Gefahren wird in zwei Kategorien: Im Gegensatz zur Kategorie der Prototypen, bei der den Teams in der Konstruktion kaum Grenzen gesetzt sind, müssen die Fahrzeuge der Kategorie UrbanConcept wesentliche Eigenschaften haben, die auch im Straßenverkehr erforderlich sind.

Es gibt jeweils zwei Hauptarten von Motoren: Verbrennungs- und Elektromotor. Beim Verbrennungsmotor können die Teilnehmer zwischen Benzin, Diesel, Ethanol oder synthetischem Diesel aus Erdgas (GTL) wählen, beim Elektromotor zwischen Batterie und Wasserstoff-Brennstoffzelle.

In die Wertung kommt, wer eine festgelegte Zahl von Runden des jeweiligen Parcours innerhalb einer Maximalzeit absolviert. Danach wird der Kraftstoffverbrauch ermittelt und hochgerechnet, wie weit das Fahrzeug gekommen wäre, wenn es einen ganzen Liter Kraftstoff bzw. dessen Äquivalent in Kilowattstunden verbraucht hätte. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 25 km/h.

Neben Europa/London findet der Shell Eco-marathon auch in Amerika/Sonoma und Asien/Singapur statt. Weltweit nehmen 450 Studententeams teil.

Die Geschichte des Shell Eco-marathons

Die Idee des Shell Eco-marathons geht auf zwei US-Wissenschaftler zurück, die sich 1939 einen Wettbewerb lieferten, wer mit einem Liter Kraftstoff die weiteste Strecke zurücklegt. Sieger wurde damals R. J. Greenshields mit einer Strecke von 49,73 miles per gallon (4,73 l/100 km).

Der europäische Wettbewerb fand seinen Ursprung 1985 in Frankreich. Damals trafen sich 25 Teams aus mehreren Ländern am Paul Ricard Ring im französischen Le Castelet. Von dort siedelte der Wettbewerb 2000 an den Paul Armagnac Ring im südfranzösischen Nogaro über. Von 2012 bis 2015 wurde der Wettbewerb in Rotterdam ausgetragen, nachdem er vorher drei Jahre am Lausitzring in Deutschland gastiert hatte. Seit 2016 findet der Wettbewerb in London statt.

Warum veranstaltet Shell den Shell Eco-marathon?

Mit dem Shell Eco-marathon bietet Shell Berufsschülern sowie Studenten von Fachhochschulen und Universitäten die Gelegenheit, ihre Ideen für nachhaltige Mobilität vorzustellen.

Experten gehen davon aus, dass sich die globale Energienachfrage durch die wachsende Weltbevölkerung und den steigenden Wohlstand bis 2050 verdoppeln wird. Heute gibt es rund 900 Millionen PKW, 2035 werden es laut Internationaler Energieagentur voraussichtlich mehr als 1,7 Milliarden sein. Um den steigenden Bedarf zu decken, müssen unsere Mobilitätskonzepte sparsamer und nachhaltiger werden.

Der Shell Eco-marathon ist Teil der Shell Kampagne #makethefuture, die zu einer verstärkten globalen Zusammenarbeit für die Entwicklung von innovativen und sauberen Energielösungen aufruft.

„Zusammenarbeit und Unternehmergeist sind unabdingbar, um Energielösungen zu finden, um der weltweit steigenden Nachfrage nach Energie gerecht zu werden und gleichzeitig den CO2-Ausstoß zu mindern. Diese Werte sind die Grundlage unserer Kampagne #makethefuture für die gemeinsame Förderung einer besseren Energiezukunft“, sagt der CEO von Royal Dutch Shell, Ben van Beurden.

                                                                                                                                                                   CEO von Royal Dutch Shell, Ben van Beurden

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