Rheinland Raffinerie: Neue Pipelines erhöhen Anlagensicherheit

Rheinland Raffinerie: Neue Pipelines erhöhen Anlagensicherheit

Feierstunde in der Raffinerie, zu der auch NRW-Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser sowie Wesselings Bürgermeister Erwin Esser gekommen waren.

Von Team der Shell Rheinland Raffinerie am Mai 15, 2019

Mehr als fünf Jahre lang wurden die Verbindungsleitungen zwischen dem Werk Wesseling und dem benachbarten Tankfeld der Shell Rheinland Raffinerie sowie weitere werksinterne Rohrleitungen umfassend saniert. Rohrleitungen in einer Länge von 25 Kilometern wurden dabei neu verlegt. Nun sind die Bauarbeiten zu einem Abschluss gekommen: Anlass für eine Feierstunde in der Raffinerie, zu der auch NRW-Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser sowie Wesselings Bürgermeister Erwin Esser gekommen waren.

Frans Dumoulin, Direktor der Shell Rheinland Raffinerie, sagte bei der Feier auf dem Tankfeld des Werkes, die Gesamtinvestition in das Rohrleitungssystem der Raffinerie in Höhe von 150 Millionen Euro sei „ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, unsere Anlagensicherheit weiter zu erhöhen und auszuschließen, dass sich Ereignisse wie der Kerosinaustritt von 2012 wiederholen“.

Dumoulin stellte die Modernisierung zugleich in einen Zusammenhang mit weiteren Projekten der Raffinerie wie dem Bau einer Wasserstoff-Elektrolyse. „Wir wollen zum Gelingen der Energiewende beitragen“, so der Raffinerieleiter.

Im März hat Shell zwischen Raffinerie und Tankfeld auf der so genannten Nordtrasse die neuen Verbindungsleitungen in Betrieb genommen. Rund 17.000 Leitungen wurden dabei zeitgleich untersucht, so Projektleiter Hans-Gerd Grummel. Das umfangreiche Rohrleitungsprogramm und alle Bauarbeiten sind dabei in sehr enger Abstimmung mit der Stadt Wesseling, der Bezirksregierung Köln und dem Land Nordrhein-Westfalen umgesetzt worden.

Erwin Esser, Bürgermeister der Stadt Wesseling, erklärte: „Die Investitionen, die Shell in ihrem Werk tätigt, bedeuten für uns immer eine Investition in Wesseling als Industriestandort. Nach den Erfahrungen mit dem Kerosinsee sind wir froh, dass die Zusammenarbeit an diesem Projekt so konstruktiv war und das Miteinander von Shell und Stadt auf neue solide Beine gestellt hat. Das ist auch als Botschaft an die Wesselingerinnen und Wesselinger von entscheidender Bedeutung. Die Nordtrasse, an sich zur Optimierung der Anlagensicherheit insgesamt, ist für uns als Nachbarn von ganz existentiellem Interesse.“


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Shell Deutschland Oil GmbH
Axel Pommeränke
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Erwin Esser
Erwin Esser, Bürgermeister der Stadt Wesseling ; Dr. Thomas Zengerly; Vorsitzender der Geschäftsführung Shell Deutschland Oil; Hans-Gerd Grummel, Shell Rheinland Raffinerie, Programm-Manager; Ursula Heinen-Esser, NRW-Umweltministerin; Frans Dumoulin, Direktor der Shell Rheinland Raffinerie; Michael Kreuzberg, Landrat Rhein-Erft Kreis; Gregor Golland, Mitglied des Landtages NRW (von links), würdigten zusammen mit Mitarbeitern der Shell Rheinland Raffinerie den Abschluss des Rohrleitungs-Programms.