Rund 80 Fachleute aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft waren der Einladung gefolgt. Die Moderation übernahm Wissenschaftsjournalist Karlhorst Klotz.

Die Herausforderung, so waren sich alle Panellisten einig, ist groß: Laut Angaben der Vereinten Nationen wird die Weltbevölkerung von heute gut sieben auf mehr als neun Milliarden Menschen im Jahr 2050 wachsen – das entspricht einem Anstieg um eine Stadt mit rund 1,4 Millionen Einwohnern pro Woche – für mehr als die nächsten 30 Jahre. Gleichzeitig wird sich die Zahl der in Metropolregionen lebenden Menschen bis 2050 auf dann 6,3 Milliarden Menschen verdoppeln, vor allem in China, Indien, den USA und in Sub-Sahara-Afrika.

Wie Verstädterung geplant wird, und wie ihre Entwicklung verläuft, beeinflusst die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand der Menschheit. Sie kann Innovationen und Zusammenarbeit beförderun. Auf der anderen Seite hat schlechte beziehungsweise unterbliebene Stadtplanung negative Effekte auf die Umwelt, vor allem auf den Ausstoß klimaschädlicher Gase; und sie kann Ursache politischer und sozialer Unruhen werden.

Grund genug also für die Fachleute auf dem Podium des Shell Energie-Dialoges, Fragen der Mobilität und des Nahverkehrs ebenso zu diskutieren wie die Notwendigkeit der Verdichtung und Effizienzsteigerung von Städten.

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