1902 gründet die Royal Dutch Shell ihre deutsche Tochtergesellschaft „Benzinwerke Rhenania GmbH" in Düsseldorf, um dort eine Fabrik zur Verarbeitung von Rohbenzin zu errichten. Die expansive Industrialisierung führt rasch zur Ausweitung der Produktpalette und des Geschäftsvolumens

1919 wird die erste Raffinerie in Mohnheim eingeweiht

1924 eröffnet die erste Tankstelle der Rhenania in Neuss

1929 verfügt das Unternehmen bereits über ein Netz von 15 großen und 104 kleinen Tanklagern sowie 15.000 Zapfstellen, die sich über ganz Deutschland verteilen. Die Zahl der Mitarbeiter ist auf 7500 angestiegen.

1930 wechselt die Zentrale nach Hamburg.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Gesellschaft als „feindliches Vermögen“ unter Zwangsverwaltung gestellt. Sämtliche Werke und Anlagen wurden größtenteils schwer zerstört.

Der Neuanfang wird 1947 auch durch Änderung des Firmennamens in „Deutsche Shell Aktiengesellschaft“ unterstrichen. 1950 steigt die Deutsche Shell in das Chemiegeschäft ein. Die rasch zunehmende Motorisierung erfordert den Ausbau des bestehenden Raffinerie- und Tankstellennetzes. In den 60er Jahren erweitert Shell in Deutschland seine Tätigkeit um das Erdgasgeschäft.

1989 Mit der Wiedervereinigung erhält auch Shell die Gelegenheit, das Mineralöl-, Erdgas- und Chemiegeschäft in Ostdeutschland wieder aufzubauen.

1995 restrukturiert die globale Royal Dutch/Shell Gruppe ihre Struktur. Die europäischen Gesellschaften – darunter die Shell in Deutschland - arbeiten nun enger zusammen, um ihre Effizienz zu steigern und europaweit operierenden Kunden entgegenzukommen.

2002/2003 gründen die Deutsche Shell und RWE-DEA AG das Gemeinschaftsunternehmen Shell & DEA Oil GmbH. Das Joint Venture umfasst das Öl-Downstream-Geschäft beider Unternehmen, also die Raffinerien sowie die Logistik, den Vertrieb und das Marketing von Mineralölprodukten.

2002 Mit dem Zusammenschluss der Werke beider Unternehmen in Godorf und Wesseling entsteht die Rheinland Raffinerie, die größte Raffinerie in Deutschland

Zum 1.7.2002 wurde das Unternehmen zu 100 Prozent von Shell übernommen, Ende 2003 dann in „Shell Deutschland Oil“ umbenannt.

2010 verkauft Shell die Raffinerie Heide, Schleswig Holstein, an die Firma Klesch.

2016 übernimmt die schwedische Nynas weitere Anlagen der ehemaligen Shell Raffinerie Harburg; Shell betreibt am Standort Harburg von nun an ein Produktterminal.

Mehr im Bereich „Über uns“

Wer wir sind

Erfahren Sie mehr über das Geschäft von Shell in Deutschland und weltweit.

Unsere Werte

Aufrichtigkeit, Integrität und Respekt gegenüber dem Mitmenschen zählen zu unseren zentralen Werten.