Ende Februar 2012 waren rund 1 Million Liter Kerosin aus einer undichten unterirdischen Flugkraftstoffleitung außerhalb des Werks Süd in Wesseling ausgetreten. Die erste Sanierungsphase nähert sich ihrem Abschluss. Über die vier installierten Sanierungsbrunnen kann voraussichtlich rund ein Drittel des ausgetretenen Kerosins an die Oberfläche gepumpt werden. Das verbleibende Kerosin ist im Erdreich gefangen, sodass es über die Sanierungsbrunnen nicht aus dem Erdreich gefördert werden kann.

Shell und Gutachter haben daher bereits 2014 die biologische Sanierung aufgenommen. Dabei wird der natürliche Abbau des Kerosins durch das Einleiten von Sauerstoff gefördert. Aktuelle Messungen und Gutachten haben die Wirksamkeit des Verfahrens nachgewiesen. Je nach Bodenbeschaffenheit werden bis zu einem Liter Kerosin pro Quadratmeter und Jahr abgebaut.

„Wir überwachen das Grundwasser dauerhaft. Dies zeigt, dass der Schaden ortsfest ist, sich also nicht in die Richtung von Grundwasserschutzzonen, Wohngebieten oder den Rhein bewegt“, sagt Christoph Hoppe, Leiter der Abteilung für Arbeits- und Umweltschutz der Rheinland Raffinerie. Aufgrund des Schadensfalles hatte sich Shell entschlossen, die Kerosin- sowie alle anderen Leitungen in der sogenannten Nordtrasse neu zu bauen. Diese soll oberirdisch verlegt werden, um die Sicherheit weiter zu erhöhen. Das Vorhaben soll bis 2018 abgeschlossen sein.

Die Kerosinschadenssanierung in Wesseling ist weiterhin voll im im Plan

Pressekontakt:

Shell Deutschland Oil GmbH
Jan Zeese
Tel.: +49 (0) 2236 75 8746
Email: Jan.Zeese@shell.com

Mehr im Bereich „shell rheinland refinery“

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Shell Pressemeldungen und Termine der Shell Rheinland Raffinerie.