Die Reduktion von CO2-Emissionen wird von Politik und Wirtschaft intensiv diskutiert und auch die Bitumen- und Asphaltindustrie befasst sich mit diesem klimarelevanten Thema. So hat Shell mit Cariphalte Compact und Bitumen Compact Produkte im Portfolio, die speziell für eine verbesserte Verarbeitbarkeit und optimierte Verdichtung auch bei niedrigeren Asphalttemperaturen im Vergleich zu konventionellen Bitumen entwickelt wurden. Dieses ermöglicht eine geringere Temperatur im Herstellungsprozess von Asphalt mit dem Ziel den Energieverbrauch zu verringern und Emissionen zu reduzieren

Shell Cariphalte Compact -Bindemittel sind daher so konzipiert, dass sie eine Absenkung der Mischtemperatur in der Asphaltmischanlage erlauben. Dadurch ist es möglich, die Temperaturen um bis zu 20°C-30°C zu reduzieren – und damit im Herstellungsprozess Energieeinsparungen von bis zu 9 kWh pro Tonne Asphaltmischgut zu erzielen. Je Tonne Asphaltmischgut entspricht dies in etwa einer Einsparung von bis zu 0,9 Liter Heizöl EL, analog dazu werden auch die CO2-Emissionen reduziert.

„Neben der möglich Temperaturabsenkung verringern unsere Compact Bindemittel außerdem die Viskosität des Asphaltmischguts bei hohen Temperaturen, während sie bei niedrigen Temperaturen die Viskosität erhöhen. So können – je nach Mischtemperatur des Asphalts – Asphaltbeläge früher für den Verkehr freigegeben werden. Die Beeinträchtigung des Verkehrs wird so reduziert. Wird das Asphaltmischgut bei der üblichen Temperatur hergestellt, kann der Transportweg des Mischguts verlängert werden, da ein größeres Einbaufenster zur Verfügung steht. Zusätzlich weisen Asphaltbeläge bei der Verwendung von Shell Compact Bindemitteln im Vergleich zu herkömmlichen Bitumen höhere Standfestigkeiten auf“, fasst Stephan Welzer, Cluster Business Manager DACH & CEE bei Shell Bitumen die Vorteile zusammen.

Auch für die Wiederverwendung von Asphalt nach den höchsten Anforderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes bietet Shell mit seinen RC Bitumen Lösungen an. Asphaltstraßen haben eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 20-30 Jahren. Durch regelmäßige Erneuerungen fallen dabei jährlich große Mengen Ausbauasphalt an. Wird dieser sachgemäß aufbereitet, kann er für den Bau neuer Straßen eingesetzt werden und so natürliche Ressourcen schonen. Im Kreislaufwirtschaftsgesetz ist festgelegt, dass das Asphaltgranulat nicht nur in den Tragschichten, sondern auch in den oberen, höherwertigen Schichten eingesetzt wird.

„Oberste Priorität bei der Wiederverwendung von Asphaltgranulat ist die Gleichwertigkeit der Asphaltbeläge mit und ohne Ausbauasphalt. Kriterien für Standfestigkeit, Ermüdungsresistenz und Kälteflexibilität müssen gleichermaßen erfüllt werden“, sagt Frank Beer, Technology Manager Shell Specialities EU & Afrika. „Der Polymergehalt des eingesetzten frischen PmB wird durch das normalerweise nicht modifizierte Bitumen aus dem Asphaltgranulat unweigerlich verdünnt. Mit Cariphalte RC von Shell wird dieser Verdünnungseffekt aufgehoben.

Fachbesucher können sich an Stand B01 im Pavillon informieren und mit Shell-Experten über aktuelle und zukünftige Anforderungen in der Bitumen und Asphaltbranche diskutieren. Die Deutschen Asphalttage finden vom 28. Februar bis 2. März 2018 in Berchtesgaden statt.

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