Seit bei Bauarbeiten im Jahr 2005 unter einer versiegelten Fläche unterhalb einer Produktionsanlage in Wesseling eine offensichtlich aus den 1970er-Jahren stammende, benzolhaltige Bodenverunreinigung festgestellt worden war, kontrolliert die Raffinerie in Absprache mit der zuständigen Behörde in regelmäßigen Abständen das Grundwasser rund um diesen Altschaden. Dies ist Teil eines umfassenden Programms zur Überwachung der Altschäden im 2002 von Shell übernommenen Werksteil. 

Nach circa zehn Jahren ohne besondere Veränderungen hatten einige Messwerte zuletzt Auffälligkeiten gezeigt. Untersuchungen unabhängiger Sachverständiger wie auch der Rheinland Raffinerie schließen eine neue Leckage der Produktleitungen oder Undichtigkeiten der laufenden Anlagen als Ursache aus. Nach Einschätzung der zuständigen Behörden besteht keine Gefährdung für die Trinkwassergewinnung.

Zur Sanierungsvorbereitung starteten bereits Ende September 2016 erste Grundwasserfördermaßnahmen. Zudem bereitet die Rheinland Raffinerie die Installation eines Sanierungsbrunnens am damaligen Schadenszentrum vor, nachdem die Fachleute der Raffinerie und externe Gutachter dafür die geeignete Position bestimmt haben. 

Noch in diesem Jahr sollen weitere Maßnahmen folgen, zu denen unter anderem eine Anlage zählt, wie sie auch Wasserwerke zur Wasseraufbereitung einsetzen. Diese sogenannte Ozonierungs-Anlage spaltet Benzol in Wasser und Kohlendioxid. Durch den Betrieb bestehender Brunnen zwischen den Betriebsanlagen der Rheinland Raffinerie und dem Rhein wird eine weitere Ausbreitung verhindert.

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