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Ein E-Lkw - beladen mit einem Container - steht an einer Ladesäule.

E-Mobilität im Schwerlastverkehr: Die Erfolgsgeschichte von Shell und Contargo

Gemeinsam mit Shell Business Recharge Solutions (SBRS) beweist das Logistikunternehmen Contargo, dass die Elektrifizierung im Schwerlastverkehr bereits heute umsetzbar ist.

Das Unternehmen

Die Contargo GmbH & Co. KG mit Sitz in Mannheim zählt zu den führenden trimodalen Containerlogistik-Firmen Europas (Straße-Schiene-Schiff). Das Unternehmen betreibt 26 Terminals in sechs Ländern und transportiert jährlich mehr als 2 Millionen Container.

Das Logo von Contargo

Die Situation

Contargo verfolgt ein umfassendes Emissionsmanagement. Zentraler Baustein dieser Transformation ist der Umstieg von dieselbetriebenen auf vollelektrische Lkw sowie der Aufbau einer eigenen Ladeinfrastruktur an den Container-Terminals.

In Zusammenarbeit mit SBRS (Shell Business Recharge Solutions) entsteht so das größte private Ladenetz für E-Lkw Deutschlands – eine Lösung, die Maßstäbe setzt und mit dem IP2025 Innovationspreis ausgezeichnet wurde.

Ein E-Lkw - beladen mit einem Container - steht an einer Ladesäule.

Das Projekt

Deutschlandweit entstehen 90 Schnellladepunkte an 15 Contargo-Standorten. Davon sind bereits 61 in Betrieb, darunter Hamburg, Duisburg, Emmelsum, Emmerich, Neuss, Frankfurt West, Gustavsburg, Ludwigshafen, Mannheim, Karlsruhe und Wörth. Die Ladepunkte bieten bis zu 250 kW Leistung und können die Lkw in rund 2 Stunden vollladen.

Für den Betrieb wird Strom aus 100 % erneuerbaren Energien2 genutzt. SBRS bringt dabei seine Expertise im Aufbau leistungsstarker und skalierbarer Ladeinfrastruktur ein und unterstützt Contargo sowohl technisch als auch strategisch beim Ausbau des Ladenetzes.

Shell E-Mobility Fact

56 % der Schwerlastflotten sehen im vollelektrischen Antrieb die vielversprechendste Lösung für einen zukunftssicheren Flottenbetrieb.3

Eine Frau steckt ihren E-Lkw an.
Ein Mann steckt seinen E-Lkw an.

So funktioniert’s im Alltag

Bei Logistikunternehmen mit hohem Durchsatz wie Contargo müssen die Lkw flexibel einsetzbar sein, auch im Dauerschichtbetrieb. Mit der Bereitstellung von robusten Hochleistungsladern und intelligentem Lastmanagement sowie vorausschauender technischer Planung sorgt SBRS dafür, dass das in der Praxis funktioniert. An den leistungsstarken Ladesäulen lassen sich die Batterien schnell und unkompliziert zwischenladen, wenn die Reichweite für die nächste Tour nicht ausreicht. 

Auch im Zweischichtbetrieb ermöglichen die schnellen Ladezyklen Einsatzzeiten von 20–24 Stunden täglich. Kurz gesagt: Dank leistungsstarker Lader, durchdachter Planung und nahtloser Integration in den Terminalbetrieb erreichen die E-Lkw in puncto Flexibilität dieselben Standards wie Diesel-Lkw.

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Eine Shell Recharge Ladesäule

Wie geht es weiter?

Parallel zum Infrastrukturausbau erweitert Contargo seine E-Lkw Flotte massiv. Von sieben elektrisch betriebenen Fahrzeugen im Jahr 2023 ist die Flotte innerhalb kurzer Zeit auf insgesamt 90 E-Lkw gewachsen.

Die enge Partnerschaft zwischen Contargo und SBRS zeigt, wie technisches Know-how, zukunftssichere Energiesysteme und der strategische Aufbau von Ladeinfrastruktur die gesamte Lkw-Branche voranbringen kann. Die Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs ist nach wie vor einer der größten Hebel, um CO₂e-Emissionen1 im Logistiksektor im Vergleich zum Einsatz herkömmlicher fossiler Kraftstoffe zu senken. – und das Modell, das Contargo und SBRS geschaffen haben, zeigt, dass der praktische Betrieb einer E-Lkw-Flotte funktioniert und lässt ggf. andere ihrem Vorbild folgen.

„In Zusammenarbeit mit SBRS statten wir unsere Terminals mit einer vollständig maßgeschneiderten eDepot-Lösung aus. Zur Unterstützung dieser Ladeinfrastruktur nutzen wir ein Energiemanagementsystem, um den gesamten Betrieb an unseren Containerterminals umfassend zu steuern. Dies umfasst neben den Ladesäulen für die E-Lkw auch Solarenergie, Strom für Kräne, Reeferstationen sowie den Energieverbrauch der Gebäude. So stellen wir die Effizienz unserer Energieverteilung sicher und sorgen dafür, dass die Stromkosten planbar bleiben.“

Kristin Kahl, Management Sustainable Solutions bei Contargo
Kristin Kahl von Contargo

Disclaimer

1 CO₂e (CO₂-Äquivalente) ist eine Einheit, die die Gesamtwirkung verschiedener Treibhausgase als einheitlichen Maßstab im Verhältnis zum gesamten globalen Strahlungsantrieb durch Kohlendioxid beschreibt: CO₂, CH₄, N₂O, HFKW, PFKW, SF₆, NF₃

2 Der geladene Strom stammt physikalisch aus dem allgemeinen Stromnetz. Durch den Erwerb und die Entwertung von Herkunftsnachweisen wird sichergestellt, dass eine äquivalente Strommenge aus erneuerbaren Energiequellen in das Netz eingespeist wurde.

3 Interne Shell Studie: Dekarbonisierung im Transportwesen. Juni 2024 – Basierend auf einer quantitativen Umfrage unter 377 CRT-, Flotten-, Luftfahrt- und Schifffahrtsunternehmen in Asien, Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Amerika. Ein Bericht des Forschungsunternehmens B2B International für Shell Downstream and Renewables.

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