Die Station in Herstal, Liège liegt in der Grenzregion zu Deutschland und den Niederlanden an der E313, einer der Hauptrouten im europäischen Güterverkehr. Die neugebaute, reine Lkw-Station verfügt über vier Fahrspuren zur Betankung mit Diesel und AdBlue sowie zwei Spuren zu Betankung mit LNG. Bei einer Kapazität von 3,5 KT können täglich bis zu 150 Lkw mit LNG betankt werden.

Mit Blick auf das globale Ziel, den Ausstoß von Emissionen auch im Transportsektor zu begrenzen und den Kunden sauberere und wirtschaftliche Energielösungen anzubieten, treibt Shell die Diversifizierung des Kraftstoffportfolios voran.

In Deutschland entfallen rund ein Fünftel der energiebezogenen CO2-Emissionen auf den Transportsektor. Während im Bereich der leichten Fahrzeuge wie etwa Pkw und Kleintransporter der Elektromobilität große Chancen eingeräumt werden, die Emissionen zu verringern, bedarf der Schwerlastverkehr auf längere Sicht Verbrennungsmotoren aufgrund ihrer größeren Leistungsfähigkeit und Reichweite. Hier bietet der Betrieb mit tiefkaltem, verflüssigtem Gas (LNG) erhebliche Vorteile hinsichtlich CO2-Ausstoß und Luftschadstoffen, die gegenüber Diesel deutlich geringer ausfallen. So entsteht zum Beispiel praktisch kein Feinstaub.

„Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dieser Technologie zum Durchbruch zu verhelfen“, sagt der Chef der Shell in Deutschland, Stijn van Els. Bereits heute sind in Europa ca. 5000 Lkw der Hersteller IVECO, SCANIA und VOLVO unterwegs, die mit LNG betrieben werden, und es wird von einem starken Anstieg bis 2030 ausgegangen. Die Vorteile für Spediteure liegen neben den erheblichen Reduzierungen der Luftschadstoffe und der CO2-Emissionen in deutlich geringeren Kraftstoffkosten. Zudem sind LNG-betriebene Lkw je nach Motor deutlich leiser.

„Mit Blick auf die steigende Nachfrage nach Energie und der Notwendigkeit, Emissionen im Transportsektor zu senken, stehen wir vor der Herausforderung, die Kraftstoffe gleichzeitig effizienter aber auch sauberer zu machen“, sagt die belgische Ministerin für Energie, Umwelt und nachhaltige Entwicklung, Marie Christine Marghem, bei der Eröffnung der Station in Herstal.

Mehr zu LNG lesen Sie unter: Shell Kraftstoffe für Geschäftskunden.

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