
HVO100: alles Wissenswerte zu paraffinischem Diesel
HVO100 ist ein alternativer Dieselkraftstoff, der auf Basis erneuerbarer biogener Rohstoffe1 hergestellt wird. Welche Eigenschaften und Herausforderungen mit der Herstellung und Nutzung verbunden sind, wie HVO100 produziert wird und in welchen Anwendungsbereichen der Kraftstoff eingesetzt werden kann, erfahren Sie in diesem Ratgeber.
03.07.2024
Die wichtigsten Aussagen in Kürze:
- HVO100 ist ein alternativer Dieselkraftstoff auf Basis erneuerbarer biogener Rohstoffe1. Technisch entsteht er durch Hydrierung von biogenen Ölen und Fetten, häufig unter dem Begriff.
- HVO100 ermöglicht über den Lebenszyklus2 hinweg im Vergleich zu B7-Diesel3 eine CO₂e-Emissionenreduktion4 um bis zu 90 %5.
- Kompatibilität: Shell Renewable Diesel* kann ohne Modifikationen in vorhandenen Dieselfahrzeugen verwendet werden6.
- Herstellung: HVO100 wird aus Abfällen und biogenen Reststoffen hergestellt.
- Kennzeichnung: Um Fehlbetankungen zu vermeiden, müssen Zapfsäulen an Tankstellen entsprechend gekennzeichnet sein – und zwar mit einem Quadrat, das das Kürzel “XTL” beinhaltet. (XTL -> „X to Liquid“, Kennzeichnung für synthetische Kraftstoffe)
Was ist HVO100?
HVO100 (engl. Hydrotreated Vegetable Oil), auch bekannt als paraffinischer Diesel, bezeichnet einen Kraftstoff, der aus hydrierten Ölen und Fetten hergestellt wird. Er ist sowohl in Reinform (100 % HVO, auch bekannt als HVO100) erhältlich, als auch als XTL-Kraftstoff, bei dem nach DIN EN15940 bis zu 7 % FAME-Biodiesel (Fettsäuremethylester) enthalten sein darf. Diese Mischform darf jedoch nicht als HVO100, sondern nur als HVO bezeichnet werden.
Gut zu wissen:
Die Cetanzahl ist ein Wert, der die Zündwilligkeit von Dieselkraftstoffen angibt. Je höher die Cetanzahl ist, desto leichter entzündet sich der Kraftstoff von selbst, wenn er in den heißen Zylinder eines Dieselmotors eingespritzt wird.
Wie wird HVO100-Diesel hergestellt?
Der Ersatzkraftstoff für fossilen Diesel wird über ein Synthese- oder Hydrierverfahren aus Ölen und Fetten gewonnen. Für die Herstellung werden je nach Produktionsprozess unterschiedliche biogene Rohstoffe verwendet, beispielsweise Rapsöl, Algenöl oder gebrauchte Speiseöle.
Zunächst werden diese Rohstoffe gereinigt und aufbereitet, indem z. B. unerwünschte Bestandteile wie Wasser entfernt werden. Im Anschluss werden die Rohstoffe unter hohem Druck und großer Hitze mit Wasserstoff vermischt. Dabei “knacken” die Ölmoleküle auf und werden in paraffinartige Kohlenwasserstoffe umgewandelt, die denen in fossilem Diesel sehr ähnlich sind.
Das Rohprodukt wird daraufhin weiter behandelt, um es von unerwünschten Nebenprodukten zu befreien und seine Qualität zu verbessern. Das Ergebnis ist HVO100, der fossilen Dieselkraftstoffen in seinen physikalischen Eigenschaften sehr nahekommt.
HVO100 vs. B7-Diesel: Unterschiede
Obwohl HVO100 herkömmlichem B7-Diesel sehr ähnlich ist, gibt es einige Punkte, in denen sich beide Kraftstoffe voneinander unterscheiden. Dies sind die wichtigsten Unterschiede zu herkömmlichen Dieselkraftstoffen:
Herstellung
Herkömmliche Dieselkraftstoffe stammen aus fossilen Quellen, die Millionen von Jahren alt sind. Renewable Diesel hingegen wird aus biogenen Rohstoffen hergestellt, die in kürzeren Zeiträumen nachwachsen.
Eigenschaften
Der Paraffinkraftstoff hat ähnliche Eigenschaften wie herkömmlicher Diesel und kann als Drop-in-Kraftstoff in vorhandenen Dieselfahrzeugen eingesetzt werden6.
Potenzial für das Emissionsmanagement
HVO100 wird aus biogenen Rohstoffen hergestellt und ermöglicht über den Lebenszyklus1 hinweg im Vergleich zu B7-Diesel2 eine CO₂e-Emissionenreduktion3 um bis zu 90 %4.
Gut zu wissen:
HVO100 erfüllt die Anforderungen der Norm EN 15940 und wird dort als paraffinischer Dieselkraftstoff, Kurzbezeichnung XTL, geführt.
Das sind die Vorteile von HVO100-Kraftstoff
HVO100 stellt eine alternative Kraftstoffoption zu B7-Diesel dar. Zu den wesentlichen Eigenschaften zählen:
1. Weniger Treibhausgasemissionen
Je nach Rohstoff und Lieferkette kann HVO100 auf Lebenszyklusbasis2 gegenüber konventionellem B7-Diesel3 eine CO₂e-Emissionsreduktion4 von bis zu 90 %5 erreichen. Wie hoch sie konkret ausfällt, hängt von den eingesetzten Rohstoffen, den Verarbeitungsprozessen sowie Transport- und Distributionsschritten ab.
2. Nutzung biogener Rohstoffe
Biogene Rohstoffe bilden die Grundlage für die Herstellung erneuerbarer Biokraftstoffe wie HVO100. Sie lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen, wie Anbaupflanzen, Energiepflanzen, die nicht als Lebens- oder Futtermittel verwendet werden können, Abfälle und Reststoffe sowie nicht-biologische Rohstoffe. Hierzu zählen beispielsweise Pflanzenöle, tierische Fette, biogene Abfälle und Reststoffe aus Verarbeitung sowie Land- und Forstwirtschaft.
3. Luftqualität
HVO100 kann im Vergleich zu B7-Diesel geringere lokale Abgasemissionen bzw. Luftschadstoffe wie Stickoxide (NOx), Schwefeloxide (SOx) und Feinstaub aufweisen7.
4. Kompatibilität
Da HVO100 als Drop-in-Kraftstoff eingesetzt werden kann, lässt er sich bei entsprechender Herstellerfreigabe in bestehenden Dieselfahrzeugen nutzen6:
- Dieselfahrzeuge (Pkw, Lkw, Busse, Land- und Baumaschinen die für die Verwendung von EN15940-Kraftstoffen zugelassen sind)
- industrielle Anwendungen (z. B. Kraftwerke, Generatoren)
- Öl-Brennwertkessel und andere Heizungsanlagen
Es ist dennoch empfehlenswert, sich vor der Verwendung eine Freigabe des Herstellers einzuholen bzw. bestätigen zu lassen.
5. Ausgezeichnetes Kälteverhalten
Dank seiner höheren Cetanzahl kann HVO100 ein verbessertes Kaltstartverhalten gegenüber fossilem Dieselkraftstoff bieten8.
6. Lagerstabilität
HVO100 kann aufgrund eines geringeren Risikos für mikrobielles Wachstum eine höhere Lagerstabilität aufweisen9.
- Paraffinkomposition: HVO100 besteht aus Paraffinen, langkettigen Kohlenwasserstoffen mit gesättigten Bindungen. Paraffine reagieren nicht leicht mit Sauerstoff, weshalb sie sich – im Gegensatz zu anderen Kraftstoffen – weniger schnell zersetzen.
- Niedriger Schwefelgehalt: Das hydrierte Pflanzenöl enthält im Vergleich zu herkömmlichen Diesel deutlich weniger Schwefel. Dank des geringen Schwefelgehalts kann Korrosion in Lagertanks und Kraftstoffleitungen vorgebeugt und die Lebensdauer des Motors verlängert werden.
HVO100 kann aus diesen Gründen über längere Zeiträume gelagert werden. Dadurch eignet sich der Kraftstoff beispielsweise für Anwendungen mit längeren Standzeiten, etwa bei landwirtschaftlichen Maschinen. Voraussetzung ist eine trockene, luftdichte und temperaturstabile Lagerung in geeigneten Behältern oder Tanks.

Unser Tipp: Shell Renewable Diesel*
Bei Shell können Sie Ihren Fuhrpark mit Shell Renewable Diesel betanken.
HVO100-Treibstoff: Welche Herausforderungen gibt es?
Neben den Vorteilen gegenüber fossilem Dieselkraftstoff bringen die Herstellung und Nutzung von HVO100-Kraftstoff auch einige Herausforderungen mit sich:
Nachhaltigkeitsanforderungen
Um eine positive BIlanz von HVO100 zu gewährleisten, müssen die verwendeten Rohstoffe unter Einhaltung spezifischer ökologischer und sozialer Kriterien hergestellt werden, die zudem durch ein anerkanntes Zertifizierungssystem (wie z. B. ISCC) nachgewiesen und unabhängig überprüft werden. Außerdem darf der Anbau von Pflanzen für die Produktion des Kraftstoffs nicht zu Landnutzungsänderungen führen, die z. B. die Nahrungsmittelproduktion oder die Biodiversität beeinträchtigen würden.
Wirtschaftliche Aspekte
HVO100 sollte nicht allein anhand des Kraftstoffpreises bewertet werden. Entscheidend ist die Gesamtbetrachtung im Betrieb. Dazu zählen Kraftstoffkosten, Fahrzeugkompatibilität, Verfügbarkeit sowie Abrechnungs- und Nachweissysteme. Auch die Nutzung bestehender Motoren- und Tankinfrastruktur kann eine Rolle spielen. Der Preis von HVO100 wird zudem von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter regulatorische Rahmenbedingungen, die Verfügbarkeit von Rohstoffen, internationale Preisentwicklungen für erneuerbare Dieselkraftstoffe und Lieferketten.
Verfügbarkeit
HVO100 ist skalierbar, auch wenn Verfügbarkeit und Tankstellennetz regional unterschiedlich entwickelt sind. Die Versorgung kann über geeignete Regionen, Routen, Standorte oder Kundenprojekte organisiert werden, etwa über vorhandene Hoftankstellen, feste Liefervereinbarungen oder Tankstellenstandorte. Zudem bleibt die Wechselbarkeit zwischen Diesel und HVO100 bei freigegebenen Fahrzeugen ein praktischer Vorteil, da sie mögliche Versorgungsengpässe abfedern kann.
Hydriertes Pflanzenöl richtig tanken
Alternative Kraftstoffe wie HVO100 können noch nicht überall getankt werden. In manchen europäischen Ländern sind Tankstellen, die paraffinischen Diesel anbieten, bereits weit verbreitet (z. B. Skandinavien, Niederlande, Italien, Österreich und Tschechien).
Auch in Deutschland ist mit Shell Renewable Diesel* ein HVO100-Kraftstoff an ausgewählten Tankstellen verfügbar.
Vor dem Tanken des HVO100-Diesels
Es ist nicht immer möglich, HVO100 zu tanken. Ob ein Fahrzeug mit paraffinischem Diesel betrieben werden darf, liegt beim Fahrzeughersteller. Es ist wichtig, dass das Fahrzeug/der Motor vom Hersteller (OEM) für EN 15940 Kraftstoffe zugelassen wurde. Daher ist empfehlenswert, sich vor dem Einsatz von HVO100 eine Freigabe des Herstellers einzuholen bzw. bestätigen zu lassen.
So finden Sie heraus, ob Ihr Fahrzeug für die Betankung mit HVO100 zugelassen ist:
- Fahrzeughandbuch: In der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs finden Sie die offiziellen Herstellerfreigaben für Kraftstoffe.
- Herstellerwebseite: Auf der Webseite des Fahrzeugherstellers finden Sie in der Regel aktualisierte Informationen zur Kraftstoffverträglichkeit.
- HVO100-Anbieter: Webseiten von HVO100-Anbietern wie Shell bieten üblicherweise ebenfalls Informationen darüber, ob ein Fahrzeug mit paraffinischem Diesel betankt werden darf oder nicht.
- Kraftstoffexperten: Verbände wie der ADAC oder Onlineforen für Autofahrer können Ihnen ebenfalls weiterhelfen.
Gut zu wissen:
Der Gesetzgeber ermöglicht die Einführung von neuen Spritsorten wie HVO100. Die dafür relevanten Bestimmungen finden sich in der Zweiten Verordnung zur Änderung der 10. BImSchV (Zweite Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes – Verordnung über die Beschaffenheit und die Auszeichnung der Qualitäten von Kraft- und Brennstoffen).
Tipps vor dem Tanken:
- Informieren Sie sich über die Kompatibilität Ihres Fahrzeugs mit HVO100.
- Informieren Sie sich über die Verfügbarkeit des Paraffinkraftstoffs in Ihrer Region. Shell Stationen mit Shell Renewable Diesel* (HVO100) finden Sie im Stationsfinder.
- Vergleichen Sie die Preise an verschiedenen Tankstellen, bevor Sie sich für eine konkrete Tankmöglichkeit entscheiden.
- Planen Sie Ihre Tankstopps im Voraus, da HVO100 derzeit noch nicht flächendeckend verfügbar ist.
Beim Tanken
Um Fehlbetankungen von HVO100-unverträglichen Fahrzeugen zu vermeiden, ist eine eindeutige und auf einen Blick ersichtliche Kennzeichnung von paraffinischen Dieselkraftstoffen an der Zapfsäule erforderlich. Laut der Zweiten Verordnung zur Änderung der 10. BImSchV müssen Zapfsäulen für HVO100 mit der Bezeichnung “Paraffinischer Diesel” sowie dem Quadratsymbol mit dem Kürzel “XTL” in der Mitte versehen sein.
Darüber hinaus müssen folgende Informationen an der Zapfsäule angebracht und beachtet werden:
- Dieser Kraftstoff entspricht DIN bzw. ÖNORM EN 15940.
- Enthält bis zu 7 % Biodiesel (bei XTL-Kraftstoffen, in denen nach DIN bzw. ÖNORM EN15940 bis zu 7 % FAME-Biodiesel enthalten sein darf)
- Verträgt Ihr Fahrzeug XTL? Herstellerinformation beachten (z. B. Tankklappe oder Betriebsanleitung)! Im Zweifel Diesel B7 tanken!
Gut zu wissen:
Das Kürzel “XTL”, das paraffinischen Diesel bezeichnet, steht für “X to Liquid”. Das bedeutet: Ein beliebiges Ausgangsmaterial wird in den flüssigen Energieträger HVO100 umgewandelt. “X” ist dabei der Platzhalter für den konkreten Rohstoff, aus dem der Paraffinkraftstoff gewonnen wurde.
Tipps beim Tanken:
- Achten Sie auf die oben beschriebene Kennzeichnung der Zapfsäule.
- Verwenden Sie die richtige Zapfpistole. Die Zapfpistole für HVO100 ist in der Regel grün oder blau gekennzeichnet.
- Befüllen Sie Ihren Tank wie gewohnt – HVO100 lässt sich wie fossiler Diesel tanken.
Nach dem Tanken
Grundsätzlich gilt: Nach dem Tanken von HVO100 gibt es keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Paraffinischer Diesel kann wie fossiler Diesel in allen Dieselmotoren, die für die Verwendung von EN15940-Kraftstoffen zugelassen sind, verwendet werden6.
Tipps nach dem Tanken:
Beobachten Sie das Fahrzeugverhalten nach dem Tanken. Falls es zu Auffälligkeiten kommt, sollten Sie eine Kfz-Werkstatt aufsuchen.
Fazit: HVO100
Hydriertes Pflanzenöl (HVO100) kann eine Alternative zu herkömmlichem B7-Diesel darstellen. Je nach Rohstoff und Lieferkette ermöglicht HVO100 über den Lebenszyklus2 hinweg im Vergleich zu B7-Diesel3 eine CO₂e-Emissionenreduktion4 um bis zu 90 %5.
Ob der Einsatz sinnvoll ist, hängt unter anderem von Herstellerfreigaben, Verfügbarkeit, Nachweisen und den jeweiligen betrieblichen Anforderungen ab.

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FAQs zum Kraftstoff HVO100
Was ist HVO100-Kraftstoff?
Was ist HVO100-Kraftstoff?
HVO100 (Hydrotreated Vegetable Oil) ist ein paraffinischer Dieselkraftstoff nach DIN EN 15940. Er wird durch die Hydrierung von biogenen Rohstoffen wie Ölen und Fetten hergestellt und kann in vielen für EN 15940 zugelassenen Dieselfahrzeugen eingesetzt werden6.
Ist HVO100 für mein Fahrzeug geeignet?
Ist HVO100 für mein Fahrzeug geeignet?
Ob HVO100 für Ihr Fahrzeug geeignet ist, hängt von der Freigabe des Herstellers ab. Werfen Sie einen Blick in das Fahrzeughandbuch oder kontaktieren Sie den Hersteller direkt, um sicherzustellen, dass Ihr Fahrzeugmodell für die Nutzung von HVO100 zertifiziert ist.
Disclaimer
Disclaimer
* Die Bezeichnung „Renewable“ bezieht sich auf die Rohstoffbasis, aus der der Kraftstoff hergestellt wird.
1 Erneuerbare Rohstoffe sind Materialien biologischen Ursprungs, die sich innerhalb eines kurzen Zeitraums erneuern.
2 Die vollständige Lebenszyklusanalyse der CO₂e-Emissionen eines Produkts umfasst alle CO₂e‑Emissionen eines Produkts, die bei der Herstellung und Nutzung eines Produkts entstehen (Well‑to‑Wheel). Dazu gehören Emissionen aus der Rohstoffgewinnung und ‑sammlung, Verarbeitung, Lagerung, dem Transport, der Distribution sowie der Verbrennung.
3 Die Reduktion der CO₂e-Emissionen basiert auf einem Vergleich mit einer Treibhausgas-Basisintensität von 90,2 g CO2e/MJ (Well-to-Wheel), die repräsentativ für B7-Diesel im EU-Markt ist. Die Kohlenstoffintensität von B7-Diesel wurde von Shell unter Verwendung von Emissionsfaktoren aus dem JEC Well-to-Tank Report Version 5 und internen Shell Studien berechnet.
4 CO₂e (CO₂-Äquivalente) bezieht sich auf CO2, CH4 und N2O.
5 Die Reduktion liegt zwischen 80 % und 90 % CO₂e. Die Shell Deutschland GmbH und die Shell Austria GmbH sind gemäß ISCC EU zertifizierte Lieferanten. Die entsprechenden Zertifikate können in der ISCC-Datenbank unter den Zertifikatsnummern „EU-ISCC-Cert-DE100-018681“ und „EU-ISCC-Cert-DE100-161511“ eingesehen werden. Nachhaltigkeitseigenschaften, einschließlich des Rohstoffs und seiner CO2-Intensität (Carbon Intensity, CI), werden auf Basis des Massenbilanzverfahrens zugewiesen.
6 Auf der Grundlage der bis heute durchgeführten Shell Betriebsfähigkeitsstudien. Geeignet für Fahrzeuge und Geräte mit Herstellerfreigabe, die über den Tankdeckel und die Betriebsanleitung des Fahrzeugs überprüft werden kann. Falls keine Freigabeinformationen verfügbar sind oder Bedenken hinsichtlich der Kompatibilität bestehen, wenden Sie sich bitte an Ihren Fahrzeughersteller oder einen autorisierten Servicepartner.
7 Im Vergleich zu Dieselkraftstoff mit Bio-Anteil (B7 gem. DIN bzw. ÖNORM EN 590). Die tatsächlichen Auswirkungen und Vorteile können je nach Fahrzeugtyp, Fahrzeugzustand und Fahrstil variieren. Nicht anwendbar für Personenkraftwagen. Der Emissionsvorteil kann bei Fahrzeugen mit fortschrittlichen Abgasnachbehandlungssystemen begrenzt sein.
8 Im Vergleich zu Dieselkraftstoff mit Bio-Anteil (B7 gem. DIN bzw. ÖNORM EN 590). Das Ausmaß der Verbesserung hängt vom Motortyp, dem Fahrzeugzustand und den Umgebungsbedingungen ab. Nicht anwendbar für Personenkraftwagen.
9 Im Vergleich zu Dieselkraftstoff mit Bio-Anteil (B7 gem. DIN bzw. ÖNORM EN 590). Shell Renewable Diesel enthält keinen Biodiesel (FAME).
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