Der Kraftstoff wurde von Volkswagen und der Hochschule Coburg sowie weiteren Projektpartnern entwickelt. Die Biokomponenten bestehen ausschließlich aus Rest- und Abfallstoffen und werden z.B. aus gebrauchtem Speisefett gewonnen. Statt das gebrauchte Speisefett in den Müll zu werfen, wird es von Drittfirmen wie Neste und Tecosol von Schnellrestaurants und Imbissen eingesammelt, gefiltert, gereinigt und zu einem Paraffingemisch oder Biodiesel verarbeitet. Diese Komponenten werden dann von Shell mit hochwertig additiviertem Diesel geblendet und an die Kunden geliefert.

„Wenn wir die Klimaziele von Paris erreichen wollen, müssen wir den globalen Energiemix dekarbonisieren. Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten und sauberere Energielösungen anbieten”, sagt der Chef der Shell in Deutschland, Dr. Thomas Zengerly. Neben Diesel und Benzin bietet Shell schon heute an seinen Tankstellen auch Autogas (LPG), Erdgas (CNG) und Wasserstoff an. Zusammen mit EnBW errichtet das Unternehmen derzeit bundesweit an 50 Shell Tankstellen Schnellladesäulen mit 100 Zapfpunkten. Für Flottenbetreiber bietet Shell darüberhinaus verflüssigtes Erdgas (LNG) sowie Diesel, der aus Erdgas gewonnen wird (GTL) an.

„Wir haben R33 Blue Diesel in unser Kraftstoff-Portfolio aufgenommen, um unseren Kunden dabei zu helfen, ihren CO2-Fußabdruck zu verkleinern“, sagt Roland Weissert von der EDi Energie-Direkt Hohenlohe GmbH.

Die Volkswagen AG, die Robert Bosch GmbH und die Brenntag AG nutzen R33 Blue Diesel bereits seit längerem in ihren Fuhrparks und haben seit 2018 zusammen bereits über acht Millionen Liter verbraucht. „Wir sind von dem innovativen Kraftstoff restlos überzeugt und freuen uns, dass dieser jetzt auch an öffentlichen Tankstellen angeboten wird“, sagt Professor Dr. Thomas Garbe aus der Technischen Entwicklung von Volkswagen.

Auch bei der Deutschen Bahn AG kommt der innovative Kraftstoff derzeit in einem Testzug zum Einsatz. Die Tests sollen bis zum zweiten Quartal abgeschlossen sein. Auf Basis der Testergebnisse werde dann der Rollout für den Regelbetrieb geprüft, teilte eine Sprecherin mit.

1 *Well toWheel CO2 Minderung basierend auf den zertifizierten (z.B. ISCC) Treibhausgaswerten der Nachhaltigkeitsnachweise der eingesetzten Komponenten mit 95.1g CO2/MJ als Referenzwert für fossilen Diesel

Shell unterstützt die Energiewende

Mit Blick auf die wachsende Weltbevölkerung auf der einen Seite und die Klimaziele auf der anderen Seite will Shell dazu beitragen, mehr und gleichzeitig sauberere Energielösungen anzubieten. Zu diesem Zweck hat Shell 2016 den Geschäftsbereich New Energies gegründet, in den das Unternehmen seither zwischen einer und zwei Milliarden US-Dollar pro Jahr investiert und ab 2020 zwei bis drei Milliarden ausgeben will.

Der Fokus liegt auf alternativen Kraftstoffen und dem Ausbau des Stromgeschäfts. Neben Diesel und Benzin bietet Shell bereits LPG, CNG, Wasserstoff und LNG sowie GTL an seinen Tankstellen an. Fahrer von Elektroautos werden in Deutschland über ein wachsendes Netz von E-Ladegeräten an Shell-Einzelhandelsstandorten bedient – angetrieben von EnBW, sowie dem niederländischen Ladestationsanbieter New Motion und der Teilnahme an "IONITY".

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