Auf dem Podium diskutierten namhafte Experten: John Russell, Ko-Autor der Shell Studie „Städte der Zukunft“; Prof. Dr. Pan Haixiao, Professor für Stadtplanung an der Tongji University Shanghai; Dr. Kirsten Broecheler, Leiterin der MAN-Studie „What Cities Want"; und Dr. Alexander Mehlhorn, Head of Consulting im Bereich Mobility der Siemens AG.

Städte der Zukunft

Auf dem Podium diskutierten namhafte Experten: John Russell, Ko-Autor der Shell Studie „Städte der Zukunft“; Prof. Dr. Pan Haixiao, Professor für Stadtplanung an der Tongji University Shanghai; Dr. Kirsten Broecheler, Leiterin der MAN-Studie „What Cities Want"; und Dr. Alexander Mehlhorn, Head of Consulting im Bereich Mobility der Siemens AG.

Von Axel Pommeränke am 24. Nov 2015

Rund 80 Fachleute aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft waren der Einladung gefolgt. Die Moderation übernahm Wissenschaftsjournalist Karlhorst Klotz.

Die Herausforderung, so waren sich alle Panellisten einig, ist groß: Laut Angaben der Vereinten Nationen wird die Weltbevölkerung von heute gut sieben auf mehr als neun Milliarden Menschen im Jahr 2050 wachsen – das entspricht einem Anstieg um eine Stadt mit rund 1,4 Millionen Einwohnern pro Woche – für mehr als die nächsten 30 Jahre. Gleichzeitig wird sich die Zahl der in Metropolregionen lebenden Menschen bis 2050 auf dann 6,3 Milliarden Menschen verdoppeln, vor allem in China, Indien, den USA und in Sub-Sahara-Afrika.

Wie Verstädterung geplant wird, und wie ihre Entwicklung verläuft, beeinflusst die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand der Menschheit. Sie kann Innovationen und Zusammenarbeit befördern. Auf der anderen Seite hat schlechte beziehungsweise unterbliebene Stadtplanung negative Effekte auf die Umwelt, vor allem auf den Ausstoß klimaschädlicher Gase; und sie kann Ursache politischer und sozialer Unruhen werden.

Grund genug also für die Fachleute auf dem Podium des Shell Energie-Dialoges, Fragen der Mobilität und des Nahverkehrs ebenso zu diskutieren wie die Notwendigkeit der Verdichtung und Effizienzsteigerung von Städten.

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Wasserstoff: Option für weniger Emissionen

Mehr als 100 Mio. Brennstoffzellen-Pkw könnten in 2050 weltweit bis zu 68 Mio. Tonnen Kraftstoff sowie fast 200 Mio. Tonnen CO2- Emissionen einsparen. Dadurch könnten sie einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung und Treibhausgasminderung im Verkehrssektor leisten.