Die Veräußerung ist Teil der Strategie von Shell, ihr weltweites Raffinerie-Portfolio auf Kernstandorte zu reduzieren, die in die Zentren der operativen Tätigkeit von Shell integriert sind.

„Dies ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg zu einem reduzierten Raffinerieportfolio", sagte Robin Mooldijk, Executive Vice President Manufacturing bei Shell. "Dieser Verkauf unterstützt die Umwandlung des Raffinerieportfolios von Shell in wenige, hochwertige Energie- und Chemieparks, zu denen auch die ehemalige Rheinland Raffinerie von Shell gehört."

Deutschland bleibt ein Schlüsselland, um Shells Ziel zu verwirklichen, bis 2050 oder früher im Einklang mit der Gesellschaft ein Netto-Null-Emissions-Energieunternehmen zu werden. Der potenzielle Verkauf der PCK-Anteile hat keine Auswirkungen auf andere Interessen oder Aktivitäten von Shell in Deutschland.

Die Transaktion wird vorbehaltlich der Vorkaufsrechte der anderen Anteilseigner sowie der kartellrechtlichen Genehmigung voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2021 abgeschlossen.

Hinweise für die Redaktion:

  • Die PCK-Raffinerie mit Sitz 120 km nordöstlich von Berlin verarbeitet derzeit rund 220.000 Barrel Rohöl pro Tag.
  • Als nicht unter der Betriebsführerschaft von Shell stehendes Unternehmen wird die Veräußerung der Minderheitsanteile keine wesentlichen personellen Auswirkungen auf Shell Mitarbeiter haben.
  • PCK ist ein unabhängig gemanagtes Unternehmen. Weitere an dem Gemeinschaftsunternehmen beteiligte Anteilseigner sind Rosneft (54,17 %) und Eni (8,33 %). Die Vorkaufsrechte können innerhalb von drei Monaten nach Benachrichtigung (unverzüglich nach Unterzeichnung des Kaufvertrags) ausgeübt werden und erlöschen nach diesem Zeitraum.
  • Die Liwathon Group ist eine privatwirtschaftliche Energieholding. Die Alcmene GmbH wird den Energie- und Rohstoffhandel von ihrem Hauptsitz in Wien abwickeln.
  • Der Bestand an Kohlenwasserstoffen wird zum Wirksamwerden des Vertrages auf Basis der dann vorhandenen tatsächlichen Mengen und geltenden Marktpreise bewertet. Unter der Annahme aktueller Marktpreise, historischer Lagermengen und normaler Betriebsbedingungen würde der aktuelle Wert des Kohlenwasserstoffinventars zwischen 150 und 250 Millionen US-Dollar liegen.
  • In unseren Q3-Quartalsergebnissen 2020 haben wir die Zukunft unseres Chemie- und Raffineriegeschäfts skizziert. Shell plant, sein Raffinerieportfolio auf eine kleinere Anzahl von Kernstandorten zu konzentrieren, die mit Chemicals and Trading integriert sind und die wir als Energie- und Chemieparks bezeichnen. Diese Standorte werden die Integrationsvorteile der Produktion konventioneller Kraftstoffe und chemischer Produkte maximieren und gleichzeitig neue kohlenstoffarme Kraftstoffe und Veredelungschemikalien anbieten. Sie bieten auch zukünftige potenzielle Drehkreuze für die Sequestrierung.

 

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