Vor zwei Jahren begann die Planung für die oberirdische Neuverlegung der sogenannten Nordtrasse. Dabei handelt es sich um ein 800 Meter langes Rohrleitungsbündel, welches das Werk Wesseling mit einem 800 Meter entfernt gelegenen Tankfeld verbindet. Die oberirdische Trassenführung erleichtert die Überwachung der Leitungen für Rohöl und Rohölprodukte. Mit dem Neubau der Nordtrasse ist zudem ein oberirdischer Neubau der Rohrleitungen innerhalb des Tankfelds verbunden.

Die Arbeiten starten im Oktober entlang der Waldstraße und Ahrstraße. In den kommenden Monaten sind dort tagsüber zwischen 7 und 18 Uhr sowie bei Bedarf bis 22 Uhr Tief- und Massivbauarbeiten geplant. Der eigentliche Stahl- und Rohrleitungsbau wird voraussichtlich im Dezember 2017 beginnen. Die Rheinland Raffinerie plant bis dahin gemeinsam mit der Stadt Wesseling ein Verkehrskonzept zu erstellen, um unvermeidliche Beeinträchtigungen für den Auto- und Fußgängerverkehr im Bereich Waldstraße und Ahrstraße so gering wie möglich zu halten. Der Betrieb der benachbarten Stadtbahn ist von den Arbeiten nicht betroffen.

Der Neubau ist Teil eines 2013 gestarteten und auf fünf Jahre angelegten Programms zur systematischen Überprüfung, Erneuerung und gegebenenfalls Neubau von Rohrleitungen, die wassergefährdende Stoffe transportieren. Die Rheinland Raffinerie setzt dieses Rohrleitungsprogramm zusätzlich zu den gesetzlich vorgegebenen Prüfpflichten hinaus um.