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Mögliche Geruchsbelästigung im Bereich der Rheinland Raffinerie nach Produktaustritt – UPDATE: Einsatz beendet, Produkt vollständig entfernt

Im Tankfeld des Werks Wesseling der Rheinland Raffinerie ist es heute gegen 17.45 Uhr zu einem Produktaustritt gekommen. Bei dem Produkt handelt es sich um Naphta. Das Produkt ist auf befestigtem Untergrund ausgetreten.

Von dem Team der Shell Rheinland Raffinerie am 04. Dez. 2020

Es wurde umgehend Alarm ausgelöst und die Behörden informiert. Die Werkfeuerwehr der Rheinland Raffinerie ist vor Ort. Es besteht keine Gefährdung für die Nachbarschaft. Aufgrund der vorherrschenden Windrichtung kann es jedoch zu deutlich wahrnehmbaren Geruchsemissionen kommen.

Der Produktaustritt ist gestoppt. Maßnahmen zur Entsorgung des ausgetretenen Produktes sind unverzüglich eingeleitet worden.

Die Ursachen für den Produktaustritt werden zurzeit noch untersucht.

Die Rheinland Raffinerie entschuldigt sich für entstandene Geruchsbelästigung.

Update vom 4. Dezember 2020, 21:10 Uhr:

Der Einsatz im nahegelegenen Tankfeld des Werks Wesseling wurde beendet. Bei dem ausgetretenen Produkt handelt es sich um Leichtbenzin, sogenanntes Naphta. Der Austritt wurde schnell gestoppt und das auf eine befestigte Fläche ausgetretene Produkt bereits vollständig durch zwei sogenannte Saugwagen aufgenommen. Messungen sowie Kontrollfahrten inner- und außerhalb des Werks haben keinerlei Auffälligkeiten oder noch wahrnehmbare Geruchsemissionen mehr ergeben. Die zuständigen Behörden sind informiert und werden in die Aufarbeitung des Ereignisses eingebunden. Der Produktaustritt ereignete sich bei der Inbetriebnahme einer neu verlegten Rohrleitung. Ursache war nach bisherigen Erkenntnissen eine defekte Dichtung.

Von einer Beeinträchtigung natürlicher Schutzgüter, insbesondere des Erdreichs, ist nicht auszugehen.

Die Rheinland Raffinerie entschuldigt sich nochmals für zwischenzeitlich aufgetretene Geruchsbelästigungen.