Rund ein Jahr lang hatte ein Gutachterteam 2014 und 2015 sämtliche Sicherheitsprozesse der Rheinland Raffinerie überprüft. Die Gutachter rund um Prof. Christian Jochum, viele Jahre als Sicherheitsexperte und Vorsitzender der Kommission für Anlagensicherheit beim Bundesumweltministerium tätig, hielten im Abschlussbericht vom April 2015 rund 60 Verbesserungsvorschläge fest. Deren Umsetzung hat Shell von denselben Experten erneut überprüfen lassen. Der Abschlussbericht liegt Shell jetzt vor.

„Alle 63 Empfehlungen des Berichts von 2015 wurden bearbeitet“, stellt der Abschlussbericht fest. So sei die Zusammenarbeit der Raffinerie mit den Aufsichtsbehörden vorbildlich, die Sicherheitskultur der Mitarbeiter auf allen Ebenen auf einem hohen Stand. Die Budgets für Inspektion und Wartung – bereits 2015 auf einem guten Niveau für eine Raffinerie in Deutschland – sei nochmals erhöht worden. Zusammenfassend heißt es in dem Gutachten: „Die Rheinland-Raffinerie hat die Empfehlungen der Überprüfung 2014/2015 konsequent umgesetzt. […] Dies war auch der Schwerpunkt der außerordentlich intensiven Überwachung durch die Bezirksregierung. Die Zahl der Ereignisse mit Außenwirkung hat sich gegenüber der Zeit vor 2015 erheblich reduziert und die Reaktion der Rheinland-Raffinerie hierauf deutlich verbessert.“

Zugleich hatte Shell die Gutachter beauftragt, mit einem Blick von außen Vorschläge für weitere Verbesserungen zu erarbeiten. So mahnen die Experten: „Die vielen Verbesserungsmaßnahmen haben zu einer erheblichen Belastung der Organisation geführt. Es gilt nun, eine Überforderung der Mitarbeiter zu vermeiden“, heißt es in dem Gutachten, die eine Konzentration auf besonders wichtige Punkte und die Umsetzung bereits als Abhilfe diskutierter Programme der Rheinland-Raffinerie empfehlen. Abschließt lobt das Gutachten die Führungskräfte und stellt fest, „dass die effektive Umsetzung der Maßnahmen durch erhebliches Engagement von Management und Führungskräften auf allen Ebenen erreicht wurde. Diese Anstrengungen dürfen nicht nachlassen, um einen langfristigen Erfolg sicherzustellen.“

Eine Kurzfassung des Gutachtens steht hier auf den Internetseiten der Rheinland Raffinerie.

Pressekontakt: 

Shell Deutschland Oil GmbH
Jan Zeese
Tel.: +49 (0) 2236 75 8746
Email: Jan.Zeese@shell.com

Zusatzinformationen:

Die Shell Rheinland Raffinerie ist die größte deutsche Raffinerie. Pro Jahr werden rund 17 Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet. Bis zu 3000 Beschäftigte in den Werksteilen in Köln-Godorf und Wesseling produzieren rund zehn Prozent des in Deutschland verbrauchten Diesel- und Ottokraftstoffes, rund 15 Prozent des in Deutschland verbrauchten Kerosins sowie Produkte für die chemische Industrie.

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