Mit der richtigen Kraftstoffstrategie die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership) senken: Im aktuellen Whitepaper „Qualitätskraftstoffe zahlen sich aus“ zeigt Shell, welche Maßnahmen Unternehmen aus der Baubranche treffen können, um die Kosteneffizienz zu steigern und ihre operativen Kosten zu reduzieren. Das Whitepaper basiert auf einer Umfrage von 500 Kraftstoffentscheidern aus zehn Ländern – Deutschland, Hong Kong, Indonesien, Malaysia, Niederlande, Philippinen, Singapur, Südafrika, Thailand, und der Türkei.

In Deutschland machen Kraftstoffe für Bauunternehmen etwa ein Fünftel der Betriebskosten aus. 76 Prozent der Befragten verstehen, welchen Einfluss die Kraftstoffqualität auf das Betriebsergebnis hat, aber nur 26 Prozent bezeichnen ihr Kraftstoffmanagement als „sehr effektiv“. Fast ein Viertel (23 Prozent) der befragten Bauunternehmen, die Fahrzeugausfälle zu verzeichnen hatten, machten dafür die Kraftstoffwahl verantwortlich. Deswegen ist entscheidend, dass Bauunternehmen neben den absoluten Tankkosten auch die Qualität und Leistung des Kraftstoffs in ihre Kaufentscheidung mit einbeziehen.

“In ganz Europa nimmt die Energiewende Fahrt auf. Durch immer strengere Emissionsnormen und immer härter durchgreifende Regulierungsbehörden steht der Bausektor vor beispiellosen Herausforderungen. Aus diesem Grund werden Effizienzsteigerung und Kostensenkung immer wichtiger“, sagt Jörg Debus, Shell Commercial Fuels Manager, Europa / Afrika. „Kaufentscheidungen für Kraftstoffe können sich deswegen nicht nur am Preis orientieren. Bauunternehmen sollten stattdessen in Betracht ziehen, wie sich die richtige Kraftstoffwahl langfristig auszahlt. Dafür den richtigen Partner zu finden, der dabei helfen kann, für jedes Fahrzeug und jede Aufgabe das richtige Produkt zu finden, es optimal zu lagern und zu verwenden, kann Bauunternehmen dabei helfen, signifikante Effizienz- und Produktivitätsverbesserungen zu erreichen.“

Schlüsselergebnisse der Umfrage:

  • Nicht alle Kraftstoffe sind gleich: Noch immer hat der Kraftstoffpreis für 96 Prozent der Befragten einen ebenso hohen Stellenwert wie die Qualität des Kraftstoffs (96 Prozent), obwohl sich nicht-additivierteKraftstoffe deutlich negativ auf die Gesamtbetriebskosten auswirken können. Ohne Kraftstoffe, die speziell für die Entfernung von Kohlenstoffablagerungen entwickelt wurden, sinkt die Kraftstoff- und Motoreffizienz. Das Whitepaper legt offen, dass 78 Prozent der Befragten kraftstoffeffiziente Produkte und andere Lösungen zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs hilfreich fänden. Allerdings wird das Thema als so komplex betrachtet, dass die Manager schon in der Analysephase überfordert sind. Das führt dazu, dass 76 Prozent der Befragten die Kraftstoffauswahl als zunehmend kompliziert empfinden.
  • Besseres Kraftstoffmanagement und -lagerung: Fuhrparkmanager erkennen, dass die Kraftstofflagerung und -instandhaltung einer der Schlüssel für Einsparungen bei den Gesamtbetriebskosten ist. Trotzdem sehen 74 Prozent der Befragten in diesem Bereich Verbesserungspotential.
  • Mitarbeiter benötigen Schulung: Als eine Herausforderung der Kraftstofflagerung gaben 54 Prozent den Wissensstand ihrer Mitarbeiter zum ordnungsgemäßen Umgang mit den Kraftstoffen an. Trotzdem führt ein Drittel der Unternehmen (34 Prozent) keine Mitarbeiterschulungen zur effektiven Routinewartung durch.

Hinweis für Journalisten:
Das komplette Whitepaper steht hier zum Download für Interessenten bereit: www.shell.de/TCO-Bau

1Additivierte Kraftstoffe, auch differenzierte oder Premium-Kraftstoffe genannt, sind Standard-Dieselkraftstoffe mit leistungsstarken Additiven. Dazu gehören unter anderem Zusatzstoffe, die dazu bestimmt sind, die Leistung des Kraftstoffs zu verbessern, um die Effizienz zu steigern oder dem Motor oder dem Fahrzeug andere Vorteile zu bringen.