„Aufgrund unserer engmaschigen Kontrollen konnten wir die Veränderung der Messwerte schnell feststellen“, betont Christoph Hoppe, Leiter Sicherheit und Umweltschutz der Rheinland Raffinerie. Sein Team bereitet zurzeit weitere Maßnahmen vor, um die Grundwasserbewegungen noch besser zu verstehen und weitere Sanierungsmöglichkeiten zu prüfen.

Neue Undichtigkeiten von Produktleitungen an dieser Stelle schließen Fachleute ebenso aus wie eine Ausweitung des Schadens über das Werksgelände hinaus. „Eine Veränderung des Grundwasserspiegels war immer die wahrscheinlichste Erklärung. Ein neuer Produktaustritt kann mit Sicherheit ausgeschlossen werden“, so Raffineriedirektor Dr. Thomas Zengerly.

Shell hatte den Wesselinger Werksteil 2002 übernommen. Im Jahr 2005 war bei Bauarbeiten ein Altschaden im Erdreich unter der Olefin-Anlage entdeckt worden. Anschließend hatte die Raffinerie ein Konzept zur Behandlung mit externen Gutachtern sowie den Aufsichtsbehörden entwickelt und umgesetzt. Nachdem sich die Messwerte in den letzten zehn Jahren insgesamt positiv entwickelt hatten, hatten sich einige Werte zuletzt erhöht. Daraufhin hatte die Raffinerieleitung vorsorglich den Rhein-Erft-Kreis sowie die Bezirksregierung Köln informiert und weitere Untersuchungen durchgeführt.

Kontakt:

Jan Zeese

Telefon +49 (0) 2236 758746

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