Shell in Deutschland baut mit fortschreitender Energiewende um

Shell in Deutschland baut mit fortschreitender Energiewende um

Als Schlüsselmarkt für die Shell Gruppe ist der Umbau des Geschäftes in Deutschland entscheidend für die Ambition von Shell, bis 2050 oder früher ein Netto-Null-Emissions-Energieunternehmen zu werden, im Einklang mit Kunden und Gesellschaft.

Von Shell Team am 28. Sep. 2020

Als Betreiber des zweitgrößten Tankstellengeschäfts, eines großen Geschäfts mit Schmierstoffen und anderen Spezialprodukten sowie Strom und Gas, und nicht zuletzt als Betreiber der größten Raffinerie in Deutschland ist es unser Ansporn, dass wir mit Kunden, Gesellschaft und Politik gemeinsam rund ein Zehntel der gesamtdeutschen CO2-Minderunsgziele schaffen können.

Im ersten Schritt ist unsere Ambition, bis 2030 in Deutschland rund ein Drittel der Emissionen aus unseren Betrieben und im Bereich der von Kunden verbrauchten Shell Produkte zu reduzieren oder kompensieren. Dazu gehören ein neuer Produktmix, der Aufbau eines Wasserstoff- und Stromgeschäfts, basierend auf Erneuerbaren, die Transformation unserer Raffinerie, sowie schließlich ein Angebot zum CO2-Ausgleich. Das entspricht etwa 30 Millionen Tonnen pro Jahr beziehungsweise rund einem Zehntel des deutschen CO2-Reduktionsziels im Jahr 2030.

Dazu will Shell in Deutschland unter anderem:

  • führender Anbieter von grünem Wasserstoff für Industrie- und Transportkunden werden, eine 100-MW Elektrolyse in der Rheinland Raffinerie errichten und weitere H2-Projekte untersuchen,
  • sich durch Offshore-Wind oder kombinierte Offshore-Wind-/Wasserstoff-Produktion an der Produktion erneuerbarer Energien in Deutschland beteiligen,
  • bis 2030 rund 1000 Schnellladesäulen an seinen Tankstellen errichten,
  • die Rohöl-Raffinerie im Rheinland in einen kohlenstoffarmen Energiepark transformieren mit weniger Rohölverarbeitung, mehr Einsatz regenerativer Eingangsstoffe sowie klarem Fokus auf zukunftsorientierten Energielösungen und Spezialchemieprodukten.

Unser Umbau wird auch durch die Unterstützung von Kunden, Politik und Gesellschaft bestimmt und ist damit stetiger „work in progress“. Manche Projekte sind bereits in der Umsetzungsphase - wie z.B. der Ausbau der e-Ladeinfrastruktur an Shell Tankstellen, ein rein regeneratives Stromangebot für Privathaushalte, der Aufbau einer Infrastruktur und Versorgungskette für CO2-neutrales LNG für Lkw oder der Bau eines 10-MW-Wasserstoffelektrolyseurs in unserer Rheinland Raffinerie. Für anderes wie etwa die Beteiligung an Offshore-Wind oder kombinierte Offshore-Wind-/Wasserstoff-Produktion sind wir erst in der Evaluierungs- und Vorbereitungsphase - mit entsprechenden Unwägbarkeiten.

Die Transformation von Shell in Deutschland hat also begonnen und wird sich beschleunigen.

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