Die Shell Deutschland Oil GmbH nimmt die angekündigten 50 Schnellladesäulen in Kooperation mit EnBW jetzt sukzessive auf ihren Tankstellen in Betrieb. Den Anfang machen heute die Shell Tankstelle Reutlingen, Am Echazufer 60 und die Shell Tankstelle in der Europastraße 44 in Neu-Ulm.

„Bislang konnten wir, gemeinsam mit starken Partnern, unseren batterieelektrischen Kunden bereits ein Angebot für die Ladung zu Hause, bei der Arbeit und im öffentlichen Raum machen. Jetzt gehen wir mit den ersten Hochleistungsladesäulen in unserem deutschen Tankstellennetz an den Start“, sagt der Chef des Shell Tankstellengeschäftes in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Jan Toschka. Die 50 Hochleistungsladesäulen mit insgesamt 100 Ladepunkten sollen dabei nur der Anfang sein.

Für diesen ersten Schritt seiner E-Mobilitätsoffensive hat Shell die EnBW als kompetenten Partner für diesen Geschäftszweig gewonnen. Das Energieunternehmen wird gemeinsam mit Shell sogenannte High Power Charger (HPC) mit einer Ladeleistung von bis zu 300 kW errichten. Die Ultraschnellladesäulen sind mit CCS- und CHAdeMO-Anschlüssen ausgestattet. Wenn E-Fahrzeuge verfügbar sind, die die volle Ladeleistung nutzen können, laden E-Autofahrer Strom für 100 Kilometer in lediglich drei bis vier Minuten. Heute schon können dort auch zwei E-Autos je nach Fahrzeugkonfiguration gleichzeitig Strom für 100 Kilometer in weniger als zehn Minuten laden.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Als ein Unternehmen der Energiewende und Vorreiter der Elektromobilität sorgt die EnBW mit Nachdruck für den schnellen Ausbau an Ladeinfrastruktur. Sie hat deutschlandweit das größte Schnellladenetz aufgebaut und möchte bis Ende 2020 im ganzen Land bis zu 1.000 Schnellladestandorte betreiben. „Mit unserer Expertise bei großen Infrastrukturprojekten und unseren Erfahrungen aus der Energiewende gestalten wir auch die Mobilitätswende aktiv mit. Dabei spielt unsere Partnerschaft mit Shell eine wichtige Rolle“, erklärt EnBW Vertriebschef Timo Sillober. „Denn für den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur müssen verschiedene Akteure eng zusammenarbeiten, damit Elektromobilität für alle einfach, überall und zuverlässig verfügbar ist. Dieser Verantwortung stellen wir uns mit Überzeugung und Leidenschaft – und mit starken Partnern wie Shell.“

Toschka: „Wenn wir die Klimaziele von Paris erreichen wollen, müssen wir den globalen Energiemix dekarbonisieren. Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten und sauberere Energielösungen anbieten. Wir sind überzeugt, dass die Bedeutung der Elektromobilität allen vorab im Pkw-Sektor zunehmen wird. Aus Sicht von Shell sprechen wir dabei sowohl über Brennstoffzellenfahrzeuge als auch über batterieelektrische Fahrzeuge. Diese Entwicklung möchten wir unsererseits mit einem entsprechenden Angebot unterstützten.“

Es werden im kommenden Jahr weitere Ultraschnellladesäulen in der Region und deutschlandweit eröffnet.

Shell unterstützt die Energiewende

Mit Blick auf die wachsende Weltbevölkerung auf der einen Seite und die Klimaziele auf der anderen Seite will Shell dazu beitragen, mehr und gleichzeitig sauberere Energielösungen anzubieten. Zu diesem Zweck hat Shell 2016 den Geschäftsbereich New Energies gegründet, in den das Unternehmen seither durchschnittlich ein bis zwei Milliarden US-Dollar pro Jahr und ab 2020 zwei bis drei Milliarden ausgeben will. Der Fokus liegt auf alternativen Kraftstoffen und dem Ausbau des Stromgeschäfts. Neben Diesel und Benzin bietet Shell bereits LPG, CNG, Wasserstoff und LNG an seinen Tankstellen an.

Elektromobilität bei der EnBW

E-Mobilisten individuelle Ladelösungen sowie ein herausragendes Erlebnis bieten und so die Elektromobilität alltagstauglich machen. Dieses Ziel bestimmt das Engagement der EnBW in diesem Bereich. Dazu gehört zum einen eine zuverlässige und gut ausgebaute Ladeinfrastruktur: Bis Ende 2020 möchte das Energieunternehmen deutschlandweit 1.000 Schnellladestandorte betreiben. Zum anderen ein leichter und sicherer Zugang zu Lademöglichkeiten, wie etwa mit der preisgekrönten EnBW mobility+ App: Sie findet die nächste freie Ladesäule im größten Ladenetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dort gelten überall einheitlich die transparenten EnBW mobility+ Ladetarife, die als erste am Markt ausschließlich die geladene Strommenge berechnen.

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