Studenten von der Hochschule Offenburg sind mit ihrem selbstkonstruierten Fahrzeug in Maranello.
Studenten von der Hochschule Offenburg sind mit ihrem selbstkonstruierten Fahrzeug in Maranello.

Zwei Tage war das Team „Schluckspecht“ mit Projektleiter Professor Claus Fleig vom Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik auf Einladung des Shell Innovationspartners Ferrari am Stammsitz in Maranello, um auf dem legendären Fiorano Circuit den Titel des „Spritsparweltmeisters“ auszufahren.

Neben den Deutschen waren noch jeweils ein Team aus der Schweiz, Italien, Frankreich und Indonesien angetreten. Sie alle gehören zu den besten der rund 450 Teams aus mehr als 50 Ländern, die jedes Jahr auf 3 Kontinenten am Shell Eco-marathon teilnehmen und dort jeweils Spitzenergebnisse erzielt haben. Ziel des Eco-marathons ist es, ein Fahrzeug zu konstruieren und zu bauen, das mit möglichst wenig Energie die größtmögliche Strecke zurücklegt.

Sieger in Maranello und damit Gewinner des Zertifikates aus den Händen von Ferrari Testfahrer Marc Gené wurde das französische Team Microjoule-La Joliverie. Sie legten mit ihrem benzin-betriebenem Prototypen 1497 Kilometer mit einem Liter zurück. Das entspricht einer Strecke von Maranello zum Austragungsort des europäischen Shell Eco-marathons im Londoner Queen Elizabeth Olympic Park. Dafür mussten die Studenten zehn Runden a 1,39 Kilometer auf der Ferrari Teststrecke in maximal 34 Minuten fahren. Dann wurde der Spritverbrauch gemessen und hochgerechnet, wie weit sie gekommen wären, wenn sie den gesamten Liter verbraucht hätten.

Die Offenburger schafften mit ihrem batterieelektrischem Prototypen 328 Kilometer pro Kilowattstunde und kamen damit auf Platz 2, gefolgt von den Schweizern. „Auch wenn es zum Sieg nicht gereicht hat, war es dennoch eine tolle Erfahrung, eine Auszeichnung für die Arbeit, die wir in das Fahrzeug hineingesteckt haben und nicht zuletzt auch eine Anerkennung für die Ergebnisse, die wir bereits in den vergangenen Jahren erreicht haben“, sagte Teamsprecher Lars Pattschek.

Mattia Binotto, Chef-Techniker der Scuderia Ferrari sagte: „Es war großartig, mit derartig motivierten Studenten zusammenzuarbeiten, die wirklich die Grenzen dessen, was an Effizienz machbar ist, mit ihren Ideen austesten.“

„Wir sind schon gespannt darauf, wie sich die Teams in 2017 weiter entwickeln werden“, sagte Norman Koch, General-Manager des Shell Eco-marathon. Im kommenden Jahr findet der Wettbewerb für Teams aus Europa und Asien vom 25. bis 28. Mai in London statt.

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