Mehr als die Hälfte der teilnehmenden Teams fahren inzwischen elektrisch. Bei den elf deutschen Teams haben sich sieben für batterieelektrische oder Fahrzeuge mit Brennstoffzelle entschieden. Vom 5. bis zum 8. Juli gehen Europas kreativste Studenten im Olympic Park von London an den Start. Das Ziel: maximale Effizienz.

Im Rahmen des „Make the Future Live“-Festivals stellen insgesamt 175 Teams aus 24 europäischen Ländern und Afrikas ihre Ideen für effiziente und emissionsarme Mobilität unter Beweis. Ziel ist es, mit minimalem Energieaufwand die maximale Distanz zurückzulegen – eine Herausforderung, der sich die Studenten seit dem ersten Wettbewerb 1985 jährlich auf mittlerweile drei Kontinenten stellen. Bei der insgesamt 34.

Ausgabe des europäischen Wettbewerbs wollen sich allein 66 Batterie- und 28 Wasserstoff-Teams darin versuchen, den bisherigen Distanz-Rekord zu knacken. Diesen hält das Team Microjoule-La Joliverie aus Frankreich. Mit nur einem Liter Erdgas legte das Team eine Strecke von 2503,9 Kilometern zurück. Das entspricht einer Fahrt von London nach Marseille und zurück.

Als eines von elf deutschen Teams möchte auch die Mannschaft aus Cottbus-Senftenberg Höchstleistungen erzielen. 2017 fuhren die Studenten noch mit Batterie, dieses Jahr setzen sie auf Wasserstoff. „Wir haben nach Alternativen gesucht, um einen Beitrag für eine nachhaltige Welt zu leisten und zum Umdenken anzuregen“, sagt Team-Managerin Anastasia Skifov.

„Mit genau dieser Mentalität beeindrucken uns die Studenten jedes Jahr aufs Neue", freut sich Norman Koch, Global General Manager, Make the Future Festival. „Der Shell Eco-marathon ist ein kreativer Weg, um uns energieeffiziente Fahrzeuge näherzubringen. Hier wird die Vision von der Mobilität der Zukunft real.“

„Im Transportsektor, auf den rund ein Fünftel der deutschen energiebezogenen CO2 Emissionen entfallen, wird die Bedeutung der Elektromobilität zunehmen und hier sprechen wir sowohl über Brennstoffzellenfahrzeuge als auch über batterieelektrische Fahrzeuge. Aber auch im Jahr 2040 werden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren noch eine wichtige Rolle spielen, vor allem im Straßengüterverkehr und bei Langstreckenfahrten. Entsprechend sehen wir beim Kraftstoff mittelfristig kein Entweder-oder sondern ein Sowohl-als-auch“, sagt der Chef der Shell in Deutschland, Stijn van Els.

Über den Shell Eco-marathon

Ziel des Shell Eco-marathon ist es, ein Fahrzeug zu konstruieren, das eine bestimmte Distanz mit möglichst wenig Energie zurücklegt. Gefahren wird in zwei Kategorien: Im Gegensatz zur Kategorie der Prototypen, bei der den Teams in der Konstruktion kaum Grenzen gesetzt sind, müssen die Fahrzeuge der Kategorie UrbanConcept wesentliche Eigenschaften haben, die auch im Straßenverkehr erforderlich sind.

Es gibt jeweils zwei Hauptarten von Motoren: Verbrennungs- und Elektromotor. Beim Verbrennungsmotor können die Teilnehmer zwischen Benzin, Diesel, Ethanol oder synthetischem Diesel aus Erdgas (GTL) wählen. Beim Elektromotor zwischen Batterie und Wasserstoff-Brennstoffzelle. Nach einer zurückgelegten vorgegebenen Distanz wird der Kraftstoffverbrauch ermittelt und hochgerechnet, wie weit das Fahrzeug gekommen wäre, wenn es einen ganzen Liter Kraftstoff oder dessen Äquivalent in Kilowattstunden verbraucht hätte. Die Durchschnittgeschwindigkeit liegt bei 25 km/h. Das effizienteste Fahrzeug in jeder Kategorie gewinnt.

Weitere Informationen über den Shell Eco-marathon finden Sie auf www.shell.de/ecomarathon sowie über „Make the Future“ auf www.shell.de/makethefuture.

Die Teams aus Deutschland und Österreich:

Bundesland/stadt Team Antrieb Fahrzeugkategorie Schule

Bayern

München

TUfast Eco Team

Elektroantrieb

UrbanConcept

Technische Universität München

München

Hydro2Motion

Wasserstoff/ Brennstoffzelle

Prototype

Hochschule für Angewandte Wissenschaften München

Brandenburg

Neuruppin

Evi Neuruppin

Elektroantrieb

UrbanConcept

Evangelische Schule Neuruppin

Cottbus-Senftenberg

Lausitz Dynamics

Wasserstoff/ Brennstoffzelle

UrbanConcept

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (Campus Senftenberg)

Mecklenburg-Vorpommern

Rostock

Hanseatic Efficiency

Benzin

Prototype

Universität Rostock

Stralsund

ThaiGer-H2-Racing Stralsund

Wasserstoff/ Brennstoffzelle

Prototype

Hochschule Stralsund

Stralsund

Greendrive

Elektroantrieb

Prototype

Schulzentrum am Sund

Baden-Württemberg

Karlsruhe

High-Efficiency-Karlsruhe

Benzin

Prototype

Hochschule Karlsruhe

Offenburg

Schluckspecht

Diesel

UrbanConcept

Hochschule Offenburg

Nordrhein-Westfalen

Köln

Team NAOB

Wasserstoff/ Brennstoffzelle

Prototype

Nicolaus-August-Otto-Berufskolleg Köln

Hessen

Friedberg

THM Motorsport-Team Efficiency

Benzin

Prototype

Technische Hochschule Mittelhessen

ÖSTERREICH

Salzburg

HTL-Salzburg-Racing Team

Elektroantrieb

UrbanConcept

Htbluva Salzburg

Graz

TERA TU Graz

Elektroantrieb

Prototype

Technische Universität Graz

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