Refinery at night

Rheinland Raffinerie: Kraftwerksneubau nimmt Fahrt auf

Der Bau eines neuen, vollständig gasbetriebenen Kraftwerks im Werksteil Godorf der Shell Rheinland Raffinerie schreitet gut voran: Die Fundamentarbeiten wurden begonnen, über 100 Kilometer Kabel sind schon verlegt. Der Bau des neuen Schalthauses liegt in den letzten Zügen, und die Gasversorgung ist vorbereitet. Ziel der Modernisierung ist, den CO2-Ausstoß der Rheinland Raffinerie maßgeblich zu reduzieren, die lokale Luftqualität zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts langfristig zu sichern – auch im Hinblick auf die Arbeitsplätze in der Region. Der Betrieb soll ab 2021 aufgenommen werden.

Von dem Team der Shell Rheinland Raffinerie am 28. Nov 2019

Das neue Kraftwerk wird den Energie- und Dampfbedarf der Rheinland Raffinerie in Zukunft deutlich umweltschonender decken. So kann der Standort die wachsende Nachfrage nach saubereren Kraftstoffen, Basischemikalien und anderen Spezialprodukten in Deutschland und Europa bedienen. Mit der Umstellung von Öl- auf Gasbefeuerung lassen sich die CO2-Emissionen der Raffinerie um bis zu 100.000 Tonnen pro Jahr senken. Auch der Ausstoß von Stick- und Schwefeloxiden wird signifikant reduziert – das bedeutet sauberere Luft für die direkte Nachbarschaft und die Region.

Nachdem im Juli die vorzeitige Baugenehmigung für das Projekt erteilt worden war, konnte Shell mit den Arbeiten beginnen. Seitdem hat sich an der Baustelle viel getan. So wurden 7.000 Kubikmeter Erde bewegt, die Vorbereitungen für Gasversorgung und Elektroinstallationen vorangetrieben, der Rohbau des Schalthauses errichtet und mit dem Boilerfundament begonnen. Am 28. November konnten sich Medien sowie Behörden- und Nachbarschaftsvertreter bei Baustellenbegehungen in der Rheinland Raffinerie ein eigenes Bild verschaffen. 

„Der Bau ist für uns ein weiterer Schritt hin zu einer saubereren und wettbewerbsfähigeren Rheinland Raffiniere”, sagte Raffineriedirektor Dr. Marco Richrath. „Wir haben uns vorgenommen, alles in zwei Jahren zu schaffen. Insgesamt kommen zwischen 300 und 400 Techniker, Handwerker und Ingenieure zum Einsatz. Entsprechend umtriebig geht es hier zu. Dabei hat unser Sicherheitscredo „Goal Zero“ – also null Unfälle – allerdings die höchste Priorität.“ 

Ab 2021 sollen die neuen gasbefeuerten Kessel schrittweise in Betrieb genommen werden, um Dampf für die Raffinerieprozesse sowie Energie zu erzeugen. Die Modernisierung des Godorfer Kraftwerks ist jedoch nicht das einzige aktuelle Projekt zur Ausrichtung auf die Zukunft in der Raffinerie. Shell baut am Standort Wesseling außerdem die bis dato weltweit größte Wasserstoff-Elektrolyse-Anlage. 

Wasserstoff wird für die Verarbeitung von Produkten der Raffinerie genutzt. Die neue Anlage ermöglicht eine Wasserstoffherstellung mit Strom statt fossilen Brennstoffen, was zur weiteren Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks beiträgt. Die Anlage soll 2020 fertiggestellt werden und bis zu 1.300 Tonnen Wasserstoff pro Jahr herstellen können.

„Die Wasserstoff-Elektrolyse-Anlage und der Kraftwerkneubau tragen zur weiteren Verbesserung der Umweltbilanz und Wettbewerbsfähigkeit einer unserer größten Raffinerien bei“, sagte Dr. Thomas Zengerly, Geschäftsführer von Shell in Deutschland. „Verbesserungen der Energieeffizienz haben bereits dazu geführt, dass unsere Rheinland Raffinerie in den vergangenen zehn Jahren 33 Prozent weniger CO2-Emissionen ausgestoßen hat.“

Weitere Informationen rund um den Kraftwerk-Neubau finden Sie unter www.shell.de/kraftwerk-neubau sowie in der Broschüre „Mit Dampf in die Zukunft“.

Rheinland Raffinerie im Verbund der Shell Raffinerien weltweit

Die Shell Rheinland produziert täglich genug Kraftstoff, um sieben Millionen Fahrzeuge in Bewegung zu halten, stellt 10 Prozent der deutschen Bitumen-Versorgung sicher und produziert Basischemikalien für Europas wachsende petrochemische Industrie. Shell betreibt weltweit 14 Raffinerien in acht Ländern, die in der Lage sind, nahezu drei Millionen Barrel Öl pro Tag zu hochwertigen Kraftstoffen, Spezialprodukten und Petrochemikalien zu verarbeiten.

Es wird erwartet, dass die globale Nachfrage nach diesen Produkten in den kommenden zwei Jahrzenten steigen wird, wenn die Bevölkerung weiter wächst und mehr Menschen einen höheren Lebensstandard erreichen. Im Rahmen seines Raffinerieportfolios investiert Shell in Projekte, die die Energieeffizienz verbessern und die Zuverlässigkeit erhöhen, sowie in kohlenstoffarme Energielösungen. Beispielsweise stellt eine neue Solarfarm dem Moerdijk Chemiewerk in den Niederlanden saubere Energie zur Verfügung. Zudem hat das Shell Projekt zur CO2-Abscheidung und -Speicherung in der Shell Scotford Raffinerie in Kanada insgesamt mehr als 4 Millionen Tonnen CO2 sicher gespeichert.

Pressekontakt

Shell Deutschland Oil GmbH
Mauritz Faenger-Montag
+49 (0) 2236 757897
m.faenger-montag@shell.com

Über die Shell Rheinland Raffinerie

Die Shell Rheinland Raffinerie ist die größte deutsche Raffinerie und kann bis zu 325.000 Barrel Öl pro Tag verarbeiten. Auf insgesamt 440 Hektar werden pro Jahr rund 17 Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet. Bis zu 3.000 Beschäftigte in den Werksteilen in Köln-Godorf und Wesseling produzieren rund zehn Prozent des in Deutschland verbrauchten Diesel- und Ottokraftstoffes, gut 15 Prozent des in Deutschland verbrauchten Kerosins sowie Produkte für die chemische Industrie.

Über den Kraftwerkneubau

Shell baut eines neuen Kraftwerks innerhalb der Rheinland Raffinerie, um die eigene künftige Energieversorgung sicherzustellen. Dank einer Umstellung von Öl- auf Gasbefeuerung verringern sich die Emissionen des Kraftwerks, etwa der Ausstoß von CO2 und vor allem Schwefeloxiden, in Köln-Godorf erheblich. Hinzu kommen weitere technische Verbesserungen für mehr Prozesssicherheit und Effizienz. Auch die Geräuschentwicklung geht zurück, da die neuen Kessel, im Gegensatz zu den alten, in einem Kesselhaus installiert werden. Das neue Kraftwerk soll im Jahr 2021 den Betrieb aufnehmen.

Royal Dutch Shell plc

Die Royal Dutch Shell plc mit Sitz in England und Wales hat ihre Hauptniederlassung in Den Haag und ist an den Börsen von London, Amsterdam und New York notiert. Shell Unternehmen sind in mehr als 70 Ländern und Territorien auf den Gebieten Erschließung und Förderung von Öl und Gas, Herstellung und Vermarktung von LNG (Liquified Natural Gas) und GTL (Gas-to-Liquids), Herstellung, Vermarktung und Lieferung von Ölerzeugnissen und Chemikalien sowie bei Projekten im Bereich erneuerbare Energie tätig. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website www.shell.de.

Cautionary Note

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