Shell rheinland rafinery how it works

Produktaustritt bereinigt und Leitung repariert

Am Donnerstag, 29. Oktober 2020, wurde bei der Inbetriebnahme einer Produktleitung im Godorfer Werk der Rheinland Raffinerie eine Undichtigkeit festgestellt. Die Schutzmechanismen, um einen Produkteintritt ins Erdreich zu verhindern, haben funktioniert.

Von dem Team der Shell Rheinland Raffinerie am 09. Nov. 2020

Die Undichtigkeit trat im Bereich einer Straßenunterführung auf, wo die Leitung innerhalb eines schützenden Mantelrohrs das Erdreich durchquert. Im Zuge dessen waren rund 500 Liter eines zähflüssigen Schwerölprodukts, sogenanntes Long Residue, aus der Leitung in das umgebende Mantelrohr und von dort aus in den Rohrgraben geflossen. Die Leitung wurde umgehend entleert, freigelegt und repariert. Das umgebende Mantelrohr erfüllte seine Schutzfunktion, so dass es das Produkt in den Rohrgraben ableitete und nichts ins Erdreich gelangen konnte. Der Rohrgraben ist befestigt, so dass hieraus ebenfalls kein Produkt ins Erdreich versickern kann. Das ausgetretene Produkt wurde mit dem Saugwagen aufgenommen und die Flächen im Rohrgraben gereinigt.

Die Bezirksregierung Köln wurde am 2. November aktiv über den Produktaustritt informiert.

Am 8. Juni 2020 war an einer anderen Leitung im Godorfer Werk der Austritt von rund 50 Litern desselben zähflüssigen Produkts festgestellt worden. Im Zuge größtmöglicher Transparenz hatte die Raffinerie – auch wenn es sich nicht um ein meldepflichtiges Ereignis handelte – am 9. Juni die Bezirksregierung Köln aktiv über diese Kleinstleckage informiert. Auch hier kam es zu keiner Bodenverunreinigung, und das Produkt floss in einen befestigten Rohrgraben ab. Das gestockte Produkt wurde aufgenommen und die Leitung umgehend entleert, freigelegt und stillgelegt.