Potenziale und Entwicklungen im Hauswärmebereich

Welche technischen Potenziale es hierfür bei Gebäude- und Heiztechnik sowie Energie gibt, welche möglichen Entwicklungspfade der Hauswärmebereich künftig einschlagen könnte und welche Handlungsoptionen bestehen, hat Shell in zwei Hauswärme-Studien untersucht: zum einen in der Shell Hauswärme-Studie (2011), zum anderen gemeinsam mit dem Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Gebäudetechnik e.V. (BDH) in der Shell BDH Hauswärme-Studie (2013).

Shell BDH Hauswärme-Studie 2013

Die Shell BDH Hauswärme-Studie ist ein Gemeinschaftsprojekt von Shell und dem Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Gebäudetechnik e.V. (BDH). Leitthema der Shell BDH Hauswärmestudie 2013 ist die Weiterentwicklung von häuslicher Wärmeerzeugung durch Heiztechnik und Energie. Ihr Titel lautet: Klimaschutz im Wohnungssektor – wie heizen wir morgen? Fakten, Trends und Perspektiven für Heiztechniken bis 2030.

Anders als bei der Shell Hauswärme-Studie 2011 steht hier nicht die energetische Gebäudesanierung insgesamt, sondern insbesondere Heizungsmodernisierung und Heiztechnik im Vordergrund. Zudem werden sowohl Raumwärme als auch die Warmwassererzeugung betrachtet. Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung ist die künftige Rolle erneuerbarer Energien für die Hauswärme.

Im ersten Teil der Shell BDH Hauswärme-Studie erfolgt zunächst eine technische Potenzialanalyse der Einspar- und Ausbaupotenziale der wichtigsten Heiztechniken und Energien. Dazu werden Funktionsweise, und technische Anforderungen, Einsatzgebiete und –grenzen, Stand der Technik sowie Markttrends und Perspektiven von Heiztechniken und Energien dargestellt. Betrachtet werden dabei aktuelle Heiztechniken wie Gas-/Öl-Brennwerttechnik, Solarthermie, Elektro-Wärmepumpe und Holzfeuerungen, neue Heiztechniken wie Mikro- und Mini-KWK-Anlagen und Gas-/Öl-Wärmepumpen sowie übergreifende Systemfragen.

Im zweiten Teil der Studie wird mit Hilfe von Szenario-Technik untersucht, wie sich heutige und neue Heiztechniken im Wohnungssektor in den kommenden 20 Jahren entwickeln könnten. Hierfür werden unterschiedliche Szenarien – ein Trendszenario und ein ambitioniertes Alternativszenario – sowie die Wirkung unterschiedlicher politischer Maßnahmen-Programme untersucht. Anhand relevanter Kriterien wie spezifischer Energieverbrauch, Endenergieverbrauch (fossiler und erneuerbarer Energien), Treibhausgasemissionen sowie Investitions- und Brennstoffkosten wird die Umsetzung aktueller Ziele von Energie- und Klimapolitik diskutiert.

Shell Hauswärme-Studie 2011

Das Leitthema der Shell Hauswärmestudie 2011 ist die nachhaltige Wärmeversorgung bzw. -nutzung privater Haushalte für Wohnzwecke. Ihr Titel lautet: Nachhaltige Wärmeversorgung für Wohngebäude. Fakten, Trends und Perspektiven für eine nachhaltige Wärmeversorgung bis 2030.

Im ersten Teil der Shell Hauswärme-Studie werden zunächst die technischen Entwicklungspotenziale bei der Bereitstellung von Hauswärme ausführlich analysiert und dargestellt. Dazu gehört eine Untersuchung der Komponenten der Wärmetechnik; das sind die Erzeugung von Wärme, ihre Verteilung im Gebäude und ihre Abgabe an den Wohnraum. Weiterhin werden die technischen Potenziale unterschiedlicher bzw. alternativer Brennstoffe und Wärmeenergieträger sowie die Gebäudetechnik, insbesondere der bauliche Wärmeschutz betrachtet.

Im zweiten Teil der Studie wird die Nachhaltigkeit der künftigen Hauswärmeversorgung mit Hilfe von Szenario-Technik erforscht. Dazu werden unterschiedliche Szenarien der energetischen Gebäudemodernisierung – mit jeweils unterschiedlichen Sanierungsraten und unterschiedlicher Sanierungstiefe – berechnet und miteinander verglichen. Anhand der Kriterien spezifischer Energiebedarf, Endenergieverbrauch, Treibhausgasemissionen und Investitionskosten wird die Erreichbarkeit aktueller energie- und klimapolitischer Ziele erörtert.

Downloads zur Shell Hauswärme-Studie 2013

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