Prof. Dr. Zoppke (links) und Dr. Steinbeck (rechts) schütteln sich die Hände bei der Übergabe des Shell Eco-marathon Fahrzeugs, proTRon

Auf der Themeninsel „Verkehr und Umwelt“ des Deutschen Museums reiht sich der proTRon IV zwischen mehrere historische Exponate ein. Dazu zählen Versuchsfahrzeuge wie der Twingo SmILE, ein 3-Liter-Auto der Umweltschutzorganisation Greenpeace aus den 90er-Jahren, aber auch spätere Serienfahrzeuge wie der Toyota Prius mit Hybridantrieb. Die Ausstellung spiegelt die ganze Komplexität des Verkehrssektors wider und zeigt, wie sich Mobilität mit der Einführung neuer Technologien verändert hat und wie sie in Zukunft aussehen könnte.

Eine Delegation des „Team proTRon“ um Initiator Prof. Dr. Hartmut Zoppke übergab das Spritspar-Projekt im Verkehrszentrum des Deutschen Museums an Dr. Frank Steinbeck, Kurator für den Bereich Straßenverkehr. Dieser nahm die Stiftung der Hochschule Trier dankbar entgegen und kommentierte: „Der proTRon IV repräsentiert die Themen E-Mobilität und Energieeffizienz für unsere Besucher auf sehr anschauliche Art und Weise. Da wir bisher kein vergleichbares Ausstellungsstück hatten, macht er unsere Sammlung noch wertvoller.“ Auch Prof. Dr. Zoppke ist stolz auf sein Team: „Die Aufnahme des proTRon IV in den Bestand des Deutschen Museums ist für uns eine großartige Auszeichnung und Würdigung der technischen Leistung des Projektteams.“

Eine erste Version des Vehikels entwickelte das studentische Projektteam bereits in den Jahren 2006/2007 für die Teilnahme am Shell Eco-marathon. Seitdem wurde es kontinuierlich weiterentwickelt, unter anderem durch extremen Leichtbau und die Optimierung der Fahrzeugelektronik. Die Ingenieursstudenten setzten darüber hinaus ihr Wissen aus den Bereichen Aerodynamik, Brennstoffzellentechnik und elektrische Antriebstechnik in die Praxis um. So kreierten sie Schritt für Schritt ein echtes Effizienz-Wunder.

Inzwischen hat sich Team proTRon vollständig auf die Entwicklung eines hocheffizienten Elektroautos konzentriert. Der Viersitzer namens „proTRon EVOLUTION“ soll Ende 2018 eine reguläre Straßenzulassung erhalten und serienfähig werden. Bei der technischen Entwicklung greifen die Studenten die zahlreichen Errungenschaften des proTRon IV auf, der im Deutschen Museum von nun an noch mehr Menschen inspirieren dürfte.

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