Nachwuchsforscher begeistern Shell mit kreativen Wasserstoff-Projekten

Ein vielversprechender Energieträger, der den immer weiter steigenden Energiebedarf in der Gesellschaft nachhaltig und sauber befriedigen könnte, ist Wasserstoff. Beim Ideenwettbewerb #makethefuturerheinland am 12. Juli im Mediapark von Köln präsentierten insgesamt rund 300 Studenten, Schüler und Auszubildende ihre eigenen cleveren Lösungen für eine gesundere Umgebung in einer zunehmend urbanen Welt.

Hybrid-Boot mit Brennstoffzelle

Groß war der Jubel, als die Jury gegen Mittag das Gewinnerteam des Ideenwettbewerbs #makethefuturerheinland verkündete. Der Hauptgewinn, eine Spende für die Klassenkasse, ging an das Kölner Genoveva-Gymnasium. Die acht Schüler des Hydro-Geno-Teams präsentierten ein selbst konstruiertes Hybrid-Boot mit Brennstoffzelle, das durch Wasserstoff und Strom angetrieben wird – steuerbar per App. „Wir wollten unsere Chance nutzen und etwas entwickeln, von dem Shell in der Realität wirklich profitieren könnte. Deshalb haben wir uns für den Schiffverkehr hier am Rhein entschieden“, sagt Teammitglied Anastasia Ulko. Von den vielen starken Mitbewerberteams zeigt sie sich beeindruckt: „Wir haben viele tolle Ideen bei den anderen Schülern gesehen, auf die wir selbst gar nicht gekommen waren. Deshalb freuen wir uns wirklich sehr über den Sieg, auf den wir ein halbes Jahr lang mit tollem Teamgeist hingearbeitet haben.“

Grüner Wasserstoff

Schon heute stellt die Shell Rheinland Raffinerie in Köln jedes Jahr viele Tonnen Wasserstoff her. Nichtsdestotrotz spielt dieser im Vergleich zu fossilen Rohstoffen nach wie vor eine untergeordnete Rolle. Um Ideen zu entwickeln, die diesen Zustand verändern und gleichzeitig zu einer Verbesserung der Klimabilanz in der Region beitragen können, hatte Shell die Nachwuchstüftler mit der Aufgabe betreut, ein Modell, Szenario oder eine Geschäftsidee für „grünen Wasserstoff made in Cologne“ zu entwickeln. Shell ist davon überzeugt, dass die Lösungen für die Energieversorgung von morgen unter anderem durch die Kreativität der heutigen Jugend entstehen. Der Ideenwettbewerb #makethefuturerheinland hat diesen Glauben bestätigt.

Schirmherrschaft des Ministers

„Ich habe hier tatsächlich aus jedem einzelnen Projekt etwas Neues mitgenommen. Dafür bedanken wir uns bei den vielen engagierten Schülern“, sagt Jury-Mitglied Daniel Hitschfeld. Er leitet die Servicestelle „Dialog schafft Zukunft“ des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW. Auch Dr. Thomas Zengerly, Leiter der Shell Rheinland Raffinerie, ist stolz auf die tollen Ideen der Jugend: „Die Zukunft kommt auf uns zu, und es lohnt sich, ihr einen Schritt entgegenzugehen – das haben wir heute getan. Wir bei Shell sind davon überzeugt, dass die besten Ideen für mehr Energie und gleichzeitig weniger Emissionen gerade in Regionen wie dem Rheinland entstehen können. Der heutige Tag hat uns bestätigt.“

Ausstellung, Ideen und Musik

Neben den Ideen der Nachwuchsforscher präsentierten Fachleute von Shell aus aller Welt ihre Konzepte. Im Außenbereich des Mediaparks bestaunten interessierte Besucher unter anderem das ultraeffiziente „Shell Concept Car“, das zum ersten Mal überhaupt in Deutschland zu sehen war. Zudem stellte Toyota das erste Wasserstofffahrzeug in Großserie vor, während der Regionalverkehr Köln (RVK) einen ihrer Wasserstoffbusse präsentierte. Das Event #makethefuturerheinland lockte insgesamt gut 1.500 Besucher an, 250 davon Schüler. Für einen lockeren Schwung Popmusik zwischendurch sorgte der namibisch-rheinische Musiker EES mit einem Akustikkonzert. Die YouTuber Sarah Bock und Marspets begleiteten den Tag in den sozialen Medien.

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Unsere Produkte

Die Produkte, die die Rheinland Raffinerie aus Rohöl herstellt, sind vielfältig: Kraftstoffe, Heizöl oder auch Grundstoffe für die chemische Industrie.