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Mit 18 für einen Tag an der Spitze des Analysenlabors

Mit 18 für einen Tag an der Spitze des Analysenlabors

„Ich möchte in der Welt der Chemie interagieren können und Erfahrungen sammeln.“ Mit diesem Satz bewarb sich die 18-jährige Sofiia Korshykova bei der Schüleraktion „Meine Position ist Spitze“.

Die angebotene Stelle: „Leiter/Leiterin Analysen-Labor und Produktqualität“ im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland. Um 8 Uhr trat die Schülerin der Liebfrauenschule Bonn im Werksteil Köln-Godorf ihren Dienst an.

Dort befindet sich das rund um die Uhr besetzte Analysenlabor für die Werksteile Köln-Godorf und Wesseling. Laborleiter Dr. Wolfgang Schuster führte die Zwölftklässlerin, die Chemie als Leistungskursfach belegt, durch das Labor und erläuterte die Betriebsabläufe.

Im Mittelpunkt standen die Freigabeprozesse für Produkte. Von jedem Produkt, das bei Shell Rheinland hergestellt wird, wird eine Probe gezogen und im Labor auf die vorgegebenen Spezifikationen untersucht. „Erst wenn wir einen grünen Haken setzen, kann das Produkt ausgeliefert werden“, erklärte Dr. Schuster seiner Nachfolgerin für einen Tag.

Besonders beeindruckte Sofiia Korshykova, dass pro Jahr rund 300.000 Proben analysiert werden, um die entsprechende Produktqualität zu gewährleisten. „Ich habe an diesem Tag in der Praxis erfahren können, wie enorm wichtig Zuverlässigkeit und Sorgfalt bei solch umfangreichen und sensiblen chemischen Prozessen sind“, sagte sie am Ende ihres mehr als acht Stunden dauernden Arbeitstages. „Ich bin in meiner Absicht, nach dem Abitur Chemie zu studieren, sehr bestärkt worden.“

ChemCologne, die Brancheninitiative der chemischen Industrie im Rheinland, veranstaltet den Wettbewerb „Meine Position ist spitze“ zum zwölften Mal. 50 Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren können dabei den Arbeitsalltag einer leitenden Position in einem Chemieunternehmen erleben. „Wir wollen jungen Menschen zeigen, wie vielfältig und zukunftsorientiert die chemische Industrie im Rheinland ist und welche Bedeutung sie für unsere Region hat“, erklärt ChemCologne-Geschäftsführer Daniel Wauben.

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