
Gemeinsam für schnelles Laden: Ein Partnerprojekt von SAP und Shell
Zusammen mit Shell hat das Softwareunternehmen SAP einen öffentlichen Ultraschnellladehub für E-Fahrzeuge an seinem Firmenhauptsitz in Walldorf eingerichtet.
Das Unternehmen
SAP ist ein deutscher Softwarekonzern mit Hauptsitz in Walldorf (Baden-Württemberg). Das international tätige Unternehmen entwickelt IT-Anwendungen für sämtliche Firmenbereiche, u.a. Buchhaltung, Controlling, Vertrieb, Einkauf, Produktion, Lagerhaltung, Transport und Personalwesen. SAP beschäftigt über 110.000 Mitarbeiter in 157 Ländern, davon rund ein Viertel in Deutschland.
Als großer Flottenkunde von Shell Fleet Solutions nutzt SAP bereits seit vielen Jahren die Shell Card zum Tanken und Laden der Firmenfahrzeuge. Darüber hinaus entwickeln Shell und SAP gemeinsam neue Ansätze im Bereich der Elektromobilität.

Die Ausgangslage
Der Softwarekonzern zählt zu den ambitioniertesten Unternehmen beim Thema Elektromobilität in der Firmenflotte. Entsprechend bestand am SAP Campus, dem Firmenhauptsitz in Walldorf, schon länger eine Lademöglichkeit für E-Fahrzeuge.
Die Idee für das Projekt entstand 2021 im Rahmen einer gemeinsamen Ausschreibung, als deutlich wurde, dass die bestehenden AC‑Lademöglichkeiten auf dem Campus zunehmend ausgelastet waren. Der steigende Bedarf an schneller Ladeinfrastruktur führte zu der Entscheidung, gemeinsam einen Ultraschnellladehub zu realisieren.

Das Projekt
Mit Shell als Partner wich der ursprüngliche Plan – eine Erweiterung der AC-Ladeinfrastruktur – einer neuen Idee und der Frage: Wie kann SAP das Thema Elektromobilität wirklich voranbringen? So fiel der Entschluss, einen Schnellladehub zu realisieren.
Das Ergebnis: Zwölf DC-Ladepunkte mit bis zu 400 kW Leistung sind auf dem SAP-Parkplatz in der Industriestraße entstanden und können von Mitarbeitenden, Gästen und Besuchern genutzt werden.
Mit der Entscheidung, den Ladehub zudem öffentlich zugänglich zu machen, möchte SAP zur Ladeinfrastruktur ihrer Heimatstadt beitragen – und nachhaltige Mobilität für alle sichtbar und nutzbar machen.
Nach nur acht Monaten Bauzeit ging der Standort im Dezember 2025 in einen Soft Launch und übertraf bereits in den ersten Wochen die erwarteten Ladezahlen. Auch nach der offiziellen Eröffnung im März 2026 ist er weiterhin gut frequentiert, und SAP erhält durchweg positives Feedback zur Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit der Säulen.
Shell hat die Anlage geplant und gebaut und übernimmt auch den langfristigen Betrieb. SAP stellt das Grundstück dafür für die kommenden 15 Jahre zur Verfügung – mit Option und Aussicht auf Verlängerung.
Shell E-Mobility Fact
Seit 2021, dem Jahr an dem Shell den deutschen Schnelllademarkt betrat, hat sich die Zahl der DC-Ladepunkte bundesweit versechsfacht. Shell allein verzeichnet dabei einen Zuwachs von 50 % seit Ende 2024.

Wie geht es weiter?
SAP setzt konsequent auf Elektromobilität im Dienstwagenpool und verfolgt dabei ein ambitioniertes Ziel: Bis 2030 will das Unternehmen seine weltweite Flotte aus rund 19.000 Fahrzeugen komplett elektrifizieren. Mitarbeiter können z. B. seit diesem Jahr ausschließlich Elektroautos als Dienstwagen bestellen, eine Übergangsregelung für Plug-in-Hybridmodelle läuft zum Jahresende aus.
Außerdem soll die firmeneigene Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut und Mobilität noch besser in die Systeme integriert werden, um Nachhaltigkeit, wirtschaftlichen Nutzen und Benutzerfreundlichkeit zu vereinen.
Steffen Krautwasser, Head of Global Fleet & Travel Solutions„Mit Shell haben wir einen Partner, der unsere Transformationsziele versteht und mit uns gemeinsam Lösungen entwickelt, die unseren Mitarbeitenden und unserer Flotte echten Mehrwert bieten. Der neue Ladehub ist ein wichtiger Schritt für unsere 100 %-EV-Strategie und zeigt, was möglich wird, wenn Unternehmen Innovation gemeinsam umsetzen.“

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