deutschland Oil GmbH
Axel Pommeränke
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