Foto von drei Windkraftanlagen auf einer Anhöhe mit dem Umriss des Diagramms „Unser Weg zu Netto-Null-Emissionen“

Unser Weg zu Netto-Null-Emissionen

Zusammenarbeit mit unseren Kunden und über Sektorgrenzen hinweg zur Beschleunigung des Übergangs zu Netto-Null-Emissionen

Zwei Shell Beschäftigte gehen zwischen großflächigen Sonnenkollektoren entlang

Die Bekämpfung des Klimawandels ist eine dringende Herausforderung. Wir werden uns für eine Netto-Null-Welt einsetzen, in der die Gesellschaft nicht mehr zur Gesamtmenge der Treibhausgasemissionen in der Atmosphäre beiträgt.

Aus diesem Grund haben wir es uns zum Ziel gesetzt, bis 2050 im Einklang mit der Gesellschaft und unseren Kunden ein Netto-Null-Emissions-Energieunternehmen zu werden. Damit unterstützen wir das ehrgeizigere Ziel des UN-Klimaabkommens von Paris zur Bekämpfung des Klimawandels, und zwar den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 1,5 °C zu begrenzen.

Ein angedocktes Frachtschiff aus der Vogelperspektive

Um als Energieunternehmen das Netto-Null-Emissions-Ziel zu erreichen, müssen wir die Emissionen aus unseren Betriebstätigkeiten und aus der Verwendung der an unsere Kunden verkauften Kraftstoffe und anderweitigen Energieprodukte reduzieren. Darüber hinaus müssen wir verbleibende Emissionen mithilfe technologischer Lösungen abscheiden und speichern oder durch Kompensationsprojekte ausgleichen.

Wir transformieren unser Geschäft und erschließen neue Möglichkeiten, um mehr CO₂-arme Energie wie Biokraftstoffe, Wasserstoff, Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge und Strom aus Sonnen- und Windkraft bereitzustellen.

Ein Mann bei der Verwendung einer Shell Recharge Ladesäule, wobei ein Mädchen aus einem Auto zuschaut

Wenn wir unser Ziel erreichen, könnte das bedeuten, dass wir bis 2030 zu Folgendem in der Lage sind: ausreichende Versorgung mit erneuerbarem Strom für 50 Millionen Haushalte; Bereitstellung von mehr als 2,5 Millionen Ladepunkten für Elektrofahrzeuge; Herstellung der achtfachen Menge an kohlendioxidarmen Kraftstoffen und Erhöhung des Anteils von Biokraftstoffen und Wasserstoff an den von uns verkauften Kraftstoffen von derzeit 3 % auf 10 %.

Wir arbeiten mit Kunden, Unternehmen und anderen Partnern zusammen, um Emissionen zu reduzieren, auch in schwer dekarbonisierbaren Sektoren wie Luftfahrt, Schifffahrt, Straßentransport und Industrie. Die Zusammenarbeit mit anderen beinhaltet die Unterstützung der Politik zur sektorweisen Reduzierung der CO₂-Emissionen. Wir werden weiterhin Innovationen vorantreiben, um die von unseren Kunden benötigte sauberere Energie bereitzustellen.

Shells Strategie für den Weg zu Netto-Null-Emissionen

  • Wir haben uns Ziele gesetzt, um die CO₂-Intensität (Netto-CO₂-Fußabdruck) der von uns verkauften Energieprodukte im Einklang mit der Gesellschaft zu reduzieren. Diese umfassen kurzfristige Reduktionsziele (gegenüber 2016) von 2-3 % bis 2021, 3-4 % bis 2022 und 6-8 % bis 2023. Sie umfassen ebenfalls mittel- und langfristige Reduktionsziele (im Vergleich zu 2016) von 20 % bis 2030, 45 % bis 2035 und 100 % bis 2050.

  • Wir haben die Vergütung von mehr als 16.500 Beschäftigten an unser Ziel geknüpft, die CO₂-Intensität unserer Energieprodukte bis 2023 um 6-8 % im Vergleich zu 2016 zu senken.

  • Wir gehen davon aus, dass unsere jährliche Ölproduktion im 2019 ihren Höhepunkt erreicht hat, und erwarten, dass unsere Gesamtölproduktion bis 2030 um 1-2 % pro Jahr zurückgehen wird.

  • Wir werden jedes Jahr durchschnittlich 2-3 Milliarden US-Dollar in unseren Geschäftsbereich Renewables and Energy Solutions investieren.

  • Im Jahr 2021 planen wir, rund 100 Millionen US-Dollar in Klimaschutzprojekte (naturbasierte Lösungen) wie CO₂-speichernde Wälder und Feuchtgebiete zu investieren.

  • Wir streben an, Zugang zu zusätzlichen 25 Millionen Tonnen Kapazität zur CO₂-Abscheidung und -speicherung (CCS) pro Jahr bis 2035 zu erhalten – das entspricht 25 CCS-Anlagen der Größe unseres Quest-Standorts in Kanada.

  • Wir werden das routinemäßige Abfackeln von Gas, das CO₂-Emissionen erzeugt, in den von uns betriebenen Anlagen bis zum Jahr 2030 einstellen.

  • Wir rechnen damit, dass der Methanausstoß der von Shell betriebenen Anlagen bis zum Jahr 2025 unter 0,2 % gehalten werden kann.