Unser Klimaziel

Das Ziel von Shell ist es, im Einklang mit der Gesellschaft bis 2050 ein Energieunternehmen mit Netto Null Emissionen zu werden. Dies umfasst neben CO2 auch weitere Treibhausgase, die im Kyoto-Protokoll erfasst sind, wie etwa Methan (CH4) und Lachgas (N2O).. Damit unterstützen wir das Pariser Klimaabkommen, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 1,5 ° Celsius zu begrenzen.

Um das zu erreichen wollen wir die Emissionen aus unseren Betrieben (Scope 1 & 2) senken. Diese machen 10 Prozent der Gesamtinvestitionen aus. 90 Prozent hingegen entstehen, wenn Kunden unsere Energieprodukte verbrauchen (Scope 3)1. Verbleibende CO2-Emissionen wollen wir mithilfe naturbasierter Lösungen (Investitionen in Klimaschutzprojekte) ausgleichen oder sie mithilfe sogenannter CCS-Technologie abspalten und speichern.

Auf dem Weg dahin haben wir uns kurz-, mittel- und langfristige Ziele gesetzt,

Kurzfristige Reduktionsziele für die CO2e-Intensität: Mittel- und langfristige Ziele:
um 2-3% bis 2021 um 20% bis 2030
um 3-4% bis 2022 um 45% bis 2035*
um 6-8% bis 2023 um 100% bis 2050*

1Das beinhaltet auch Shell Produkte aus Öl und Gas, das Shell von anderen Produzenten bezieht.

* Unsere Ziele für 2035 und 2050 berücksichtigen auch alle von Kunden ergriffenen Maßnahmen

Emissionsquellen und -senken, die im Netto-CO2-Fußabdruck enthalten sind – Indikative Lieferkette

Globale Hebel und Meilensteine

Wir gehen davon aus, dass unsere gesamten Treibhausgasemissionen ihren Scheitelpunkt im Jahr 2018 mit einem Jahreswert von 1,7 Gigatonnen erreicht haben. Um diese Emissionen weiter zu senken, setzen wir einerseits auf mehr betriebliche Effizienz, um Treibhausgase vor vornherein zu vermeiden.

Wir transformieren unser Geschäft, um mehr CO2-arme Energie bereitzustellen und so CO2 zu reduzieren. Dazu gehört zum Beispiel das Laden von Elektrofahrzeugen, Wasserstoff und Strom aus Solar- und Windenergie. Damit diesem Angebot eine entsprechende Nachfrage gegenübersteht, arbeiten wir eng mit unseren Kunden und anderen Unternehmen zusammen - auch in Sektoren, die schwer zu dekarbonisieren sind, wie Luftfahrt, Schifffahrt, Straßentransport und Industrie.

Gleichwohl werden auf absehbare Zeit Treibhausgas-Emissionen verbleiben. CCS-Technologien oder Investitionen in Klimaschutzprojekte (NBS Lösungen) können sie ausgleichen. Klimaforscher betonen, dass die Nutzung der Natur zur Aufnahme und Speichern von Kohlendioxid beim Systemübergang eine wichtige Rolle spielt. Wir unterstützen den verantwortungsvollen Umgang mit hochwertigen naturbasierten Lösungen. Wir wollen bis 2030 rund 120 Millionen Tonnen Emissionen ausgleichen, die aus der Nutzung unsere Produkte entstehen.

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