Refinery at night

Ausbildungsstart mit neuem Chemielabor

Shell investiert weiterhin konsequent in die Zukunft junger Menschen: Zum 1. September haben 34 junge Frauen und Männer in der Rheinland Raffinerie ihre Ausbildung begonnen.

Von dem Team der Shell Rheinland Raffinerie am 08. Sep. 2020

Die fünf Mädchen und 29 Jungen verteilen sich auf vier verschiedene naturwissenschaftlich-technische Berufe. Dabei profitieren sie unter anderem von einem neuen Ausbildungslabor.

Shell im Rheinland hat das Angebot von Ausbildungsplätzen erneut erhöht: Nachdem im Jahr 2018 die Kapazität von 25 auf bis zu 30 Ausbildungsplätze erweitert worden war, können mit Beginn des diesjährigen Ausbildungsjahres zukünftig bis zu 34 Auszubildende eingestellt werden. Die Erweiterung des Angebots ist auch deshalb möglich, weil die Rheinland Raffinerie in den vergangenen Monaten im werkseigenen Bildungszentrum am Standort Wesseling auf 45 Quadratmetern ein Labor speziell für die Ausbildung von Chemielaboranten eingerichtet hat. Auf dem neuesten Stand der Technik können hier bis zu sechs Auszubildende an modernsten Analysegeräte die Verfahren zur Bestimmung von Produktspezifikationen praxisnah erlernen. Diesen Fachkräftenachwuchs braucht es für das Raffinerielabor in Köln-Godorf, in dem jährlich rund 300.000 Produktproben analysiert werden. „Eine qualifizierte und fachlich anspruchsvolle Ausbildung spielt für Shell eine entscheidende Rolle“, sagt Markus Lang. „Mit unseren Investitionen in die Zukunft junger Menschen qualifizieren wir eigene Nachwuchskräfte und leisten damit auch einen Beitrag zur Standortsicherung“, so der Ausbildungsleiter der Rheinland Raffinerie.

Markus Lang ist am 1. September an die Spitze des Ausbildungsteams mit insgesamt acht AusbilderInnen gerückt. Der 48-Jährige war zuvor 28 Jahre in verschiedenen Funktionen in der Rheinland Raffinerie tätig. Lang folgt auf Felicitas Felten-Becker (37), die nach vier Jahren als Ausbildungsleiterin nun als Learning Manager den gesamten Bereich rund um Ausbildung und Schulung verantwortet. Eine besondere Herausforderung für Markus Lang und sein Team sind die durch die Pandemie vorgegebenen Bestimmungen. So dürfen beispielsweise maximal nur sechs statt bisher neun Auszubildende in einer Gruppe geschult werden.

Die 34 Auszubildenden des neuen Jahrgangs werden in den kommenden dreieinhalb Jahren als Chemikanten (20), Chemielaboranten (4), Elektroniker für Automatisierungstechnik (4) sowie Industriemechaniker (6) ausgebildet. Insgesamt erlernen aktuell 100 junge Menschen im Bildungszentrum von Deutschlands größter Raffinerie ihren späteren Beruf.