Im Olefin-Cracker produziert die Rheinland Raffinerie Stoffe wie Ethylen und Propylen, die anschließend wiederum hauptsächlich zu Kunststoffen und Gummi, Lacken oder Lösemitteln verarbeitet werden. Zurzeit sind auf der Baustelle rund 100 Mitarbeiter der Raffinerie sowie etwa 600 Monteure von Partnerfirmen aktiv. 

„Wir arbeiten vor allem mit Teams, die unsere Anlagen kennen. Die meisten der beauftragten Unternehmen und viele ihrer Mitarbeiter kommen aus der Region“, erläutert Raffineriedirektor Dr. Thomas Zengerly. „Mit unserer Entscheidung für einen zügigen Wiederaufbau bekennen wir uns zum Standort. Dies ist ein großes und wichtiges Projekt für die Raffinerie und für unsere Chemie-Kunden“, betont Dr. Zengerly. 

Einige Zahlen verdeutlichen den Umfang der Arbeiten. So plant Projektleiter Jörg Cramer mit einem gesamten Arbeitsvolumen von mehr als einer halben Millionen Arbeitsstunden. „Für die sichere Arbeitsausführung haben wir etwa 10.000 Kubikmeter Gerüste aufgestellt“, so Cramer. Die Materialliste umfasst insgesamt rund 25.000 Teile, darunter allein etwa 5.000 Bolzen mit Muttern und rund 3.000 Meter Rohre.

In den kommenden Wochen wird die Raffinerie einen Teil der Anlage wieder anfahren. Dabei kann es zu Fackeltätigkeiten kommen. „Wir tun alles, um die Beeinträchtigungen unserer Nachbarn so gering wie möglich zu halten“, betont Jörg Cramer, der zugleich um Verständnis für die Notwendigkeiten des Anfahrverfahrens bittet. Für Hinweise, Fragen und Beschwerden ist die Rheinland Raffinerie 24 Stunden am Tag unter folgender Telefonnummer zu erreichen: 0800 - 2236 750.

Kontakt:

Jan Zeese

Telefon +49 (0) 2236 758746

Mehr im Bereich „shell rheinland refinery“

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Shell Pressemeldungen und Termine der Shell Rheinland Raffinerie.