Am 27. Januar 1937 wurde die Union Rheinische Braunkohlen Kraftstoffe AG (UK) gegründet. Anfangs stellte sie vor allem synthetisches Benzin aus Braunkohle her. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Werk schwer beschädigt und am 23. Oktober 1944 stillgelegt. Der Wiederaufbau erfolgte nach 1945. Da die Herstellung von Kraftstoffen zunächst verboten war, waren unter anderem Methanol und Düngemittel wichtige Produkte der UK. Vier Jahre später lief die Kraftstoffproduktion wieder an, nun auf Basis von Rohöl. 1989 ging die UK in die DEA Mineralöl und die RWE-DEA über. 2002 bis 2004 erfolgte die schrittweise Übernahme durch Shell.

„Heute liegt unsere Stärke in der Integration von Raffinerie- und Chemieanlagen, wobei je nach Nachfrage mehr Kraftstoffe oder mehr Chemieprodukte hergestellt werden können“, erklärt Dr. Marco Richrath, Produktionsleiter im Wesselinger Teil der Raffinerie. Nicht nur die Produktion, das Gesicht des Werks hat sich ebenfalls gewandelt. Nur noch wenige Gebäude von einst stehen noch in derselben Form. Ein Beispiel: Im sogenannten Bau 16 arbeiten seit Jahrzehnten die Wasserstoffkompressoren. Die Bedeutung des Wasserstoffs für Shell wächst. In einem Konsortium errichtet das Energie-Unternehmen deutschlandweit zurzeit 400 Wasserstofftankstellen. „Shell fördert neue Energielösungen, um der steigenden Nachfrage nach Energie gerecht zu werden und gleichzeitig den CO2-Ausstoß zu mindern. Unter anderem bereiten wir zurzeit einen Ideenwettbewerb vor, um mit jungen Menschen über Ideen für grünen Wasserstoff zu diskutieren“, sagt Dr. Jörg Dehmel, Technologie-Leiter der Rheinland Raffinerie. Für die nächsten 80 Jahre gilt also: Die Rheinland Raffinerie bleibt im Wandel.

Pressekontakt:

Shell Deutschland Oil GmbH

Jan Zeese

Tel.: +49 (0) 2236 75 8746

Email: Jan.Zeese@shell.com

Zusatzinformationen:

Die Rheinland Raffinerie ist die größte deutsche Raffinerie. Pro Jahr werden 17 Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet. Bis zu 3000 Beschäftigte in den Werksteilen in Köln-Godorf und Wesseling produzieren rund zehn Prozent des in Deutschland verbrauchten Diesel- und Ottokraft-stoffes, rund 15 Prozent des in Deutschland verbrauchten Kerosins sowie Produkte für die chemische Industrie.

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