Shell erweitert sein weltweit verfügbares Portfolio an Spezialflüssigkeiten – Shell E-Fluids – für gewerbliche leichte, mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge mit batterieelektrischen (BEV) sowie Brennstoffzellen-Elektroantrieben (FCEV). Shell arbeitet mit Lkw- und Busherstellern zusammen, um maßgeschneiderte Flüssigkeiten zu entwickeln, die den spezifischen Anforderungen ihrer verschiedenen elektrischen Antriebsstränge für ihre Nutzfahrzeugmodelle entsprechen.

Diese Erweiterung des Portfolios baut auf der erfolgreichen Markteinführung der Shell E-Fluids-Reihe für Personenkraftwagen im Mai 2019 auf. Mit den neuen Shell E-Fluids können Hersteller von elektrisch betriebenen Pkw- und Van-Modellen bis hin zu größeren Lkw und Bussen nun von dem umfangreichen Angebot an spezialisierten Shell E-Fluids und E-Greases profitieren.

"Einmal in der versiegelten Umgebung von BEV- oder FCEV-Nutzfahrzeugen eingeschlossen, müssen die Flüssigkeiten über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs optimal funktionieren. Deshalb ist die werksseitige Erstbefüllung für Elektrofahrzeuge so wichtig", sagt Carlos Maurer, Shell Executive Vice President Global Commercial. "Wir haben die Shell Gas-to-Liquids--Basisöltechnologie (GTL) für das Shell E-Fluids-Portfolio eingesetzt, da seine niedrigen Viskositätseigenschaften eine höhere Effizienz im Antriebsstrang des Fahrzeugs ermöglichen. Unsere Schmierstoffforschungslabors haben sich darauf konzentriert, modernste Flüssigkeitslösungen zu liefern, um den spezifischen Herausforderungen des elektrischen Antriebs gerecht zu werden, wie etwa Temperaturkontrolle, Oxidation, Kupfererosion und Wärmeleitfähigkeit."

Der gewerbliche Straßenverkehrssektor, der Waren an Geschäfte und Privathaushalte liefert und öffentliche Verkehrsmittel bereitstellt, emittiert 8 %1 des weltweiten energiebezogenen Kohledioxids. Die Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs wird durch politische Maßnahmen in Märkten wie der EU, China, Südkorea und Japan sowie durch freiwillige Maßnahmen von Unternehmen vorangetrieben. Sowohl BEV- als auch FCEV-Lösungen werden eine Rolle spielen, da die Pfade und Zeitschienen für die Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs je nach Geografie, Sektor und Zollsektor unterschiedlich verlaufen. Die Entwicklung und Bereitstellung von Shell E-Fluids ist Teil der Zusammenarbeit zwischen Shell und dem Nutzfahrzeugsektor, um zur Umsetzung von Dekarbonisierungspfaden beizutragen.

Die Shell E-Fluids-Reihe für Nutzfahrzeuge besteht aus E-Transmission-Flüssigkeiten, E-Fetten und Batterie-Thermoflüssigkeiten. Bisher mussten sich Nutzfahrzeughersteller vor allem auf eine Reihe von Flüssigkeiten verlassen, die für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren entwickelt wurden und nicht die notwendige ultimative Leistung und Effizienz für Elektrofahrzeuge liefern.

Leistungsvorteile von Shell E-Fluids für Nutzfahrzeuge

Die spezialisierten Shell E-Fluide liefern:

  • Hervorragende Oxidationsstabilität, die zu einer längeren Lebensdauer des Schmiermittels führt, um Wartungsauszeiten oder Ölveränderungen während der Lebensdauer des Fahrzeugs so weit wie möglich zu vermeiden
    • Selbst bei hohen Temperaturen zeigen Standard-Oxidationstests, dass die Shell E-Fluid-Technologie im Vergleich zu einer Mitbewerber-E-Fluid-Lösung 50 % weniger oxidiert.2
  • Bis zu achtmal geringere elektrische Leitfähigkeit bei der Kühlung des Elektromotors unter typischen betriebsbedingten Temperaturen, im Vergleich zu einer herkömmlichen Getriebeflüssigkeit für schwere ICE-Nutzfahrzeuge entwickelt.3
  • Mehr als dreimal geringere Kupfererosion im Vergleich zu der spezialisierten E-Mobility-Antriebsflüssigkeit eines Wettbewerbers, da der Schwefelgehalt in Kombination mit seinem optimierten Additivsystem reduziert wird.4
  • Bis zu 9 % höhere Wärmeleitfähigkeit im Vergleich zu der spezialisierten E-Mobility-Antriebsflüssigkeit eines Wettbewerbers, was höhere Kühlmöglichkeiten für Endwicklungen von Elektromotoren und Getriebeschmierung ermöglicht.5
     

1 8% beinhaltet Lkw und Busse: Quelle: IEA Tracking Transport 2019, IEA Energy Technology Perspectives 2017, IEA Future of Trucks

2 based on DKA Oxidation Test 170°C/192hr, comparing kinematic viscosity increase at 100°C.

3 comparing electrical conductivity data, measured to mod. DIN 53483 at 500V. Shell E-Fluid Technology vs. conventional Heavy Duty ATF

4 Shell E-Fluid E6 i Plus 75W vs. competitor e-fluid in mod. ASTM D130 Cu-Strip Test at 168hr/150°C; Measurement of Copper in oil acc. DIN 51399-2.

5 Comparing Thermal Conductivity data at 120°C / 140°C between Shell E-Fluid Technology and a Competitor E-Fluid solution acc. to ASTM D7896-19

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