Shell Gas & Power Developments BV (Shell) und T-Systems International GmbH (T-Systems), die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom, haben ein Memorandum of Understanding (MOU) unterzeichnet, um digitale Innovationen voranzutreiben, damit beide Unternehmen ihr Ziel von Netto-Null-Emissionen schneller erreichen.

Die Absichtserklärung baut auf einer bestehenden technologischen Beziehung zwischen Shell und T-Systems auf. Im Rahmen der Vereinbarung werden beide Unternehmen:

  • ihre Netto-Null-Ziele und die ihrer jeweiligen Lieferkette und Kunden verfolgen
  • gemeinsam an Innovationen und Dienstleistungen arbeiten, um die digitale Transformation von Shell zu beschleunigen
  • zusammenarbeiten, um Möglichkeiten für Co-Investitionen und Beteiligungen an neuen Geschäftsmodellen zu identifizieren, die auf die Dekarbonisierung der Gesellschaft ausgerichtet sind

Um den Übergang zu Netto-Null zu beschleunigen, liefert Shell erneuerbare Energie an das Schwesterunternehmen von T-Systems, T-Mobile US, dessen Ziel es ist, bis Ende 2021 mit 100 % erneuerbarer Energie zu arbeiten. Im Gegenzug haben NewMotion und ubitricity, Tochtergesellschaften von Shell, die europaweit Ladelösungen für Elektrofahrzeuge (EV) anbieten, T-Systems beauftragt, in den nächsten drei Jahren mehr als 10.000 EV-Ladestationen in Deutschland zu installieren.

Im Rahmen der Zusammenarbeit bei Innovationen und Services, die sich im erneuerten globalen Rahmenvertrag zwischen Shell und T-Systems ab 2020 widerspiegelt, wird die derzeitige Dynamic Hosting Services-Lösung von Shell durch die nächste Version der Private Cloud ersetzt.

Beide Unternehmen wollen außerdem ihre IT-Produkte und -Dienstleistungen vertiefen und neue Bereiche der digitalen Innovation erkunden, darunter Hybrid und Edge Computing, also verschiedene Formen der Datenspeicherung, sowie 5G-Konnektivität. Shell hat außerdem in einem der Rechenzentren von T-Systems in Amsterdam, die Immersionskühlungstechnologie für mehr Rechenleistung und Energieeffizienz installiert.

Die Deutsche Telekom und Shell erforschen auch die Machbarkeit von Smart-City-Lösungen, die Städte bei der Dekarbonisierung unterstützen und aggregierte Stadtdaten bereitstellen sollen. Ein Beispiel dafür ist "Citykey", das Daten zum Laden von Elektroautos und zur Mobilität über eine einfach zu bedienende App bereitstellen könnte. Die beiden Unternehmen erforschen auch das Potenzial von Smart-Lighting-Projekten mit straßenlaternenbasierten EV-Lademöglichkeiten.

„Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom zu vertiefen und dem Unternehmen dabei zu helfen, sein Netto-Null-Versprechen zu erfüllen und gleichzeitig unser eigenes Ziel voranzutreiben, bis 2050 ein Unternehmen mit Netto-Null-Emissionen zu sein, im Einklang mit der Gesellschaft ", sagte Elisabeth Brinton, Executive Vice President Renewables & Energy Solutions bei Shell. „Um die Gesellschaft auf den Netto-Null-Punkt zu bringen, wird es einer nie dagewesenen Zusammenarbeit bedürfen."

Adel Al-Saleh, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom und CEO von T-Systems, sagte: „Wir sind entschlossen, entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette verantwortungsvoll zu handeln. Die Zusammenarbeit mit unseren Kunden ist dabei von entscheidender Bedeutung. Kein Individuum und kein Unternehmen kann die Klimaherausforderung allein lösen. Deshalb haben auf dem Weg zum führenden IT-Service-Anbieter in Europa die Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt unserer Strategie gestellt. Diese neue Vereinbarung ermöglicht es Shell und der Deutschen Telekom, gemeinsam und langfristig in neuen Bereichen zum Nutzen der Gesellschaft zusammenzuarbeiten."

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