Die neue SDA-Anlage soll die Entschwefelung der bei Produktionsprozessen entstehenden schweren Rückstände sowie deren Weiterverarbeitung zu Produkten wie Heizöl ermöglichen. Damit will sich Shell auf einen erwarteten Marktwandel vorbereiten und zugleich einen Teil zu einer geringeren Schadstoffbelastung der Umwelt beitragen. Schwere Rückstände werden bislang unter anderem als Treibstoff für Hochseeschiffe eingesetzt. Neue verbindliche Umweltstandards für den internationalen Schiffsverkehr schreiben ab 1. Januar 2020 deutlich niedrigere Schwefelanteile vor. Shell informiert über das Vorhaben frühzeitig und deutlich vor Einreichung der offiziellen Unterlagen. Für den Genehmigungsprozess hat sich Shell für ein öffentliches Beteiligungsverfahren entschieden, um Nachbarn in einem geregelten Verfahren möglichst frühzeitig einzubinden. In den vergangenen Wochen haben Verantwortliche der Raffinerie zudem zahlreiche Gespräche mit Vertretern aus Gesellschaft und Politik geführt. 

Ein wichtiges Thema war hierbei der beste Standort für den Bau einer neuen Fackeleinrichtung. Bei der Fackel handelt es sich um eine Sicherheitseinrichtung. Sie dient vor allem dazu, in Ereignisfällen überschüssige Gase sicher zu verbrennen. Insgesamt betreibt die Rheinland Raffinerie am Standort Wesseling zurzeit zehn Fackelsysteme. Für die neue SDA-Anlage ist der Bau einer weiteren Fackel notwendig. „Im frühzeitigen Austausch mit unseren Nachbarn sowohl in Wesseling als auch auf der anderen Rheinseite haben wir viele Informationen und Anregungen erhalten, die wir nun in unsere Planung aufnehmen werden“, erläutert Dr. Jörg Dehmel, Leiter Entwicklung und Technologie der Rheinland Raffinerie.  

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