Jan Toschka, General Manager Shell Retail für Deutschland, Österreich und die Schweiz, sagt: "Mit unseren LNG-Stationen und dank der LNG-Lkw-Fahrzeugpallette verschiedener Lkw-Hersteller sowie staatlicher Unterstützung in Form von Mautgebührenbefreiung und Kaufanreizen haben Kunden nun eine echte Wahl, LNG als kommerziell tragfähigen Kraftstoff für den Schwerlastverkehr zu verwenden, ohne Wert- oder Leistungseinbußen einzugehen. Daher ist LNG heute eine wettbewerbsfähige und erschwingliche Alternative zum Diesel."

Dr. Thomas Zengerly, Country Chairman von Shell in Deutschland, ergänzt: "Es ist jetzt entscheidend, dass diese Dynamik weiter durch alle Beteiligten gestützt wird. Spediteure brauchen verlässliche Bedingungen für ihre Investitionen, und Anbieter werden die wachsende Nachfrage durch den Aufbau einer geeigneten Infrastruktur bedienen. Gemeinsam können wir hier in kurzer Zeit Verbesserungen bei den Emissionen des Schwerkraftverkehrs erreichen. Shell ist bereit, dazu beizutragen. Tankstelleneröffnungen wie heute in Lehre unterstreichen unser Engagement."

Das Profil der Tankstelle mit großzügigen Platz-, Produkt- und Serviceangeboten ist für Spediteure und vor allem Lkw-Fahrer attraktiv. Die LNG-Anlage hat eine Kapazität von fast 30 Tonnen, so dass täglich etwa 150-200 Lastwagen mit LNG betankt werden können.

Shell will dazu beitragen, dass LNG im deutschen Schwerlastverkehr ein schlagkräftiges Ausmaß erreicht und damit trotz zunehmenden Güterfernverkehrs zu geringeren CO2- und Luftschadstoffen in diesem Sektor beiträgt. Die Shell LNG-Stationen in Hamburg und Lehre sind nur der Anfang. Die nächsten Standorte mit ähnlichen Kapazitäten im Bauprogramm von Shell sind vorbehaltlich entsprechender Baugenehmigungen Recklinghausen, Hermsdorf, Kirchheim/Teck, Weinsberg und im Raum Köln in den kommenden Monaten.

Verkehrsstaatssekretär Dr. Berend Lindner betonte, wie wichtig Investitionen der Energieunternehmen, Logistik- und Speditionsunternehmen in alternative Technologien und Tankstelleninfrastruktur seien: „Diese LNG-Tankstelle ist ein wichtiger Schritt bei der Verbreitung alternativer Treibstoffe bei uns in Niedersachsen. Flüssiges Erdgas ist als Kraftstoff eine wichtige Alternative zu Diesel für den Straßengüterverkehr. Steigende Kraftstoffpreise, die Begrenztheit von Erdöl sowie ambitionierte Klimaschutzziele machen die Einführung alternativer Kraftstoffe und Antriebe dringend erforderlich. Die mobile Zukunft wird dem Kraftstoffmix gehören.“

Laut der vor wenigen Monaten veröffentlichten Shell LNG-Studie hat LNG im Transportsektor beträchtliches Potenzial. Danach könnte die Zahl der schweren Lkw und Sattelzüge innerhalb der EU bei Fortschreibung der heutigen Zulassungstrends bis 2040 um 307.000 auf 2,76 Millionen steigen. 480.000 (17%) davon hätten dann einen LNG-Antrieb und würden einen Dieselkraftstoffverbrauch von bis zu 11,5 Mrd. Litern substituieren. Aktuell gibt es in der EU etwa 4.000 LNG-Lkw.

"Mit Blick auf die Zukunft sehen wir Bio-LNG als eine praktikable Option, um den Straßengüterverkehr noch nachhaltiger zu gestalten. Deshalb führen wir auch das BioLNG EuroNet-Konsortium", sagt Jan Toschka. Die Mitglieder des Konsortiums, bestehend aus Shell, DISA, Scania, IVECO und Nordsol, werden ihre individuellen Aktivitäten nutzen, um 2.000 weitere LNG-Lkw auf die Straße zu bringen, 39 LNG-Tankstellen in ganz Europa zu errichten und eine Bio-LNG-Produktionsanlage in den Niederlanden zu bauen. Die Station in Lehre ist eine von 10 in Deutschland geplanten Stationen dieses Projekts und wird mit EU-Mitteln aus der Connecting Europe Facility (CEF) für den Verkehrssektor gefördert.

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